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  • als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9985

    Anonymous
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    Hallo zusammen!

    Endlich mal wieder ein Thema, zu dem ich auch etwas zu sagen habe.

    Sicher habe ich genug “Träume”, um hier die Aufnahmekapazität zu sprengen (Man ist ja noch jung, naiv und unverdorben 😉 ), doch eine Vision treibt mich schon eine ganze Weile um, so dass sie eines Tages (in langer, langer Zeit) zu meinem “Meisterstück” werden könnte.

    Eines Tages will ich einen Luzerner Weißschwanz in Braunweißgeschuppt im Stall haben. Dazu eine kurze Erklärung:

    Luzerner Weißschwänze sind sehr selten. In ganz Europa kann man die Züchter wohl an einer Hand abzählen, die sich mit dieser Rasse befassen. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die meisten Züchter sie nur von Bildern kennen und sich kaum eine Gelegenheit bietet, sich in diese Tauben zu “verlieben”. Ein anderer Grund für ihre geringe Verbreitung ist jedoch sicherlich auch die große Schwierigkeit die ihre Zucht mitbringt. Weißschwänzige Tauben, bei denen der Keil farbig sein soll, sind züchterisch extrem fehleranfällig. Da entscheidet oft eine Feder über den Ausstellungswert eines Tieres. Deshalb ist die Trefferquote in jedem Jahr extrem gering und man bringt kaum Tiere auf die Schauen.

    Des Weiteren gibt es Luzerner Weißschwänze in seltener repräsentativer Qualität bisher nur im schwarzen Farbenschlag (von einigen mutigen Versuchen in manchen Züchterwerkstätten abgesehen). Das witzige ist nun, dass diese Tauben allerdings in allen möglichen Farbenschlägen anerkannt sind, darunter auch Braunweißgeschuppt mit Finkenzeichnung.
    Unter all den anerkannten Farbenschlägen ist Braunweißgeschuppt wohl sicherlich derjenige, der genetisch am anspruchsvollsten zu realisieren ist. Der Grund dafür liegt darin, dass – soweit ich weiß – die Braunreihe (trotz ihrer Anerkennung) in keiner der Luzerner Rassen exisitiert. Weiterhin existieren nur ganz wenige Tiere, die überhaupt Faktoren für Weißbindigkeit und damit auch für Weißschuppung tragen. Es sind also gleich eine Vielzahl (rezessiver) Faktoren, die übertragen werden müssten, um das Ziel zu erreichen. Schließlich hat man vielleicht einmal eine braunweißgeschuppte, weißschwänzige Taube, aber noch sicher keinen Luzerner. Auch von ihrer Gestalt weicht diese Taube nämlich von vielen Rassen ab, bei denen man sich genetisch bedienen könnte (darunter viele Farbentauben). Der einfachste Weg, hier die Rassemerkmale zu verbessern, ist weiterhin verstellt: Leider reicht meines Erachtens nach die Qualität der schwarzen Luzerner Weißschwänze (von denen man andernfalls leicht ausgehen könnte) und vor allem ihre Erbfestigkeit (man zieht immer wieder Tiere mit Jabot, mangelhafter Behosung von Problemen in der Scheckung ganz zu schweigen) noch nicht aus, um sie direkt als Ausgangstiere zu nehmen. Hier wäre also erstmal Aufbauarbeit zu leisten.

    … und das ist schließlich der Status Quo. Solang ich studiere und noch keine Tiere in solchen Ausmaßen halten kann, wie sie zur Verwirklichung meiner “Vision” nötig wären, kümmere ich mich also erstmal um die schwarzen Weißschwänze und versuche, hier Verbesserungen zu erzielen. Allein das ist ein hartes Brot, wie ich euch versichern kann. Dennoch ist es eine fantastische Taube, deren Anspruch und Seltenheit einen ganz besonderen Reiz verbreiten kann, wenn man sich erstmal mit einer gewissen dauerhaften Frustration beim Blick in die Nester (und auf viele schlechte Jungtiere) abgefunden hat 🙂 .

    Soweit also zu meiner “Vision”, die eines Tages (und ich gehe von mindestens 20 Jahren aus) zu meinem “Meisterstück” werden könnte. Vielleicht werde ich auch vorher verzweifeln, wenn ich meine Jugend, Naivität und Unverdorbenheit bezeiten verliere 🙂 .

    Beste Grüße
    Sebastian

    als Antwort auf: Pfautauben auf Schau nachlegen????? #9865

    Anonymous
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    Hallo zsamman!

