Wiener Hochflieger – Deutscher Hochflug Club

Das könnte Dich auch interessieren...

9 Antworten

  1. Bei vdt-online.de ging am 09.10.2017 von wiener-hochflugtauben@helga-wolfgang-ritter.de
    folgende Mail ein:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    zu dem Artikel vom 7.Oktober Wiener-Hochflieger-Deutscher-Hochflug-Club habe ich einen Kommentar geschrieben, aber leider war es mir mit den angegebenen CAPTCHA Code nicht möglich diesen Kommentar an den VDT zu versenden. Ich bitte Sie deshalb meinen Kommentar auf Ihrer Webseite entsprechend einzufügen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Wolfgang Ritter

    Alles was in diesem Artikel aufgeführt wird stimmt zu 100% zu der Jahrhunderte alten österreichischen Taubenrasse „Die Wiener Hochflugtaube“, aber eben auch nur zu dieser Rassetaube.
    Hingegen zu der in diesem Artikel genannten Wiener Hochfliegern passt wieder rum gar nichts, denn bei den Wiener Hochfliegern handelt es sich nicht um eine anerkannte Taubenrasse. Diese Tauben sind eine Wiener-Budapester-Tippler-Promenadenmischung. Diese Tauben haben daher auch kein einheitliches Erscheinungsbild, sondern je nach der Mixtur variieren die Tauben im Aussehen voneinander. Natürlich können diese Wiener Hochflieger, wobei die Bezeichnung Hochflieger schon an Hochstapelei grenzt, auch den im Artikel beschriebenen rassetypischen Flugstiel nicht ausführen. Diese Mischlingstauben können wie ihre Ahnen eben auch nur in großen Kreisen rund ums Haus fliegen.
    In diesem Artikel wird dem Leser wieder einmal suggeriert die Rassetaube „Die Wiener Hochflugtaube“ und der Mischling die Wiener Hochflieger sei ein und Dasselbe.
    Nur wer auch glaubt verwilderte Stadttauben sind Brieftauben oder Laufenten sind Flugenten der ist auch überzeugt mit einem Trabbi an Formel 1 Rennen teilnehmen zu können.
    .

  2. Hier nun die Antwort von Martin Prebeck, Koordinator Flugtaubensport VDT auf den Kommentar von Wolfgang Ritter.

    Liebe Flugtaubenbegeisterte und Interessenten,

    Es freut mich sehr, dass der VDT auch Kommentare von Nichtmitgliedern veröffentlicht (zumindest ist der Autor nach meinem Wissensstand aktuell nicht mehr Mitglied in einem Flugtaubenverein des VDT), dies zeigt einmal mehr wie liberal der Verband ist und dass jeder seine persönlichen Meinungen öffentlich Kund tun kann.

    Andererseits gibt es mir die Gelegenheit Stellung zu nehmen und Widersprüche zu kommentieren.

    Im Artikel beschrieben ist ein junger Wienermann der allen Widrigkeiten zum Trotz seinem Stamm 27 Jahre die Treue hielt. (Rechnen wir die vielen Jahre hinzu in denen der verstorbene Wienermann Georg Schmidt die Tauben kultivierte so kommen wir auf über 50 Jahre). Nach meinem Wissen wurde nie ein fremdrassiges Tier eingekreuzt.

    Durch zahlreiche Besuche in Wien, das Studium alter und neuer Fachliteratur sowie durch zahlreiche persönliche Kontakte in die Wiener-Szene Österreichs hat er sich ein fundiertes Fachwissen erarbeiten und ist ein Anhänger der originalen Stilflugwiener. Weiterhin engagiert er sich, wie erwähnt in seinem Flugverein und stellt zugunsten der Kinderkrebshilfe für die VDT- Versteigerung ein Paar aus seinem Stamm zu Verfügung.

    Da das Flugjahr noch bis 30.10. läuft kann ich zum jetzigen Zeitpunkt keine abschießende Aussage treffen.

    Bis dato sind alle Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft Anhänger der rassigen Wiener mit ihrem rassetypischem Flugverhalten. Es handelt sich um engagierte Wienerleute die sehr wohl wissen wie die Rassigkeit eines Wieners einzuschätzen ist.

