Württemberger Mohrenköpfe

Sparte:

Farbentauben

Herkunft:
Süddeutschland, vor allem Württemberg und Franken. Früher Großlatziger Süddeutscher Mohrenkopf genannt, seit 1978 eigener Standard und neuer Name.



Gesamteindruck:
Kräftige, veredelte Feldtaubengestalt mit Rundhaube und fast waagerechter Haltung und dichter, mittel langer Fußbefiederung.


Beschreibung:

Der Württemberger Mohrenkopf ist eine kräftige, veredelte Feldtaube. Sie sind immer mittellang belatscht, wenngleich es früher auch glattfüßige Großlatzige Süddeutsche Mohrenköpfe gegeben hat und haben eine Rundhaube mit Rosetten. Württemberger Mohrenköpfe werden in vier Farbenschlägen gezüchtet. Sie haben farbiges Schwanzgefieder, Kopf und einen großen Latz bis zum Brustbein. Als besondere Spezialität gibt es die Rasse auch mit weißer Schnippe, die so genannten Schnippenmohren. Sie sind sehr zuchtfreudig und für jede Haltungsform geeignet. Württemberger Mohrenköpfe sind eine äußerst seltene Rasse.

In Deutschland anerkannt seit:
Unter diesem Namen seit 1978. Davor als Großlatziger Süddeutscher Mohrenkopf bekannt und im Standard der Süddeutschen Mohrenköpfe geführt. Initiatoren für den eigenständigen Namen waren Christian Reichenbach, als damaliger BZA-Vorsitzender und Karl Bohler, langjähriger Züchter und 2. Vorsitzender des VDT.



Sonderverein:
Sonderverein der Züchter Süddeutscher Farbentauben e.V. von 1946

Impressionen dieser Taubenrasse: