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Dieses Thema enthält 2 Antworten und 0 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  H.Marquardt vor 8 Jahre, 9 Monate.

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  • #9071

    H.Marquardt
    Teilnehmer

    Mein Onkel züchtet seit über 20 Jahren nun Schalaster in Rot.
    In den letzten Jahren mach ich da verstärkt mit. Übernehme irgendwann einmal wenn mein Onkel nicht mehr kann seine Zucht.
    Wir haben in den letzten Jahren immer wieder probiert mit Einkreuzungen von Steigerkröpfer versucht die Schalaster zu verbessern.
    Doch das grosse problem dabei sind immer wieder die weissen Bärtchen und das Schenkel-bzw.After- und Bauchweiss.
    Einkreuzungen mit Elsterkröpfer, Franzosenkröpfern usw. brachten ausser fehlern gar nichts.

    Nun meine Frage: Hat jemand eine Idee wie man da weiterkommt?

    Vielen Dank im voraus;

    H.Marquardt

    #9673

    H.Marquardt
    Teilnehmer

    Scheint wohl niemand ne Idee zu diesem Thema zu haben.
    Schade

    #9674

    Andreas Kalisch
    Teilnehmer

    Hallo!
    Ich würde die roten Schalaster nicht mit Steigern versuchen zu verbessern da ja die Figur des Steigers doch erheblich von den Schlesiern abweicht.
    Vom Prinzip her würde ich es mit weißschwinigen,schwarzen oder roten probieren. Mit den einfarbigen wird erst die zweite Generation brauchbar. Statt den Steigern würd ichs mal Starwitzern probieren da die figürlich doch besser in den Schlesier passen und von der Qualität her, können sich die Starwitzer sehen lassen.

    Gruß Andreas

    #9675

    Silesiancropper
    Teilnehmer

    Hallo Zuchtfreund Marquardt,

    es schwierig Dir auf deine Frage einen wirklich guten Rat zu geben, denn die Schalaster sind eine besondere Herausforderung für jeden Züchter.
    Es ist ein sehr schöner Farbenschlag unter den Schlesiern, aber er hat halt seine Tücken.
    Falls es Euch, über die Jahre hinweg wirklich gelungen ist, die Figuren der Tauben dauerhaft zu verbessern und das genetisch zu festigen, wäre es vielleicht am sinnvollsten die Tiere dann einfach immer wieder auf Farbe und Zeichnung zu selektieren.
    Natürlich können dabei Jahre ins Land gehen, aber das ist für echte Züchter ja gerade eine sehr reizvolle Aufgabe.
    Das heißt dann aber auch, dass Ihr einen dementsprechend großen Zuchtpaarbestand besitzen solltet, um auch genügend Auswahl zum selektieren zu haben.
    Immer wieder fremde Rassen einzukreuzen bringt sehr viel Unruhe in die Blutführung und es schleichen sich auch garantiert irgendwelche anderen Fehler in die Zucht wieder ein.
    Vielleicht sollten die Schalasterzüchter sich auch regelmäßiger über diese Probleme austauschen und gegebenenfalls auch Tauben gegenseitig abgeben.
    Wenn ich mich richtig entsinne hat dein Onkel 2007 in Hofheim zur HSS ausgestellt und dort waren ja immerhin 5 Züchter der Schalaster präsent und besonders die Roten auch sehr gut vertreten.
    Zur Zeit gibt es auch einigen Diskussionsstoff dahingehend, was bei der Bewertung in den Vordergrund gestellt werden soll. Einerseits ist eine perfekte Schalasterzeichnung wunderschön anzusehen, aber andererseits nützt uns die schönste Zeichnung nichts, wenn die typische Figur dazu nicht vorhanden ist.
    Gerade dieses Jahr ergibt sich für die Züchter eine günstige Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch, denn die HSS ist wieder in Hofheim und gerade dort ist ja eine Hochburg der Schalasterzüchter.

    Mit freundlichen Grüßen
    Michael Schwaebe

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