Bundesringpanne 2018?

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7 Antworten

  1. Gregor Bextermöller sagt:

    Es ist ja bekannt, dass die Bundesringe seit Jahren in sehr mäßiger Qualität hergestellt und ausgeliefert werden. Leider akzeptieren wir Züchter diese mangelhafte Qualität ohne Widerspruch. Die von Zuchtfreund Gehrmann fotografierten Ringe sind natürlich überhaupt nicht zu akzeptieren und sollten unverzüglich zum Hersteller zurück gegeben werden! Angemahnt wurden in der Vergangenheit Qualitätsmängel schon öfters, aber leider ohne Erfolg! Auch hier ist das BDRG-Präsidium gefordert, aktiv zu werden und Erfolge zu erzielen. Ringe aus anderen Ländern dürfen wir uns nicht anschauen, dann bricht bei uns der Neid aus. Für vernünftige, qualitativ hochwertige Bundesringe würden die Züchter sicherlich auch 5 oder 10 Cent mehr bezahlen.

  2. Torsten Nitsche sagt:

    Lieber Zfr. Gehrmann und liebe weitere “Betroffene”!
    Als Giant-Homer-Züchter ziehe ich seit Jahren 11er Bundesringe auf und habe die von Ihnen vermuteten oder prophezeiten Probleme nie gehabt. Zunächst stelle ich fest, dass die kleinen Stege sich über die Zeit abschleifen (zumindest bei dem Plastematerial, das Fa. Stengel bis zum letzten Jahr verwendet hat). Darüber hinaus beugen die kleinen Erhebungen nach meiner Erfahrung sogar der Schuppenansammlung und damit dem Einwachsen des Ringes, falls dieser droht zu eng zu werden, vor.
    Die 12er Ringe für meine Ungarischen Schönheitsbrieftauben sind innen glatt, bei 9er Ringen gibt es auch schon ETLICHE Jahre diese feinen Erhebungen, unter anderem auch bei Ringen aus Canada und den USA, die vermutlich auch von Fa. Stengel hergestellt wurden. Es werden also schon Millionen dieser Ringe in Nutzung sein – ohne dass es zu Problemmeldungen kam.
    Ich kann an den Ringen also keinen “Fehler” feststellen. Manch einer würde die kleinen Erhebungen sogar als besonderes “knoff-hoff” bezeichnen. Wären es – wie von Ihnen geschrieben – Rillen (Vertiefungen), könnte es natürlich in der Tat zu Schmutzeinlagerungen etc. kommen.
    Torsten Nitsche

  3. Siegfried Basmer sagt:

    Hallo Andreas,
    die 11-er Ringe sind schon längere Zeit so schlecht – deshalb habe ich meine Ko Shamo Hennen in den vergangenen Jahren nicht beringt oder größere aufgezogen, um sie nicht zu plagen.

    Dieser Zustand ist unfassbar und vom Tierschutz her nicht zu tolerieren. Wenn sich hier nichts ändert trete ich in einen Verein irgendwo in Europa ein und bestelle ausländische Ringe – dann kann ich am Deutschen Meister nicht mitmachen, aber sonst dürfte es keine Probleme geben – und ich habe endlich hochwertige Ringe. Das Wohl meiner Tiere geht mir vor – und das empfehle ich jedem verantwortungsbewussten Züchter. Vielleicht bewegt sich was wenn das Geld aus dem Ringbezug knapper wird.
    Siegfried Basmer

  4. Huaba Sepp sagt:

    Liebe Zuchtfreunde,
    natürlich ist es ärgerlich, wenn tatsächlich in größerem Maße Ringe mit Kanten o.ä. im Umlauf wären. Bei 200 Ringen der Größen 7, 8 und 9 kann ich dies NICHT bestätigen. Und 5-10 Cent mehr pro Ring wird bei vielen Zuchtfreunden auf Unverständnis stoßen. Wir sollten hier schon im Auge behalten, dass wir viele “kostenbewusste” Zuchtfreund/-innen unter uns haben. Den Materialmix der Ringe – wie bsp. bei denen aus den USA – lehne ich aus ökologischen Aspekten ab. Sowas ist in der Entsorgung immer problematisch. Ich bin mit unseren Ringen – auch aus PR-Sicht bei der Bewertung – durchaus zufrieden.

    Was ich allerdings dringend für die kommenden Jahre anregen möchte, dass die Sortierung der Ringe auf den Haltern in der “richtigen” Reihenfolge – sprich aufsteigend – erfolgt!

    Viele Grüße aus NdB
    Josef Huber

  5. Gregor Bextermöller sagt:

    Den Ausführungen des Zuchtfreundes Josef Huber kann ich leider nicht folgen! Wir geben eine Unmenge an Geld für Futter, Ausstellungsgebühren, Schaubesuche und Tierkäufe aus, da sind 5 oder 10 Cent für qualitativ hochwertige Ringe doch verschwindend wenig. Aus Umweltaspekten sind die Kunststoffhalter, auf denen die Ringe aufgezogen wurden, abgesehen von der extrem schlechten Handhabung für Ringverteiler und Züchter, völliger Schwachsinn! Eines sollte in diesem Zusammenhang auch festgestellt werden: Egal wie hoch der Preis ist, die Firma Stengel hat einwandfreie Ringe zu liefern!

  6. U.Pforte sagt:

    Werte Zuchtfreunde,
    die Qualität unserer Bundesringe ist schon länger ein Thema unter den Züchtern.
    Der Ringhersteller hat dazu klar Stellung bezogen und die Ursache erläutert.
    Im Innendurchmesser ist der Ring auf keinen Fall kleiner geworden!
    Ich selbst bin Ringverteiler im LV Sachsen-Anhalt und muss an vielen Züchtern
    Erklärungen dazu abgeben. Bitte die “starken Rillen” nicht überbewerten.
    Selbst beringe ich jedes Jahr Gänse, Enten, Hühner und Tauben. Bei “keinem
    Tier” kann ich eine Beeinträchtigung feststellen, schon gar nicht durch Schmutz
    und Kot. Wenn die Ringe rechtzeitig aufgezogen werden, gibt es in dieser
    Richtung keine Probleme!
    Auf den Ausstellungen, wo ich als PR tätig war, konnte ich kein Tier feststellen,
    wo es da Probleme gab.
    Das Thema, Preise der Bundesringe, 5 – 10 Cent mehr pro Ring, sehe ich eben-
    falls als “Problem”. Als Ringverteiler habe ständig Diskussionen über den Preis
    bzw. die Mindestabnahmemenge. Nicht jeder “Züchter” ist bereit die Kosten zu
    tragen.
    MfG U.Pforte

  7. Sylvia Zabel sagt:

    Hallo Reinhard,
    ich habe mit Entsetzen den Artikel mit den makelbehafteten Bundesringen gelesen und meine Ring sofort kontrolliert und habe mit Entsetzen festgestellt, dass meine 11er und 13er betroffen sind. Ich habe natürlich schon einen Teil davon aufgezogen die ich natürlich wieder entfernt habe und entgraten muss.
    MfG S Zabel

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