    Diesen Wienerleuten ohne Kenntnis der Personen noch ihrer geflogenen Tauben zu unterstellen, es würde sich nicht um Wiener, sondern generell um Promenadenmischlinge handeln, halte ich persönlich wenig sportlich.

    Hingegen hat der Autor natürlich Recht wenn er behauptet, dass das Erscheinungsbild nicht einheitlich ist. Dies ist auch bei den (Ausstellungs-) Rassen die in erster Linie auf das Erscheinungsbild gezüchtet werden so und bleibt uns erhalten so lange wir uns mit Individuen beschäftigen (Klone wären mir bei Tauben neu). Natürlich gibt es darüber hinaus verschiedene Stämme / Linien…

    Schwieriger wird es da schon wenn der Autor eine sehr klar Unterscheidung zwischen der Wiener Hochflugtaube und dem Wiener Hochflieger macht.

    In den Veröffentlichungen finden sich beide Bezeichnungen welche ein und die selbe Rasse beschreiben, vgl.:

    Der Wiener Hochflieger – Pirol
    http://www.pirol.de/downloads/P5_tauben.pdf

    Wiener Hochflieger im alten Flugtyp: Wiener Hochflieger mit großer …
    https://wienerhochflieger.blogspot.com/…/wiener-hochflieger-mit-groer-tradition.html

    Weiterhin haben alle Protokolleinreicher seit meinem Amtsantritt bisher als Rasse Wiener Hochflieger angegeben. Im letzten Jahr flog sogar der von Taubenzüchtern aus der ganzen Welt geschätzte frühere VDT – Vorstand Harald Köhnemann mit und auch seine Urkunde ausgestellt durch meinen Vorgänger Johannes Reiberg lautete wie bei allen anderen auf Wiener Hochflieger.

    Wer definierte allgemeingültig die Kriterien ob es sich nun um Wiener Hochflieger oder Wiener Hochflugtauben handelt? Wodurch ist der Autor legitimiert eine / diese Unterscheidung zu treffen?

    Die Bezeichnung Hochflieger grenzt laut Autor an Hochstapelei und er unterstellt damit all den Teilnehmern, Flugrichtern und Verfassern der Beiträge in denen sie von Wiener Hochfliegern berichten diese Tauben würden den rassetypischen Flugstil nicht zeigen. Die Beweise dafür bleibt der Autor leider schuldig.

    „Langflug Wiener“ oder wie immer man diese Linien nennen will sind tatsächlich eine Erscheinung des letzten Jahrhunderts. Ja, es gab Stämme in die Budapester und / oder Tippler eingekreuzt wurden und möglicherweise existiert da und dort noch die eine oder andere Zucht.

    Wer auf die längsten Flugzeiten, die meisten Punkte und Preise schielte fand hier ein Betätigungsfeld, angemerkt sei dass auch diese Tiere neben langen Flugzeiten oft wahren Hochflug (Oberluftflüge bis unsichtbar) zeigten, natürlich hatte der Flugstil nur wenig mit dem zu tun was wir uns unter einem rassigen Wienerflug wünschen.

    Letztlich führte dieser Trend zu enormen Verwerfungen innerhalb der Wienerszene und war der Rasse abträglich.

    Meine persönliche Meinung dazu ist recht eindeutig, wer einen Budapester- oder Tipplerflug haben will sollte sich direkt diese Rassen zulegen.

    Beides sind herausragende Flugrassen die unsere Flugtaubenszene bereichern und wir schätzen sollten.

    Der einzelne Züchter selbst entscheidet welche Rasse(n) und Linie(n) er kultiviert und damit auch in welche Richtung sich sein Taubenbestand entwickelt.

    Alles in allem siegte letztlich bei den Wienerleuten der echte Wiener. Wenige Wienerleute wie Karl Krombach oder Georg Schmidt hielten an ihren originalen Stilflug – Wienerlinien fest und kultivierten diese weiter.

    Ihnen und weiteren ist zu verdanken dass auch heute noch rassige, originale Wiener vorhanden sind. U. a. sind die Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft / Meisterschaft zur Flugrasse des Jahres verbunden mit dem Karl Krombach Gedächtnispreis in Ihre Fußstapfen getreten und erhalten auf vorbildliche Weise dieses Kulturgut. Diese Wienerleute haben sich auf Verbandsebene durchgesetzt (noch mal: bis jetzt wurde mir kein Protokoll der „Langflug Wiener“ eingereicht).

