Dieses Thema enthält 64 Antworten und 0 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Matze vor 2 Jahre, 3 Monate.

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  • #9988

    rubella
    Teilnehmer

    moin phillip, mein täuber ist auch sehr hell von der grundfarbe. habe ihn dieses jahr an eine brieftaube dunkelgehämmert mit bronze mischerbig in rez.rot verpaart. erste nachzucht ein jungtier rez.rot und eines sollte eine kite sein. falls die kite eine 0,1 ist werde ich sie wieder an den vater verpaaren um die grundfarbe zu verbessern. bei meinen stippern oder auch sprenkler genannt, ist die grundfarbe des vielfarbigen brieftäubers egal. almondfaktor X reinerbig schwarz gibt immer weise mit schwarzen flecken. wichtig ist mir dabei nur das der almondfaktor immer wieder übertragen wird und der typ der racer immer näher kommt.also, ich brauche die sprenkler nur als träger für den almondfaktor. danach geht es dann an die vielfarbigen. ich muß allerdings ehrlich sein! mir gefallen die almondfarbigen, wie es sie bei den englischen shortface-tümmler gibt nicht so gut. ich mag eigentlich lieber die vielfarbigen wie es sie bei den chinesen- und pfautauben gibt. also viel heller in der grundfarbe. aber über geschmack lässt sich streiten. ich muß aber noch mal deutlich sagen, ich tue das nicht für irgentwelche anerkennungsverfahren oder sondervereine. ich tue das für mich. ist ja auch mein traum. gruß rubella

    #9990

    Matze
    Teilnehmer

    Es ist richtig schön mit anzusehen wie es hier doch zu einer sehr interessanten Diskussion
    und zu einem Austausch von Informationen gekommen ist!
    Bis hierhin danke ich euch schonmal für eure Beiträge!

    @Sebastian Z.:
    Mit wievielen Zuchtpaaren arbeitest Du denn bei den Luzerner Weißschwänzen?
    Und wieviele ausstellungsfähige Jungtiere fallen daraus?

    Gruß, Marius Matz

    #9996

    Matze
    Teilnehmer

    Hallo ihr Träumer!

    Ich wollte das Thema mal wieder etwas beleben:
    @rubella: Was machen deine vielfarbigen Show Racer??
    @Jürgen: Sind bei Dir Amsterdammer mit Gazzi-Scheckung gefallen??

    Es wäre schön noch mehr aus der Züchterwerkstatt zu erfahren
    auch von anderen Träumern die hier noch garnichts geschrieben haben!

    Gruß, Marius Matz

    #9992

    rubella
    Teilnehmer

    welche vielfarbigen show racer? kleiner scherz. hatte dieses jahr meinen vielfarbigen briefer an eine show racer rez.rot verpaart. nur rez.rote nachzucht. nicht einmal den almondfaktor weiter gegeben. so eine pleite. dazu kommt ja noch, das meine rezessiv roten racer auch noch nicht der hit sind. ich denke mal das es ein traum bleiben wird. es wäre leichter für mich einen racer isabell weißschild ( isabell weiß-dunkel(gehämmert) ) zu züchten. leider kann es auch noch passieren, das ich meine taubenzucht aufgeben muß. ader das steht noch nicht fest. möchte das nicht näher erleutern. gruß rubella

    #9991

    taubentraeumer
    Teilnehmer

    @Gast wrote:

    Hallo zusammen!

    Endlich mal wieder ein Thema, zu dem ich auch etwas zu sagen habe.

    Sicher habe ich genug “Träume”, um hier die Aufnahmekapazität zu sprengen (Man ist ja noch jung, naiv und unverdorben 😉 ), doch eine Vision treibt mich schon eine ganze Weile um, so dass sie eines Tages (in langer, langer Zeit) zu meinem “Meisterstück” werden könnte.

    Eines Tages will ich einen Luzerner Weißschwanz in Braunweißgeschuppt im Stall haben. Dazu eine kurze Erklärung:

    Luzerner Weißschwänze sind sehr selten. In ganz Europa kann man die Züchter wohl an einer Hand abzählen, die sich mit dieser Rasse befassen. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die meisten Züchter sie nur von Bildern kennen und sich kaum eine Gelegenheit bietet, sich in diese Tauben zu “verlieben”. Ein anderer Grund für ihre geringe Verbreitung ist jedoch sicherlich auch die große Schwierigkeit die ihre Zucht mitbringt. Weißschwänzige Tauben, bei denen der Keil farbig sein soll, sind züchterisch extrem fehleranfällig. Da entscheidet oft eine Feder über den Ausstellungswert eines Tieres. Deshalb ist die Trefferquote in jedem Jahr extrem gering und man bringt kaum Tiere auf die Schauen.