    Genaue Antwort kann ich auch nicht geben, aber bei uns auf den Ausstellungen ist es gang und gebe das die Züchter die da sind noch mal in der früh vor der Bewertung noch mal den Stoß legen, und das wird serwohl geduldet!
    Ob der Preisrichter ihn noch mal schlichtet, kommt drauf an, wer schlichtet,der eine machts,der andere richtet so!!

    Schöne grüße
    Joosy

    als Antwort auf: Funkstille im Forum #9798

    Anonymous
    Teilnehmer

    Hallo Stephan,

    wir sind so viel beschäftigt mit dem Beringen der Jungen, dass wir keine Zeit mehr für den Computer haben. 😉 Vielleicht läuft sich das Forum auch gerade tot, da nur selten gute Kommunikation möglich war.

    als Antwort auf: Taubenschlag selbst bauen #9752

    Anonymous
    Teilnehmer

    Ich entschuldige mich nochmals bei allen, die sich durch meine Meinungsäußerungen gestört fühlen.

    Hallo Jürgen,

    Hatte eigentlich nur gedacht, dass ich mit meinem ersten Beitrag dazu beitragen könnte, dass du dein Geld sinnvoll einsetzt.
    Insofern fände ich es schade, wenn hier im Forum ein Schreibender weniger bliebe 😥

    Gruß
    Nicola

    als Antwort auf: Taubenschlag selbst bauen #9745

    Anonymous
    Teilnehmer

    Und dann gibt es ja noch ein zweites Thema: Die Ernährung. Ich weiße nur einmal darauf hin, dass auf der Website www. pernaturam.de interessante Taubenbriefe bereitstehen. Wenn man sie liest, kommt man ins Grübeln über die richtige Ernährung, oder besser gesagt Nahrungsergänzung.

    Diese sind so interessant, dass man sie teilweise wegen Anordnung per Einstweiliger Verfügung aus dem Netz nehmen musste.
    Frei nach einer bekannten Reklame, mag ich einmal folgendes schreiben
    Lasst euch nicht ver….

    Liebe Grüße
    Nicola

    als Antwort auf: Blau ohne Binden #9769

    Anonymous
    Teilnehmer

    hy coyoti

    joa, wenn du blau ohne binden an blau mit binden paarst, dann fallen im ersten jahr nur spalterbige blaue mit binden.
    die jungen paarst du dann einfach wieder an blaue ohne binden und schon hast du im 2 jahr nachwuchs der blau ohne binden is, aba auch nur 50% oda so ! 😉

    mfg Addi

    als Antwort auf: Dt. Modeneser – wann die Zuchtpaare trennen? #9704

    Anonymous
    Teilnehmer

    Hallo!

    Ich würde die Frage mit Ja beantworten. Bis zum Januar, sollten auch die Zuchtpaare durchgemausert sein. Die Tiere könnten ja zum 1. Oktober getrennt werden und das sollte reichen.

    als Antwort auf: Taubenfutter #9695

    Anonymous
    Teilnehmer

    Sehr geehrter Herr Borgelt,

    Ihr Engagement in allen Ehren – aber es “riecht” doch sehr nach Werbung pur!
    Seit Monaten verfolge ich immer wieder ihre gebetsmühlenartig wiederholten Statements – und ganz ehrlich – ich finde sie mehr als deplaziert!

    Mit vernünftiger Argumentation haben ihre Beiträge kaum noch etwas zu tun, da Sie alle anderen Futtersorten, Zusatzprodukte und Ergänzungsmittel mit Stumpf und Stil in den Boden schreiben!
    Bitte verstehen Sie diesen Beitrag nicht als gegen ihre Person gerichtet.

    Züchtergruß
    Jan

    als Antwort auf: Trichomonaden #9688

    Anonymous
    Teilnehmer

    Hallo Zuchtfreunde ,
    Wenn ihr was gebt dann über das Futter und das Morgens !!
    Am Tag vorher nur einmal und wenig füttern !!
    Von der Tränke laßt die Finger zwei mal am Tag frisches Wasser und die Tränke wechseln !!
    Zuwenig Wasser schwächt die Tauben noch mehr mal einen Tag hungern da können Sie mit leben !!
    Vorbeugen geht auch anders als irgend was ins Wasser zu schütten !!

    als Antwort auf: Trichomonaden #9687

    Anonymous
    Teilnehmer

    Danke für die schnellen Anworten.
    Obstessig zur Vorbeugung kenne ich. Durch den niedrigen ph-Wert können sich die Erreger nicht so gut im Wasser halten. Jedoch ist die Wasseraufnahme unserer Tauben durch den sauren Geschmack im Wasser nicht sehr hoch. An Regentagen suchen daher die Tauben in der Voliere nach Alternativen.
    Sehr geehrter Herr Borgelt mich würden die alternativen Haltungs.- und Zuchtstrategien sehr interessieren. Da ich auch Zuchtwart im Damascener-Club bin, sehe ich hier eine sinnvolle Alternative, die man weiter verfolgen und verbreiten sollte.
    Gruß
    R.Stephan

    als Antwort auf: Stallpflicht #9683

    Anonymous
    Teilnehmer

    Und nun die Verordnung in der verabschiedeten Form:

    http://www.vhgw.de/vogelgrippe/gpvo/060509_BMVEL_GPVO.pdf

    als Antwort auf: Stallpflicht #9682

    Anonymous
    Teilnehmer

    nein lieber Gast, die Stallpflicht wird nicht aufgehoben, sie wurde verlängert bis 15.8.06 – und dann ist es nicht mehr weit zur “Stallpflicht = Gesetz”.
    Es ergeben sich lediglich ein paar so genannte Lockerungen…
    Eine Verodnung voller “Pferdefüsse”, die Veterinäre entscheiden vor Ort, ob sie bestimmte Bezirke für “Hühner raus” freigeben. Die Halter von Enten und Gänsen sind weiterhin “in den Popo gekniffen”.

    Entwurf: Verordnung zur Aufstallung des Geflügels zum Schutz vor der Klassischen Geflügelpest (Geflügel-Aufstallungsverordnung)
    Entwurf:
    Vom Mai 2006

    Auf Grund des § 79a Abs. 2 Nr. 1 in Verbindung mit § 17 Abs. 1 Nr. 1, 3 und 12, des § 79a Abs. 2 Nr. 2 in Verbindung mit § 17b Abs. 1 Nr. 4 Buchstabe b, des § 79a Abs. 2 Nr. 4 in Verbindung mit den §§ 18, 20 Abs. 3, § 21 Abs. 1 und §§ 28 und 29, auch in Verbindung mit § 62, sowie des § 79a Abs. 2 Nr. 5 in Verbindung mit § 73a Nr. 5 Buchstabe b, jeweils in Verbindung mit § 79a Abs. 1 Satz 1 und § 79 Abs. 1a, des Tierseuchengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 22. Juni 2004 (BGBl. I S. 1260), von denen § 79a Abs. 1 Satz 1 durch Artikel 2 § 3 Abs. 5 des Gesetzes vom 1. September 2005 (BGBl. I S. 261) ge ändert worden ist, verordnet das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:

    § 1
    (1) Wer Hühner, Truthühner, Perlhühner, Rebhühner, Fasane, Laufvögel, Wachteln, Enten oder Gänse (Geflügel) hält, hat diese
    1. in geschlossenen Ställen oder
    2. unter einer überstehenden, nach oben gegen Einträge gesicherten dichten Abdeckung und mit einer gegen das Eindringen von Wildvögeln gesicherten Seitenbegrenzung (Schutzvorrichtung)
    zu halten.

    (2) Die zuständige Behörde soll Ausnahmen von Absatz 1 genehmigen, soweit
    Geflügel nicht
    1. in einem Gebiet, das nach § 15 Abs. 1 oder § 16 Abs. 1 der Geflügelpest-Verordnung, nach § 4 Abs. 1 der Wildvogel-Geflügelpestschutzverordnung oder nach § 3 Abs. 1 und 2 der Nutzgeflügel-Geflügelpestschutzverordnung als Sperrbezirk, Beobachtungs gebiet oder Kontrollzone festgelegt ist
    2. in unmittelbarer Nähe eines Gebietes, in dem sich Wildvögel sammeln, insbesondere eines Feuchtbiotops, eines Sees , eines Flusses oder eines Küstengewässers, an dem wilde Wasservögel rasten oder brüten, , oder
    3. in einem Gebiet mit einem Radius von 1000 Metern um die Geflügelhaltung, in dem sich auf den Quadratkilometer
    aa) mindestens [zehn] Geflügelhaltungen oder
    bb) mindestens [4.000] Stück Geflügel,
    befinden,
    gehalten wird. Die zuständige Behörde kann ferner Ausnahmen von Absatz 1 genehmigen, soweit Geflügel nicht in einem Gebiet mit einem Radius von 3000 Metern um die Geflügelhaltung, in dem sich auf den Quadratkilometer mindestens [1.500] Stück Geflügel befinden, gehalten wird.

    (3) Abweichend von Absatz 1 kann die zuständige Behörde ein Gebiet festlegen, in dem Ge flügel auch außerhalb geschlossener Ställe oder Schutzvorrichtungen gehalten werden darf (Freilandhaltung), soweit für sämtliche Geflügelhaltungen in diesem Gebiet die Voraussetzungen für eine Genehmigung nach Absatz 2 vorliegen.