    Damit stellt sich abschließend die Frage nach dem Motiv welches hinter diesem Kommentar steht.

    Will der Autor als neutraler, außen stehender Sachverständiger den VDT auf Fehlentwicklungen hinweisen, indem er generelle aber haltlose Anschuldigungen gegen Wienerleute ausspricht die sich dem öffentlichen Leistungswettbewerb stellen oder nutzt der Autor den Verband als Bühne?

    Ich wünsche allen Flugtaubenfreunden im In- und Ausland: Gut Flug

    Allen Ausstellern wünsche ich eine gute Ausstellungssaison

    Und allen Taubenzüchtern eine gute Zuchtsaison

    Martin Prebeck
    Koordinator Flugtaubensport VDT

  3. Stefan Hartmann sagt:

    Sehr geehrter Herr Rothbauer,
    sehr geehrter Herr Prebeck, vielen Dank für diesen tollen Artikel über Wiener Hochflieger und Ihr Engangement um die Erhaltung des Wiener Hochfliegers. Die von Ihnen beschriebenen Details passen ganz in die Philosophie, des leider schon verstorbenen, Wiener Züchters Karl Krombach.
    Auch Ihr Anliegen mit der Versteigerung eines Paares krebskranke Kinder zu unterstützen, würde ihm sicher gefallen. Nach seinem Tod wurden seine Tiere zu Gunsten einer Kinderkrankenstation verkauft.
    Mit Ihrem WERBEN und vorallem mit Ihrer aktiven Teilnahme an dem Wettflugsport fördern Sie den Erhalt der wertvollen Wiender Hochflieger. Vielen Dank hierfür.
    Lassen Sie sich bitte nicht durch wirre Schreiben von “Schreibtischtaubenzüchtern” entmutigen. Der Wiener Hochflieger braucht aktive, in Flugtaubenvereinen organisierte Züchter wie Sie!

    Weiter SO!
    Mit freundlichen Grüßen, Stefan Hartmann

  4. Sehr geehrter Herr Rothbauer,
    Sehr geehrter Herr Prebeck,
    Sehr geehrter Herr Hartmann,
    ich finde die Idee großartig, ein Paar Wiener Hochflieger, für die Versteigerung zu stiften!
    Besonders der Flugtaubensport verdient Beachtung und eine solche Bühne wie in Leipzig zur VDT Schau ist der richtige Ort um Aufmerksamkeit zu erreichen.
    Gerade wenn ein junger Züchter solche Tauben stiftet ist dies lobenswert.
    Ich bin der festen Überzeugung, das die Tauben ein Flugverhalten zeigen wie der schon erwähnte Züchter Karl Krombach immer von Wiener Hochfliegern gefordert hat und auch in seinen Tauben vorführen konnte.
    In Leipzig, werde ich auf die Tauben auf jeden Fall mitbieten, zum Wohle des Flugtaubensportes und der Deutschen Kinderkrebshilfe.
    Ich freue mich auf das große Event in Leipzig!

  5. Löschl Johann aus Österreich (Johann.Loeschl@friedhoefewien.at) schickte folgenden Kommentar an vdt-online:

    “Wien am 16.10.2017
    Sehr geehrte Damen und Herren !

    Vorweg finde ich die Idee hervorragend eine Hochflugtaube des Jahres auszuwählen und es erfüllt mich mit großer Freude, dass es 2017 unsere Wiener Hochflugtaube geworden ist.
    Leider ist es nicht immer nur einfach und erfreulich ein Wiener Hochflugtaubenzüchter zu sein, eigentlich wollte ich mich zu den Themen Wiener Hochflieger, Vollblutwiener etc. nicht mehr öffentlich zu Wort melden.

    Doch jetzt wo einen Jungen Züchter der sehr großen Aufwand mit seinen Tauben betreibt so übel mitgespielt wird und seine Tauben die er nachweislich von Züchtern aus Österreich und Deutschland bezogen hat die meines Wissens weder Budapester Hochflieger noch eine andere Taubenrasse eingekreuzt haben muss ich mich zu diesen Thema melden.

    Zuerst freut es mich für Thomas natürlich sehr dass so ein engagierter Wienerhochflugtaubenzüchter die Möglichkeit hat seine Leidenschaft die Wiener Hochflugtaube einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen. Thomas Rothbauer war mehrmals vor Ort bei uns in Österreich und hat sich ein Bild von den bei uns vorhandenen Zuchten gemacht. Es findet reger Austausch zwischen den Österreichern und Ausländischen Züchtern bezüglich Zucht und Betreuung der Wiener Hochflugtauben statt .Wer hat schon so viel Mühen auf sich genommen um zu sehen wie die Österreichischen Wiener wirklich fliegen, ich kenne bis jetzt nur Thomas und noch einen Deutschen Züchter der sich diese Mühe gemacht hat . Ich finde es sehr verwegen unsere (Österreichischer Abstammung) Wiener Hochflugtauben als Promenaden Mischungen zu bezeichnen. Um das zu beurteilen müsste man schon Vorort gewesen sein um ausreichend Einblick in die Österreichische Wiener Hochflugtaubenszene zu haben.

    Des Weiteren möchte ich mit Zustimmung des:

    „SV 14 _ VEREIN FÜR WIENER UND BUDAPESTER TÜMMLERRASSEN“

    der bei der RÖK (Rassezuchtverband österreichischer Kleitierzüchtervereine.at) für Wiener Tauben zuständig ist feststellen. Es gibt weder eine Stilflugwiener noch Wiener Hochflieger schon gar keine Vollblutwiener als anerkannte Rasse. Wenn ein Züchter seinen Stamm so bezeichnet, ist das seine Sache und für mich persönlich auf gut Wienerisch Blunznwurscht (irrelevant) aber als anerkannte Rassebezeichnung unrichtig. Falls die dafür Zuständigen Gremien in Österreich Veränderungen für richtig halten werden sie diese auch durchführen. Als anerkannte Rasse gibt es die Wiener Hochflugtaube , Altwiener Hochflugtaube, sowie Röserlschecken (Hochflugtaube), siehe Österreichische Standardblätter. Ich als Insider kenne die Österreichische Wiener Hochflugtaubenszene gut, und auch bei uns ist es verpönt Wiener Hochflugtauben und Budapester Hochflugtauben zu kreuzen auch andere Taubenrassen einzukreuzen wäre nicht zielführend . Ich denke wir leisten unserem Hobby den Hochflugtaubensport mit Wiener Hochflugtauben keinen guten Dienst wenn wir uns gegenseitig beschuldigen dies oder das zu tun. Leider ist das oft der Grund warum sich engagierte Züchter eher einer anderen Hochflugtaubenrasse zuwenden um nicht zwischen die Fronten zu geraten. Ich kann die Leidenschaft die manche Züchter der Wiener Hochflugtaube entwickeln gut Verstehen doch wird leider oft übers Ziel hinausgeschossen.

    Ich jedenfalls wünsche Thomas Rothbauer mit seinen Wiener Hochflugtauben allen Unterstellungen zum Trotz noch viel Freude und hoffe dass er sich durch solche Querschüsse nicht vom richtigen Weg abbringen lässt. Denn egal wie man über die Zucht Wiener Hochflugtaube denkt, das wichtigste ist immer noch und darüber sind sich hoffentlich alle einig, dass sie rasant fliegen und das in obersten Höhen.

    Lg Grüße nach Deutschland gut Flug und keinen Greif am Stich Löschl Johann

    Befürwortet vom Sonderverein „ VEREIN FÜR WIENER UND BUDAPESTER TÜMMLERRASSEN sowie deren Hochflugrassen „ – SV14
    Wallner Elisabeth OBFRAU SV 14”

  6. Robert LUNG sagt:

    Taubenversteigerung zugunsten der Kinderkrebshilfe
    Diese Taubenversteigerung ist eine tolle Aktion des VDT und meinen Hut ab vor dem persönlichen Einsatz von Spfrd. Martin Prebeck und Spfrd. Thomas Rotbauer als Stifter ein schönen Paares echter Wiener Hochflieger.