    Des Weiteren gibt es Luzerner Weißschwänze in seltener repräsentativer Qualität bisher nur im schwarzen Farbenschlag (von einigen mutigen Versuchen in manchen Züchterwerkstätten abgesehen). Das witzige ist nun, dass diese Tauben allerdings in allen möglichen Farbenschlägen anerkannt sind, darunter auch Braunweißgeschuppt mit Finkenzeichnung.
    Unter all den anerkannten Farbenschlägen ist Braunweißgeschuppt wohl sicherlich derjenige, der genetisch am anspruchsvollsten zu realisieren ist. Der Grund dafür liegt darin, dass – soweit ich weiß – die Braunreihe (trotz ihrer Anerkennung) in keiner der Luzerner Rassen exisitiert. Weiterhin existieren nur ganz wenige Tiere, die überhaupt Faktoren für Weißbindigkeit und damit auch für Weißschuppung tragen. Es sind also gleich eine Vielzahl (rezessiver) Faktoren, die übertragen werden müssten, um das Ziel zu erreichen. Schließlich hat man vielleicht einmal eine braunweißgeschuppte, weißschwänzige Taube, aber noch sicher keinen Luzerner. Auch von ihrer Gestalt weicht diese Taube nämlich von vielen Rassen ab, bei denen man sich genetisch bedienen könnte (darunter viele Farbentauben). Der einfachste Weg, hier die Rassemerkmale zu verbessern, ist weiterhin verstellt: Leider reicht meines Erachtens nach die Qualität der schwarzen Luzerner Weißschwänze (von denen man andernfalls leicht ausgehen könnte) und vor allem ihre Erbfestigkeit (man zieht immer wieder Tiere mit Jabot, mangelhafter Behosung von Problemen in der Scheckung ganz zu schweigen) noch nicht aus, um sie direkt als Ausgangstiere zu nehmen. Hier wäre also erstmal Aufbauarbeit zu leisten.

    … und das ist schließlich der Status Quo. Solang ich studiere und noch keine Tiere in solchen Ausmaßen halten kann, wie sie zur Verwirklichung meiner “Vision” nötig wären, kümmere ich mich also erstmal um die schwarzen Weißschwänze und versuche, hier Verbesserungen zu erzielen. Allein das ist ein hartes Brot, wie ich euch versichern kann. Dennoch ist es eine fantastische Taube, deren Anspruch und Seltenheit einen ganz besonderen Reiz verbreiten kann, wenn man sich erstmal mit einer gewissen dauerhaften Frustration beim Blick in die Nester (und auf viele schlechte Jungtiere) abgefunden hat 🙂 .

    Soweit also zu meiner “Vision”, die eines Tages (und ich gehe von mindestens 20 Jahren aus) zu meinem “Meisterstück” werden könnte. Vielleicht werde ich auch vorher verzweifeln, wenn ich meine Jugend, Naivität und Unverdorbenheit bezeiten verliere 🙂 .

    Beste Grüße
    Sebastian

    #9997

    Matze
    Teilnehmer

    Guten Abend,

    wollte mal nachhören wie es euch ergangen ist und
    ob jemand was neues zu berichten hat?

    Jürgen, was machen die Amsterdamer Kröpfer in gazzi?

    Gruß, Marius

    #9989

    Matze
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    mein Ziel ist es irgendwann sauber gefärbte aschfahle Figurita-Mövchen im Schlag zu haben.
    Alles hat angefangen mit meinem “Stammtäuber”, von dem ich zuerst dachte er wäre einfach nur
    schmutzig rotfahl gefärbt. Nachdem er mit einer rotfahlen Täubin mehrmals schwarze Töchter
    brachte, wurde mir klar dass er aschfahl und nicht rotfahl ist.
    Dieser Täuber ist seid 2007 in meinem Besitz und da er mit mehren Weibchen gute Junge brachte,
    häufte sich bei mir zwangsläufig der Anteil von Zuchttieren, die den Spreadfaktor (leider nur einmal
    und nicht doppelt) trugen.

    Leider sind alle aschfahlen Kinder, Enkel und Urenkel dieses Täubers sehr schmuddelig in der Farbe.
    Die Flügelbinden scheinen durch und die gesamte Gefiederfarbe ist sehr rostig und schmuddelig.
    Im Freundeskreis werden diese Tiere scherzhaft als “jauchefarbig” bezeichnet.
    Welche Erbfaktoren ausser Smoky und Bronze noch für diese Farbgebung verantwortlich sind, ist mir
    nicht klar. Durch das Verpaaren von sauber gefärbten rotfahlen Figuritas mit diesen schlecht
    gefärbten Aschfahlen wird es von Jahr zu Jahr etwas besser. Was bisher fehlte waren Tiere, die den
    Spreadfaktor/Ausbreitungsfaktor doppelt tragen. Und wie sollte es auch anders sein: meist sind die
    farblich besten Jungtiere, auch die mit den schlechtesten Körpermerkmalen!
    Soviel zu meinen bisherigen Problemen.

    2010 standen dann zwei aschfahle Figuritas von mir, mit weitern Farbenschlägen, in der Sichtungs-
    abteilung auf der VDT-Schau in Erfurt. Jedoch waren die Probleme bezüglich der schlechten
    Gefiederfarbe leider offensichtlich.
    Dieses Jahr habe ich einen extrem sauber gefärbten aschfahlen Rafenokröpfer von M. Barbeito mit einer
    schwarzen Figuritatäubin verpaart. Jetzt habe ich 3 sauber gefärbte aschfahle Jungtiere aus diesem Paar
    im Schlag sitzen und werde sie sowohl untereinander, als auch mit aschfahlen Figuritas kreuzen.
    Sicherlich werde ich noch einige Jahre an dieser Linie arbeiten müssen. Die zierliche Figur, Jabot und
    Wamme gilt es wieder zu erlangen, grobe und lange Körper, massives Warzenwachstum etc. muss
    zurückgedrängt werden. Aber mein “Zuchttraum” beginnt Gestalt anzunehmen und ich bin gespannt
    wohin mich dieser noch führt.

    Gruß, Marius

    #9994

    Kanik-Fan
    Teilnehmer

    Hallo Matze,
    ich habe mir deinen Beitrag genau durchgelesen und habe eine Frage: Verpaarst du die Aschfahlen immer nur an gutgefärbte Rotfahle? Oder verpaarst du Aschfahle auch manchmal untereinander?
    Zum genetischen Hintergrund, dass Aschfahle im Prinzip nur Rotfahle mit Spread sind, brauch ich dir wahrscheinlich nichts sagen. Dass die Binden durchscheinen liegt vermutlich am spalterbigen Spread. Wenn du also Aschfahle untereinander verpaarst, ziehst du doch auch Aschfahle mit reinerbigen Spread. Was bei der Verpaarung Aschfahl x Rotfahl nie passieren wird und somit auch die Binden wahrscheinlich nie völlig unsichtbar werden.
    Außerdem könntest du doch auch deine spalterbigen Aschfahlen (bevorzugt 1,0) an Schwarze (0,1) paaren – daraus fallen Tiere, die zu 50% reinerbig und zu 50% spalterbig Spread besitzen.
    Aus meiner Sicht erscheint es beim Durchlesen deines Beitrages, als ob du selbst Schuld bist, dass du keine reinerbigen hast 😉
    Ich habe dieses Jahr auch Aschfahle gezogen bei der Kreuzung Rotfahl x Schwarz – allerdings ist bei mir wieder Rotfahl das Ziel und nicht Aschfahl.
    Gruß Torsten

    #9998

    Matze
    Teilnehmer

    Hallo Torsten,

    was Du beschrieben hast ist mir völlig klar!! Bis jetzt war noch nie ein aschfahles
    Weibchen dabei und in den ersten Jahren sind die aschfahlen ja nur wegen ihrem
    tollem Typ etc. in meinem Bestand geblieben.
    Aschfahle zu ziehen war damals gar nicht mein Ziel!!

    Dieses Jahr habe ich ein Paar 1,0 aschfahl & 0,1 schwarz zusammengestellt, daraus
    sind aber auch keine farblich bessere aschfahle gefallen. Und ein dunkles rotfahles
    Weibchen von letztem Jahr, welches dieses Jahr mit einem rotfahlgescheckten Täuber
    verpaart war, hat sich jetzt als aschfahles Figurita entpuppt.
    Ich werde dran bleiben und weiter berichten.

    Gruß, Marius

    #10008

    Kanik-Fan
    Teilnehmer

    Hallo Matze,

    oft ist es anfangs nicht so geplant 😉

    Gut, du hattest ja nicht geschrieben, dass noch keine Weibchen dabei waren. In den vielen Jahren hätten ja eigentlich auch mal Weibchen schlüpfen müssen – und ich dachte, wenn si eim Sichtungsverfahren standen, wird wohl auch ein Weibchen dabei gewesen sein.

    Ich werde dieses Jahr voraussichtlich erstmals meine Andalusierfarbigen im Sichtungsverfahren zeigen. Bin mal gespannt, wie die Meinungen und Reaktionen dazu sind.

    Gruß Torsten

    #10009

    Matze
    Teilnehmer

    Hallo Torsten,

    bis auf das eine Weibchen von 2010 sind bei mir bis jetzt nur aschfahle Täuber
    geschlüpft. Ein paar aschfahle Jungtiere haben bis jetzt noch nicht ihr Geschlecht
    zur Schau gestellt, also vielleicht ist ja ein aschfahles Weibchen dabei.

    Werde dieses Jahr keine aschfahlen in die Sichtung stellen, sie sind einfach noch
    nicht so weit! Lieber warte ich noch 2-3 Jahre und greife dann mit geballter Kraft
    an. :mrgreen: Ausserdem bleibt mir ja noch die AOC-Klasse.

    Die Entstehungsgeschichte der andalusierfarbigen Prachener Kaniks auf deiner
    Homepage (http://www.prachener-kanik.de/html/andalusierfarbig.html)
    finde ich sehr interessant. Nur schade dass Du ab 2008 keine Fotos mehr
    reingestellt hast. Ich verstehe auch nicht ganz warum Du nach den Anfangserfolgen
    dann blaue Kaniks eingekreuzt hast?? Andalusierfarbige müssen doch den
    Ausbreitungsfaktor tragen, warum dann nicht mit schwarz verpaaren??

    Gruß, Marius

    #10010

    Kanik-Fan
    Teilnehmer

    Hallo Matze,

    ja, ich weiß, ich habe meine Homepage die letzten Jahre wenig mit Fotos gefüttert. Das muss ich unbedingt mal wieder tun. Ich kann dir aber sagen, dass die Andalusierfarbigen von Jahr zu Jahr besser geworden sind – ich habe nämlich ähnlich gedacht, wie du: Erstmal in einer SEHR ordentlichen Qualität einige haben und zur Sichtung, als mit wenigen “Zufallsprodukten” – Ich habe dieses Jahr 12 ausstellungsfähige Jungtiere gezogen. Damit lässt sich was anfangen 🙂

    Gut, dass du fragst, wegen der Einkreuzung von Blauen. Also es stimmt schon, dass die den Ausbreitungsfaktor besitzen müssen und mit Schwarzen auch einen besseren Lack haben. Allerdings waren mir meine Andalusierfarbigen die ersten Jahre einfach noch zu “schilfig”, also aufgehellt in Schwingen und Schwanz. Das Problem habe ich mit Schwarzen einfach nicht in den Griff bekommen. Ich stell es mir so vor, dass der Ausbreitungsfaktor diese Aufhellungen überdeckt hat, während man die Blauen komplett durchgefärbt züchtet, weil man da auch sehen kann, wie gut sie durchgefärbt sind. Deswegen habe ich nur in diesem einen Jahr Blaue an Reinerbige gepaart und siehe da: Ich hatte die ersten richtig gut durchgefärbten. Natürlich hatte ich ein Jahr später ein paar wenige Blaue und Indigo in den Nestern, aber damit kann ich leben.

    Der Rassetyp war nie ein ernsthaftes Problem. Da waren die Schwarzen und Blauen gleich gut und demzufolge auch die Andalusierfarbigen.

    Als ich mit diesem Farbenschlag angefangen habe, dachte ich auch, nur Schwarze einzukreuzen, aber ehrlich gesagt: Es war die richtige Entscheidung, auch mal Blaue zu nehmen. Ist aber wahrscheinlich auch etwas von der Rasse abhängig, ob es Sinn macht oder nicht. Also wenn man auch soetwas vorhat und mit der Farbe partout nicht dahin kommt, wo man hinmöchte, kann man es ja mal versuchen – bei mir hat es funktioniert.

