Brünner Kröpfer

Sparte:

Kropftauben

Herkunft:
Sbl-CZ, Böhmen und Mähren, ab Mitte des 19. Jahrhunderts begann von Sachsen aus die Verbreitung in Deutschland.

Gesamteindruck:
Die kleinste und zarteste Kröpferrasse. Durch sein faszinierendes
Temperament wirkt der Brünner Kröpfer sehr anziehend. Charakteristisch sind sein Treiben, das Verbeugen und Springen bei der Balz sowie das Stehen und Laufen auf den Zehenspitzen. Verlangt werden hoher Stand und aufrechte Haltung. Vorderpartie lang und schmal (im Verhältnis zur Hinterpartie etwa 2/3 zu 1/3). Die Flügel sind hoch angesetzt und die Schwingen über dem Bürzel gut gekreuzt. Rücken und Schwanz bilden eine gerade, abfallende Linie. Der Kropf ist kugelförmig.

Beschreibung:

Brünner Kröpfer sind temperamentvoll und doch sehr zutraulich und dem Züchter zugetan. Die Brut- und Aufzuchteigenschaften sind hervorragend und werden von ihnen sehr zuverlässlich selbst erledigt. Gegenwärtig sind 47 Farbenschläge anerkannt, wobei die Grundfarbe Braun nicht vorkommt. Interessante Zeichnungsmuster wie einfarbig, weißbindig, getigert, gestorcht, geganselt, geherzt und schimmel sorgen für die große Farbenschlagspalette. Besonders förderungswürdig sind die Weißbindigen. Die Ausprägung der Hauptrassemerkmale sind in allen Farbenschlägen sehr hoch. Zugeständnisse sind vorwiegend bei den Weißbindigen nötig. Brünner Kröpfer sind auf der ganzen Welt verbreitet, das Hauptzuchtgebiet liegt in Europa. Ein Europaclub sorgt für einen einheitlichen Standard und für regelmäßige europaweite Ausstellungen.



Sonderverein:
Club der Brünner-Kröpfer-Züchter von 1910

Impressionen dieser Taubenrasse: