“Jungtaubenkrankheit” 2017

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4 Antworten

  1. Klaus Hoechsmann sagt:

    So sehr ich das begrüße, dass man versucht den Züchtern im Umgang mit der JTK zu helfen, umso mehr ärgere mich über die Aussage mit dem klaren Wasser. Da springt Zuchtfreund Löffler auch auf den Zug von Hubert Borgelt drauf und die Züchter werden noch mehr verunsichert. Warum gucken beide nicht mal über ihren Horizont und befassen sich wissenschaftlich mit dem Thema, gucken mal, was es in der Forschung über Futtersäuren und Trinkwasseransäuerung so gibt, ehe sie ihre Thesen annageln und den Schaden noch vergrößern. Damit ist es dann wirklich eine „Züchterkrankheit“. Man kann doch die Erfahrungen in der Praxis der Tierproduktion und der Geflügelwirtschaft nicht einfach negieren. Auch viele Taubenzüchter, insbesondere Brieftaubenzüchter und die Brieftaubenklinik, haben damit sehr gute Erfolge erzielt. Mit tun die Leute leid, die das dann kritiklos so übernehmen und damit eine Chance vergeben, ihre Tauben gesünder zu halten und vor der JTK zu schützen.
    Klaus Höchsmann

  2. r8dSchild sagt:

    Schade, dass erst der Tod dem VDT-Forum neues Leben einhaucht. Hier besteht, auch zu anderen wichtigen Themen der Rassetaubenzucht, die Möglichkeit des Austausches und der Diskussion. Diese Chance dürfen sich aktive Vereine und Züchter nicht nehmen lassen.
    Manfred Loick

  3. Paul Wicknig sagt:

    Der Einsatz von Spritzmitteln ” Pflanzenschutz ” Pestizide- Herbizide – Glyphosat beim Getreide und das Auftreten der “Jungtauben Krankheiten” stehen wohl nicht nur im zeitlichem Zusammenhang.
    Unbelastetes Futter ist recht schwer zu erhalten und recht teuer.
    Dass Kaninchenzüchter ihre Tiere nicht mehr mit Gras füttern können, da diese davon Durchfallerkrankungen bekommen die zum Tod der Tiere führen, sollte allen zu denken geben.
    Die Zuchtauswahl unserer Tauben ( Paramyxovirose – Pocken – Salmonellose Paratyphus) ist durch die Impfungen -Pflichtimpfungen- nicht leichter geworden.
    Durch den Impfschutz stelle ich Jahr für Jahr auch Tiere in die Zucht ein, die ein schlechtes Immunsystem haben, da diese nicht von den natürlichen, robusten zu unterscheiden sind.
    Aber wir Geflügelzüchter machen ja nur zu gern jeden Quatsch mit, den uns Ämter und Behörden vorgeben. ( siehe Vogelgrippe 2016 / 17 )
    Und wenn dann nach einer Ausstellung ein Teil der Tiere erkranken, geben wir der Ausstellungsleitung oder dem Zuchtfreund vom Nebenkäfig die Schuld.
    Paul Wicknig

  4. Michael Horschler sagt:

    Ich lasse mir seit mehr als 4 Jahren meine eigene Mischung herstellen.
    Diese hat 20% Milokorn, 20% Weizen, 20% Darisaat, 10% Haferkerne,
    5% Gerste geschält, 5% Reis, 9% Wicken 5% kleine gelbe Erbsen,
    5% Hirse und 1% Hanfsamen.
    Diese Mischung ist als Allein- oder Ergänzungsfutter das ganze Jahr bei
    mir zur Verfütterung bei Alt- und Jungtieren. Zusätzlich mische ich anteilig
    je nach Jahreszeit Wintergerste, Weizen, Reis, Raps, rote Linsen und
    gebrochen Mais mit dazu. Vollkornhaferflocken füttere ich täglich mit dazu.

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