    Die Beschreibung der Wiener Hochflieger von Herrn Rothbauer ist im Grunde genommen eine perfekte Präsentation des Wiener Hochfliegers als echte Sporttaube. Man verfolgt das Ziel, dass die Leser und die eventuellen Ersteigerer, die nicht unbedingt alle Wiener Hochflugsportler sind, sich ein genaues, klares Bild dieser Rasse machen können.

    Polemiker können sich halt nicht zurück halten zu dieser bestimmten Gelegenheit, in der es sogar um eine Aktion für die Kinderkrebshilfe geht. Sie glauben anscheinend, dass sie eine gute Gelegenheit nicht verpassen dürfen, still zu bleiben.

    Als Stilflugwiener-Anhänger und überhaupt als begeisterter Anhänger aller Formen der Wienern Sporttauben, egal wie man sie auch nennt, aber auch als Teilnehmer an vielen Flugwettbewerben in Deutschland und Frankreich werde ich nicht die Geschichte des HOCHFLUGSPORTS mit den aus Wien stammenden Flugtauben hier noch mal wiederholen.
    In der Präsentation der Idee durch Thomas Rothbauer, der Stellungnahmen der Herren Prebeck, Hartmann und Löschl ist alles gesagt. Und gut gesagt!

    Weiterhin zählt vorwiegend der Spaß am exklusiven Schauspiel des Pulks Wienertauben ganz oben im blauen Himmel oder ganz oben unter der Grenze der Wolkendecke. Dies wünsche ich besonders dem kommenden Besitzer diese gestifteten Wiener Hochflugtauben – herzlich Wünsche.

    Robert LUNG
    Mitglied und Flugrichter im DHC und im VSF Schweiz
    Hochflugwart und Geschäftsführer im CFPCHV
    (Roller- und Hochflug Club Frankreich)

  7. Hermann Hirtl sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren! Ich finde diesen Artikel sehr gelungen, da er informativ ist und eine gute Werbung für unsere Wiener Hochflugtauben darstellt. Ich habe Thomas persönlich kennen gelernt. Er ist ein angagierter und kompetenter junger Züchter, der noch alte Wiener Linien aus Wiener Zuchten hält auch fliegt. Auch finde ich seine Idee sehr gut ein Paar Tauben für die Versteigerung zu Gunsten krebskranker Kinder zu stiften. Es handelt sich hier um rassetypische Wiener Hochflugtauben aus der berühmten Linie von Johann Schlossnickel, Wien. Im Prinzip hat Johann Löschl in seinem Kommentar schon alles erwähnt und ich stimme dem zu 100% zu. Eines möchte ich aber erwähnen! Es stimmt mich bedenklich wenn unsere alte Rasse, die über Jahrhunderte von den Wiener Jaukern zu einer der Besten Hochflugtaubenrasse gezüchtet wurde von einigen Züchtern zu Stilflug oder noch schlimmer wie ich auch schon gehört habe Kunstflugtaube degradiert wird. Das ist nicht im Sinne der Österreichischen Hochflugtaubenzüchter und schon gar nicht im Sinne der alten Jauker Wien’s! Diese würden sich “im Grab umdrehen” wenn sie das erfahren würden! Diese Tauben waren die Idee oder Vorstellung eines Züchters und hat mit dem Zuchtgedanken der Wiener Hochflugtauben wie sie von den Wiener Jaukern gezüchtet und zum Hochflugtaubensport in Wien verwendet wurden nicht viel gemeinsam. Ich wünsche allen Züchtern der Wiener Hochflugtauben viel Freude mit ihren Tauben. Schöne Grüße aus Österreich. Hermann Hirtl

  8. Martin Hoffmann sagt:

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Ich finde es schade, das diese tolle Beschreibung und Spendenaktion nun genutzt wird, um einen Menschen schlecht zu machen. Dachte, wir sind Taubenfreunde und nicht Taubenzüchterfeinde. Ich finde die Kommentare sehr informativ. Das reicht doch als aussagfähige Antwort.
    Schöne Grüße vom Niederrhein
    Martin Hoffmann

