Tipp KW20/2017 “Wo drückt der Schuh besonders?”

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5 Antworten

  1. Werner Geistmann sagt:

    Zum Tip der Woche – was gefährdet meinen Taubenbestand!? Trichomonaden und Herpesviren weil man diese schlecht ausmerzen kann. Zu diesem Thema habe ich schon mehrfach Vorträge gehalten. Siehe auch Homepage, Nürnberger Taubenclub, Januarversammlung 2014. Auch das Ansäuern von Trinkwasser ist nicht sinnvoll da in der Addition des aufgenommenen angesäuerten Trinkwassers auch ein Taubenkörper krank wird – wie bei uns Mensch auch. Lieber eine kleinste Menge Chilyextrakt (1 Tropfen auf 5 Liter Wasser) dem Trinkwasser zugeben das hemmt auch die Verkeimung des Trinkwassers.

  2. Ein sicherlich interessantes Themengebiet ist das Gesundheitsmanagment. Wie halte ich meine Tauben das ganze Jahr über gesund. Welche Impfungen sind sinnvoll ? Wie arbeite ich mit dem Tierarzt meines Vertrauens zusammen, welche Informationen braucht er um den richtigen Behandlungsweg ein zuschlagen können. Wie oft sollten Kotproben untersucht werden ? Wie oft sollte man mit Tieren aus dem Bestand beim Tierarzt vorstellig werden?
    Dies halte ich für sehr sinnvoll, auch im Hinblick um den Einsatz von Medikamenten ein zuschränken.

  3. Manfred Loick sagt:

    Die “Natürlichkeit” kommt in Gesprächen mit vielen Taubenzüchtern zu kurz. Man redet über Krankheiten und Medikamente. Gesunde Tauben kommen ohne Arznei aus. Deshalb “verschlinge” ich jede Information zur Gesundheitsvorsorge (z. B. Hygiene, Licht, Luft und Wasser, Platzbedarf). Die wichtigste Aufgabe lautet: Fehler vermeiden. Ich freue mich auf die kommenden Tipps der Woche.
    P. S.: Danke für das historisch wertvolle Bild der Holländischen Kröpfer aus der “Feder” von C. S. Th. van Gink.

  4. Hans Werner Laible sagt:

    Mir wird es ja ganz schwindelig wenn ich diese Aufzählungen vom Fragenkatalog bezüglich Krankheitserregern bei unseren Tauben zur Kenntnis nehme.
    Ich muss Manfred Loick in seinen Kommentar Ausführungen zustimmen, ohne wenn und aber. Nur ja die Frage besteht darin nur warum therapieren die Züchter ohne nennenswerten Befund eines Fachtierarztes gar einer Klinik, rein nach dessen was an Wissen bei einem Züchter vorhanden ist? Der kleine gar große Schrank mit Medikamenten bei Rassetauben Züchtern lässt mich erschrecken was da für ein Sammelsurium versteckt wird. Denn Fakt ist es das die Mehrzahl der Züchter ihren Medikamentenschrank gut vorbereitet für eine ahnungslose Therapie gefüllt sehen. Da stellt sich nicht die Frage nach Krankheit, Erregern, Ursachen es wird selbst therapiert ohne jegliches Wissen dessen was ein Taubenbestand krankgemacht hat. Vorbeugung ist das was wir in unserem Bestand vernachlässigen. Ich brauch kein angesäuertes Wasser, wofür den? Saufen wir ein Glas Wasser das angesäuert ist, wir Trinken doch auch lieber sauber und klares Wasser. Der Züchter therapiert, wenn es zu einem Ausbruch einer weiß was für eine Krankheit gekommen ist. Ist das die Normalität in unserem Bestreben einen Taubenbestand gesund und vital zu halten!
    Ohne Ausstellungen habe ich seit zehn Jahren keinen Tierarzt mehr benötigt, meine Taubenbestand ist gesund und vital. Ich impfe seit zehn Jahren meine Tauben nicht mehr, gehe auf keine Ausstellungen mehr, brauche keine Impfbescheinigung die für mich seitens der Behörden eh finanzielle Ausgaben bedeuten.
    Stellen wir uns doch einfach einmal die Frage, wie halte ich meinen Bestand an Tauben gesund und vital, das wäre ein Ansatzpunkt. Manfred Loick hat seine Gedanken dargelegt, bravo Manfred du hast es erkannt und handelst danach. Ich suche jeden Tag nach besseren Fütterungsmethoden, Gesundheitsvorsorge ohne Chemie, einfach der Natur nahe sein auch bei unseren Tauben. Die Fragestellung, was unsere Tauben krank macht, mag ich nicht mehr akzeptieren!
    Was wir unseren Tauben angedeihen können, um sie gesund zu erhalten wäre die richtige Fragestellung gewesen!

  5. Uwe Held sagt:

    Viele dieser Fragen hat sich der “wahre Taubenliebhaber” doch längst schon selbst beantwortet und seine Schlüsse daraus gezogen!

    In der Überbevölkerung (in den meist viel zu kleinen Schlägen) scheint mir nach wie vor der Hauptfaktor schlechter Vitalität, einhergehend mit schlechten Zuchtergebnissen zu liegen.

    Diejenigen,die ihre Tiere (nicht nur der Preise wegen,die damit eingeheimst werden können) lieben,stellt sich diese Problematik jedoch nicht.

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