    (4) Ein Geflügelhalter, der Geflügel in einem nach Absatz 3 festgelegten Gebiet in Freilandhaltung halten will, hat dies der zuständigen Behörde spätestens mit Aufnahme der Freilandhaltung unter Angabe seines Namens, seiner Anschrift (der Anzahl der in Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere) und ihres Standortes anzuzeigen.

    (5) Ist eine Genehmigung nach Absatz 2 Satz 1 oder 2 erteilt worden oder wird Geflügel in einem nach Absatz 3 festgelegten Gebiet in Freilandhaltung gehalten, hat der Halter jedes verendete Stück Geflügel in einer von der zuständigen Behörde bestimmten Untersuchungseinrichtung auf Influenza-A-Virus der Subtypen H5 und H7 virologisch untersuchen zu lassen.

    (6) Enten und Gänse sind räumlich getrennt von sonstigem Geflügel zu halten, soweit eine Genehmigung nach Absatz 2 Satz 1 oder 2 erteilt worden ist oder die Enten und Gänse in einem nach Absatz 3 festgelegten Gebiet in Freilandhaltung gehalten werden. Der Halter von Enten und Gänsen hat in diesen Fällen sicherzustellen, dass die Tiere monatlich virologisch auf Influenza-A-Virus der Subtypen H5 und H7 untersucht werden. An Stelle der Untersuchung nach Satz 2 kann der Halter abweichend von Satz 1 Enten und Gänsen zusammen mit sonstigem Geflügel halten, soweit das sonstige Geflügel ausschließlich dazu dient, die Einschleppung oder Verschleppung der Geflügelpest in den Bestand frühzeitig zu erkennen. Im Falle des Satzes 3 muss mindestens die in der Anlage in Spalte 2 vorgesehene Anzahl von sonstigem Geflügel gehalten werden; Absatz 5 gilt entsprechend.

    § 2
    (1) Die Untersuchungen nach § 1 Abs. 6 Satz 2 sind jeweils an Proben von 60 Tieren je Bestand in einer von der zuständigen Behörde bestimmten Untersuchungseinrichtung durchzuführen. Die Proben sind mittels Rachentupfer oder Kloakentupfer zu entnehmen. Werden weniger als 60 Tiere gehalten, sind die jeweils vorhandenen Tiere zu untersuchen.

    (2) Die zuständige Behörde kann, soweit dies zur Erkennung der Einschleppung oder Verschleppung des Influenza-A-Virus erforderlich ist, anordnen, dass
    1. ein Geflügelhalter Untersuchungen in kürzerem als dem in § 1 Abs. 6 Satz 2 genannten Untersuchungsabstand durchführen lassen muss,
    2. ein Geflügelhalter das Geflügel serologisch auf Antikörper gegen das Influenza-A-Virus der Subtypen H 5 und H 7 untersuchen lassen muss, und das Ergebnis der Untersuchung der zuständigen Behörde mitzuteilen hat,
    3. weitere Tiere eines Bestandes zu untersuchen sind.
    Im Falle einer Anordnung nach Satz 1 Nr. 2 sind die Untersuchungen jeweils an Proben von 15 Tieren je Bestand durchzuführen. Werden weniger als 15 Tiere gehalten, sind die jeweils vorhandenen Tiere zu untersuchen.

    (3) Der Geflügelhalter hat der zuständigen Behörde unverzüglich jeden Nachweis des Influenza-A-Virus der Subtypen H5 und H7 mitzuteilen. Ferner hat er die Ergebnisse der Untersuchungen mindestens ein Jahr lang aufzubewahren. Die Frist beginnt mit dem Ablauf des Kalendermonats, in dem ihm die Ergebnisse der Untersuchung schriftlich mitgeteilt worden sind.

    § 3
    Die zuständige Behörde kann für Zoologische Gärten und Einrichtungen ähnlicher Art zusätzlich zu den Ausnahmen nach § 1 Abs. 2 Ausnahmen von § 1 Abs. 1 genehmigen, soweit Belange der Tierseuchenbekämpfung nicht entgegenstehen.

    § 4
    Geflügel, ausgenommen Geflügel, das unmittelbar zur Schlachtung verbracht wird, darf nur in den Verkehr gebracht werden, soweit das Geflügel 14 Tage vor dem Inverkehrbringen in geschlossenen Ställen gehalten und längstens drei Werktage vor dem Inverkehrbringen klinisch tierärztlich oder im Falle von Enten und Gänsen virologisch untersucht worden ist. Derjenige, der Geflügel in den Verkehr bringt, hat eine tierärztliche Bescheinigung über die Untersuchung nach Satz 1 mitzuführen. Die Bescheinigung ist auf Verlangen der zuständigen Behörde vorzulegen.