  9. Oliver Heim sagt:

    Liebe Sportfreunde,

    vor allem möchte ich ein sehr großes Lob an Thomas Rothbauer sagen, super dass er diesen Artikel gescbrieben hat und hier, auf der Seite von VDT vorgestellt hat.
    Zum Thema Wiener Hochflieger oder Wiener Hochflugtaube: Ich schreibe aus Ungarn, bin 31 Jahre alt. Mit der Rasse hab ich in 2012 angefangt, wenn ich meine erste Tauben von Jürgen von Ramin bekommt habe und damit werde ich für ihn immer dankbar. Damals dachte ich, dass ich die echten Wiener Hochflieger habe. Aber schön langsam konnte ich erkennen, dass es komplizierter ist, als ich es erst dachte. Ich bin vielmal nach Österreich nach dem Mutterland gefahrt, um dieser Taube besser zu kennenlernen und mit den dortigen Züchtern zu reden. Nach vielen Gesprächen mit den österreichischen Züchtern kann ich heute feststellen, dass es zwei große Gruppen gibt:

    1. die deutschen Züchter mit ihren Wienern Hochfliegern
    2. die österreichischen Züchter mit den originalen Wiener Hochflugtauben

    Die deutschen Züchter nennen ihre Tauben gern als Wiener Hochflieger, sogar gibt es heute mehrere moderne Namen, Stilflug Wiener, Vollblüter, usw. Diese Tauben schwenken, kippen und werfen sehr schön, aber sie können wenige Höhe fliegen. Eine andere Eigenschaft dieser Tauben ist, dass die die Höhe nicht zu lang halten können. Der Stich verändert immer seine Bewegung horisontal und auch vertikal, daher ist der Flug sehr rasant und enthält mehrere schnelle auf- und absteigen. Die Tauben sind meist größer, langer und haben einen ganz anderen Kopfform: der Schnabel ist länger und der Kopf selbst ist rundiger. Gegenüber diesen Wiener Hochfliegern gibt es der Uhrform, die Wiener Hochflugtaube in Österreich, die wirklich in der Sinne der alten Jauker von Wien gezüchtet wurden, einige solche Züchter waren Josef Bichler, Franz Fuhrmann, Johann Schloßnickel, Miro Snajdr, Alfred Baldia, Goosmann, usw, usw, usw., die ihre Tauben vor allem für den Hochflug gezüchtet haben.
    Ich habe Freunde aus beiden Gruppen, damit kann ich die zwei Ideen und Zuchtziele sehr gut verstehen. Selbst habe ich jetzt in meinen Schlägen Krombach, Ackermann und Berger Tauben, aber hatte früher auch die Linie Krombach/Jose. Obwohl ich diese Linie habe, ich werde die nach dem österreichischen Zuchtziel züchten, weil ich Wiener Hochflugtauben haben will. Denken Sie bitte an, warum nennen wir unsere Tauben als Hochflieger oder Hochflugtauben, wenn die nur wenige Preishöhe fliegen können?
    Meiner Meinung nach ist am größten Problem, daß mit dem negativen Propaganda die meisten deutschen Züchter denkt, daß diese Gekranzelten in Österreich nur Mischungen sind und die wurden mit Budapester gekreuzt. Deshalb können sie nicht schwenken oder werfen(Kreiszieher) und ihr Flugstil ist langsam und langweilig, aber glaub mir bitte, das ist ein großer Irrtum. Diese Tauben machen diese Flugfiguren auch, aber die fliegen mehrere Höhe und länger, aber nicht 5-7 Stunden. Natürlich fliegt dieser Typ ein bisschen langsamer, aber haltet sich in der Höhe und dort schwenkt.
    Versteh mich keiner falsch, ich bin kein Wettbewerbfan aber in der Sinne der alten Jauker war immer die Höhe, die mindestens 1 Stunde in Preishöhe sein soll und in dieser Höhe sollen die Tauben ihr Flugspiel presentieren. Das Auf- und Absteigen muss am schnellsten wie möglich sein und der Stich muss mindestens 2 Stunde fliegen. Das sind die Kriterien von den echten Wiener Hochflugtauben das steht ja in dem österreichischen Jaukerordnung und das mun man folgen, wenn er WIENER HOCHFLUGTAUBEN züchten will.

    Liebe Grüße aus Ungarn
    Oliver Heim

Schreibe einen Kommentar zu Robert LUNG Antworten abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*