    Gruß Torsten

    #10011

    Matze
    Teilnehmer

    Hallo Torsten,

    danke für die Erklärung bezüglich der Einkreuzung von Blauen in die Andalusierfarbigen.
    Jetzt verstehe ich dein Vorgehen, ich erkenne da sogar gewisse Parallelen zu den asch-
    fahlen Figuritas.
    Dort hat man mir den Tip gegeben doch erst mal vernünftige Schwarze zu züchten.
    Allerdings sind die Aschfahlen, die aus der Verpaarung von Schwarz x … fallen, häufig
    noch mehr mit Bronze etc. behaftet.
    Bei schwarzen Tieren sind die Erbfaktoren, die bei Aschfahlen für eine schlechte Farbe
    sorgen gar nicht zu erkennen, diese fördern sogar noch ein dunkles und lackreiches Schwarz.
    Also ist es völlig unangebracht “schöne Schwarze” bei den Aschfahlen einzukreuzen,
    weil diese unter Umständen wieder (die für Schwarz farbverbessernden) Bronze etc.
    in den Zuchtstamm bringen.

    Gruß, Marius

    #10013

    Matze
    Teilnehmer

    So, die Zuchtzeit ist vorbei und ein schönes aschfahl-/bzw. aschgelbgeschecktes und ein aschfahles Jungweibchen
    sowie ein oder zwei aschfahle Jungtäuber konnte ich dieses Jahr ziehen. Diese sind farblich besser als die
    Jungtiere der letzten Jahre.
    Weil es mich in den Fingern gejuckt hat und ich das unbedingt ausprobieren wollte habe ich jetzt noch in einem
    seperaten Zuchtabteil einen aschfahlen Jungtäuber diesen Jahres und eine aschfahle Täubin von letzem Jahr
    zusammen gepaart und bin gespannt auf die Jungen. Die Täubin zeigt zwar sehr viel Bronze und eine sehr dunkle
    Farbe, hat dieses Jahr mit einem rotfahlen Täuber jedoch schöne aschfahle Junge gebracht.

    Gruß, Marius

    #9999

    Stephan Bleck
    Teilnehmer

    Hallo Zusammen, ich werd mich hier dann mal auch zu Wort melden.

    Meine ganze Aufmerksamkeit gilt den Rostocker Tümmlern, einer Rasse aus dem Norden Deutschlands, die es leider noch nicht zu einer großen Verbreitung gebracht hat. Was sehr wahrscheinlich an den Schwierigkeiten liegt, die die Zucht der Rostocker so mit sich bringt. Denn Rundhaube und Weißschlag-Weißschwanz-Zeichnung erweist sich doch als sehr schwierig. Auch das bei der geringen Züchterzahl doch als sehr jung anzusehende Alter von ca 30 Jahren tut sein übriges dazu. Alles in Allem hackt es noch an vielen Stellen, aber wer den Ehrgeiz aufbringt und dabei bleibt, der wird auch belohnt. Denn die Kombination aus Weißschlag-weißschwanz, Rundhaube und farbentaubenähnlicher Figur, sowie tümmlertypisches Perlauge ergeben schon einen besonders schönen Anblick. Auch was die Zuchtfreudigkeit angeht kann man sich wirklich alles andere als beschweren, denn bei vernünftiger Haltung kann man davon ausgehen, dass man von 10 Eiern 9 Jungtiere zieht. Aber um mal die Kurve zum Thema zu kriegen, ich arbeite jetzt seit 5 Jahren an der blauen Variente des Rostockers. Den Grundstein bildeten 1,1 Deutsche Langschnäblige Tümmler weißschlag-weißschwanz blau m. B. , 0,1 Gumbiner Weißkopf blau m. B. und 1,0 Domestic Flight braun geh.(blau konnte ich nicht auftreiben), sowie einige meiner gelben, roten und schwarzen Rostocker. Während die F1 kaum erahnen ließ in welche Richtung es gehen sollte, viel die F2 schon deutlich erfolgsversprechender aus. Unter diesen Tieren befanden sich nun einige Tiere die saubere Weißschlag-Weoßschwanz-Zeichung aufwiesen, sowie einige die bereits wieder eine Kappe zeigten, fast alle natürlich schon blau bzw. Blaufahl oder Schwarz. Die Richtung stimmte also. Diese Tiere wurden dann zielgerichtet weiterverpaart, sodass ich für nächstes Jahr erstmals alle Alttiere aus der Zucht nehmen kann und auch damit zu rechnen ist das genügend Tiere fallen, um sie in die Sichtung bzw in die AOC-Klasse zu stellen. Bei Gelegenheit stelle ich mal ein Paar Fotos rein. Naja ich bin jedenfalls mal gespannt was das nächste Jahr so bringt. Aber es ist ja bald so weit, in 4 Wochen beginnt das nächste Zuchtjahr, so dass pünktlich mit Erhalt der Ringe auch die ersten Jungen schlüpfen.

    mfg Stephan

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