    § 5
    Eine Genehmigung, die bis zum … [Einsetzen: Datum des Tages des Inkrafttretens dieser Verordnung] nach § 1 Abs. 3 Satz 1 der Verordnung zur Aufstallung des Geflügels zum Schutz vor der Klassischen Geflügelpest vom 15. Februar 2006 (BAnz S. 989) erteilt worden ist, gilt noch bis zum … [Einsetzen: (6 Wochen) nach Inkrafttreten dieser Verordnung] als Genehmigungen nach § 1 Abs. 2. Insoweit ist § 1 Abs. 3 Satz 2 bis 6 und Abs. 4 der in Satz 1 bezeichneten Verordnung weiter anzuwenden.

    § 6
    (1) Ordnungswidrig im Sinne des § 76 Abs. 2 Nr. 1 Buchstabe b des Tierseuchengesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
    1. einer mit einer Genehmigung nach § 1 Abs. 2 oder § 3 verbundenen vollziehbaren Anordnung oder
    2. einer vollziehbaren Anordnung nach § 1 Abs. 3 oder § 2 Abs. 2 Satz 1
    zuwiderhandelt.

    (2) Ordnungswidrig im Sinne des § 76 Abs. 2 Nr. 2 des Tierseuchengesetzes handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig
    1. entgegen § 1 Abs. 1 Geflügel nicht in einem geschlossenen Stall oder nicht unter einer Schutzvorrichtung hält,
    2. entgegen § 1 Abs. 4 eine Geflügelhaltung nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig anzeigt,
    3. entgegen § 1 Abs. 5 Geflügel nicht, nicht richtig, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig untersuchen lässt,
    4. entgegen § 1 Abs. 6 Satz 1 oder 3, auch in Verbindung mit Satz 4, eine Ente, eine Gans oder Geflügel hält,
    5. entgegen § 1 Abs. 6 Satz 2 nicht sicherstellt, dass eine Ente oder eine Gans untersucht wird,
    6. entgegen § 2 Abs. 3 Satz 1 eine Mitteilung nicht, nicht richtig oder nicht rechtzeitig macht,
    7. entgegen § 2 Abs. 3 Satz 2 das Ergebnis einer Untersuchung nicht, nicht vollständig oder nicht für die vorgeschriebene Dauer aufbewahrt,
    8. entgegen § 4 Satz 1 Geflügel in den Verkehr bringt,
    9. entgegen § 4 Satz 2 eine Bescheinigung nicht mitführt oder
    10. entgegen § 4 Satz 3 eine Bescheinigung auf Verlangen nicht vorlegt.

    § 7
    Die Verordnung zur Aufstallung des Geflügels zum Schutz vor der Klassischen Geflügelpest vom 15. Februar 2006 (BAnz. S. 989) wird aufgehoben.

    § 8
    Diese Verordnung tritt am Tage nach der Verkündung in Kraft. Sie tritt mit Ablauf des 15. August 2006 außer Kraft, soweit nicht mit Zustimmung des Bundesrates etwas anderes verordnet wird.

    Bonn, den April 2006

    Der Bundesminister für Ernährung,
    Landwirtschaft und Verbraucherschutz

    Anlage
    (zu § 1 Abs. 6 Satz 4)
    1 2
    Anzahl der gehaltenen Enten oder Gänse je Bestand Anzahl des sonstigen zu haltenden Geflügels
    weniger als 100 10
    100 – 1.000 20
    mehr als 1.000 30

    als Antwort auf: Stallpflicht #9680

    Anonymous
    Teilnehmer

    Hallo…, das ist schon alt mit der Stallplicht bis zum 15.05.2006 !
    Danach hat unser Geflügel noch keinen ,,Freigang “
    Seehofer hat schon was neues aus dem Schreibtisch geholt !

    als Antwort auf: Stallpflicht #9679

    Anonymous
    Teilnehmer

    Achtung!
    die Aufstallungsverordnung wurde bis zum 15. Mai 06 verlängert. Danach hat unser Geflügel wieder „Freigang“, die Frage ist nur wie lange, da Herr Seehofers Mitarbeiter schon eine neue Aufstallungsverordnung erarbeitet haben.

    Und weider? 😡 [/b]

    als Antwort auf: Stallpflicht #9677

    Anonymous
    Teilnehmer

    ich wohne in der nähe von mainz und bei uns soll vorrausichtlich am 15.05. die stallpflicht aufgehoben werden.

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