Verfasste Forenbeiträge

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  • als Antwort auf: Jungtaubenkrankheits-Syndrom 2017 #16616

    Klaus Hoechsmann
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    Natürlich gilt es da auch zu unterscheiden. Und Wundermittelchen dienen wohl meist nur dem Hersteller und Verkäufer. Aber es liegt ja in der Natur der Sache, dass die Brieftauben fit und gesund sein müssen, wenn sie Leistung bringen sollen. Da wird mehr als bei den Rassetauben gemacht. Es gibt die Brieftaubenklinik und etliche Tierärzte, die sich auf Brieftauben spezialisiert haben.

    als Antwort auf: Jungtaubenkrankheits-Syndrom 2017 #16595

    Klaus Hoechsmann
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    Ich denke, dass es beim Ansäuern besonders wichtig ist, den pH-Wert um 4,5 auch zu erreichen und das zu überprüfen. Der Apfelessig, mit dem man diesen Wert normalerweise nicht erreicht, zeigt trotzdem eine positive Wirkung, die aber anscheinend nicht ausreicht. Und zum Impfstoff möchte ich anführen, dass die Brieftaubenzüchter sich ja schon lange mit der JTK auseinandersetzen aber noch keinen Impfstoff haben. Wahrscheinlich kann so ein Impfstoff nicht alle verschiedenen Faktoren, die den Komplex JTK bilden, bekämpfen. Gedanken wird man sich schon gemacht haben, denn die Brieftaubenzüchter sind pfiffig. Von denen können wir Rassetaubenzüchter viel bei der Versorgung und Fütterung lernen. Außerdem haben sie ja auch ihre Brieftaubenklinik.
    Ich wünsche auch einen guten Rutsch,
    Klaus Höchsmann

    als Antwort auf: Jungtaubenkrankheits-Syndrom 2017 #16586

    Klaus Hoechsmann
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    Die JTK hatte ich noch nie im Bestand und auch 2017 sind meine Tauben davon verschont geblieben, obwohl ich 91 Tauben auf sieben Ausstellungen bis hin zur VDT-Schau hatte. Ich habe mir auch fremde Tauben von da mitgebracht und ohne Quarantäne in den Bestand eingefügt. Alles fit. Ich habe aber auch noch nie dem Wetter oder den Tauben Schuld gegeben, wenn es mit der Zucht nicht so geklappt hat. Seitdem die Tauben keinen Freiflug mehr hatten, war mir klar, dass die Fütterung komplexer gestaltet werden muss. Ansonsten kommt es zu Mangelerscheinungen und in der Folge zu verminderter Resistenz gegen Krankheiten. Jeder erreichbare Artikel im Internet oder den Fachzeitungen wird nach Anregungen durchforstet. Auch die Erfahrungen anderer Züchter sind immer interessant. Die überteuerten Wundermittel, die dazu auf dem Markt sind, sind mir nur insofern eine Hilfe, dass mich ihre Inhaltsstoffe interessieren, wenn sie dann ausgewiesen sind. Ich versuche mir dann billigere Angebote z.B. im Agrarhandel zu besorgen. In meiner Futterküche sind ein Fleischwolf, ein Mixer und eine Bohrmaschine mit Rührgerät ein Muss. Blanke Körner bekommen meine Tauben nicht. Die wichtigste Maßnahme ist das Ansäuern des Trink- und Badewassers. Ich empfehle dazu den Vortrag „Vorbeuge zum Trichomonadenbefall“, der im Unterpunkt Archiv auf der Homepage des Niederlausitzer Rassetaubenvereins zu finden ist. Wem danach noch nicht die Augen geöffnet sind, dem kann auch nicht geholfen werden.
    Klaus Höchsmann

    als Antwort auf: Taubengesundheit/Jungtaubenkrankheit #15553

    Klaus Hoechsmann
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    Das muss jeder für seine Zucht allein bestimmen, welchen Weg er geht, um seine Tauben gesund zu erhalten. Aber andere neue Möglichkeiten die sich in der Praxis bewähren aus dem Gefühl heraus, ohne wissenschaftliche Begründung, abzulehnen, ist nicht hilfreich. Wenn dann noch Unsicherheit verbreitet wird, durch die Züchter von der Anwendung abgehalten werden, ist es sogar schädlich. Das Leben unserer Tauben, ohne Freiflug und Selbstversorgung mit den notwendigen Zusatzstoffen, macht neue Wege notwendig. Man kann da durchaus Erfahrungen aus der industriellen Tierproduktion übernehmen. Wenn diese Tiere ihre Leistungen unter diesen unnatürlichen Bedingungen bringen, kann es für unsere Zucht nicht schädlich sein. Es wird ja keiner gezwungen neue Wege zu gehen. Wenn alles im Lot ist, die Zucht brummt und die Tauben ziehen wie der Teufel, dann ist wohl reines Wasser und ein Gebet jeden Tag das Richtige. Da es aber ganz offensichtlich nicht so ist, sollte sich jeder informieren, wie er seine Tauben fit für das Leben machen kann. Auf der Homepage des Niederlausitzer Rassetaubenverein gibt es einen neuen Beitrag über das Thema: 29.11.2017 Neuer Beitrag zur Vorbeugung von Trichomonaden im Archiv
    Wo die JTK auftritt sind Trichomonaden und Hexamiten nicht weit. Hier kann der Züchter
    sich darüber informieren, welche Möglichkeiten er hat ihre Ausbreitung einzuschränken. 

    als Antwort auf: Taubengesundheit/Jungtaubenkrankheit #15534

    Klaus Hoechsmann
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    Zum Beitrag von Maik Löffler: So sehr ich das begrüße, dass man versucht den Züchtern im Umgang mit der JTK zu helfen, umso mehr ärgere mich über die Aussage mit dem klaren Wasser. Da springt Zuchtfreund Löffler auch auf den Zug von Hubert Borgelt drauf und die Züchter werden noch mehr verunsichert. Warum gucken beide nicht mal über ihren Horizont und befassen sich wissenschaftlich mit dem Thema, gucken mal, was es in der Forschung über Futtersäuren und Trinkwasseransäuerung so gibt, ehe sie ihre Thesen annageln und den Schaden noch vergrößern. Damit ist es dann wirklich eine „Züchterkrankheit“. Man kann doch die Erfahrungen in der Praxis der Tierproduktion und der Geflügelwirtschaft nicht einfach negieren. Auch viele Taubenzüchter, insbesondere Brieftaubenzüchter und die Brieftaubenklinik, haben damit sehr gute Erfolge erzielt. Mit tun die Leute leid, die das dann kritiklos so übernehmen und damit eine Chance vergeben, ihre Tauben gesünder zu halten und vor der JTK zu schützen.
    Klaus Höchsmann

    als Antwort auf: http://www.niederlausitzer-rassetaubenverein.de/ #15238

    Klaus Hoechsmann
    Teilnehmer

    http://www.niederlausitzer-rassetaubenverein.de

    als Antwort auf: Taubengesundheit/Jungtaubenkrankheit #15235

    Klaus Hoechsmann
    Teilnehmer

    Ich habe von großen Verlusten durch die JTK bei meinen Modeneser-Freunden gehört. Auch nach Hannover soll es viele Fälle gegeben haben. Es wäre hilfreich für alle, wenn Betroffene ihre Erfahrungen und Behandlungsmethoden mitteilen würden, denn es kann jeden treffen.
    Gruß
    Klaus Höchsmann

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