Der BZA gibt bekannt

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5 Antworten

  1. Uwe Held sagt:

    Diejenigen,deren Bestände mit welligen Schwingen regelrecht “durchseucht” sind, können nach dieser Regelung wohl aufatmen, da kein Handlungsbedarf mehr besteht.
    Liegt eine genetische Veranlagung vor, so kommt es bei der Nachzucht zu einer Anhäufung von gewellten Schwingen, mitunter stark welligen Schwingen!
    Was hat man konkret unter: PR und Obleute sind bei ihrer Bewertungsarbeit bzw. Kritikgestaltung angehalten, dieser Erscheinung unter Einbeziehung des Rassetaubenstandards und dem Zuchtstand entsprechende Beachtung beizumessen zu verstehen?

  2. HWL sagt:

    Lieber Uwe, und interessierte Zuchtfreunde,
    was interessiert den BZA Meinungen die auf Erfahrungswerten beruhen von denen in den Entscheidungsgremien nicht konfrontierten Mitgliedern nicht die geringste Erfahrungen im eigenen Bestand haben.
    In welchem Rassetaubenstandard steht etwas von welligen Schwingen !! helft mir !
    Zuchtstand entsprechend, ein PR kennt ja bei jeder Rasse den Zuchtstand, wie soll er den Zuchtstand kennen wenn er die Rasse nicht im Schlag hat, einem SV nicht angehört.
    Die ganze Auslegung in Bezug welliger Schwingen seitens des BZA ist eine Face für den an der Basis mit diesem Problem behafteten Züchter. Aber es war schon immer so, und es wird immer so bleiben. Die Gesellschaftsstruktur in dieser Republik lässt keine andere Darstellung wie andere Meinung zu. Augen zu und durch. Der Meister hat entschieden, der Lehrling hat zu gehorchen. Ich bedaure jetzt schon die PR die sich der Kritik der Züchter ausgesetzt sehen. Obmann lehnte Höchstnote ab wegen welliger Handschwingen usw. Die Probleme werden nach unten durchgereicht ist ja so einfach.

  3. Wellenschwingen:
    Das Problem der welligen Handschwingen sollte auf dem Körperchromosom verdeckt vererbt werden (autosomal rezessiv), schleicht sich somit langsam in voller Breite in die Zuchten ein. Meine schönsten Montauban wurden in Hannover schon vor Jahren wegen Wellenschwingen auf ein tiefes g gesetzt, wobei dieses Phänomen bei einer Riesenrasse mit weichen und extrem langen Gefieder ohne Bedeutung sein sollte.
    Bei Rassen vom normalen Gefieder und normaler Gestalt, bei denen dieses Merkmal noch nicht Fuß gefasst hat, sollte versucht werden, das Auftreten von Wellenschwingen zu verhindern.
    Der zuständige SV sollte, je nach Sachlage, hierzu Stellung beziehen und gut überlegen, welche Bedeutung bei der von ihm betreuten Rasse einräumt wird. Wer das Merkmal noch nicht bei seiner Rasse kennt, sollte diese Bekanntschaft besser meiden! Unerlässlich ist eine Auseinandersetzung innerhalb der Sondervereine, dem BZA sollte aus Bequemlichkeit nicht alles übertragen werden!
    Hierzu sollten die Positionen auch veröffentlicht werden. Seitens des BZA sollte wie bekannt gemacht wurde, verfahren werden. Es ist unsinnig eine Vielzahl von Zuchten wegen eines derartigen Merkmales auf den Kopf zu stellen und die mühsam erzielten hohen Zuchtstände infrage zu stellen. Bewertungen durch nicht über der entsprechenden Sachlage informierten Preisrichter, sollten dieses Merkmal, bei nicht extremer Ausprägung, links liegen lassen!

    TA Maik Löffler, Mitwitz

  4. Gregor Bextermöller sagt:

    Ich meine, dass der BZA es sich bei dieser Formulierung ein bisschen einfach gemacht hat. Es ist doch erstaunlich, dass wellige Handschwingen bei einigen Rassen extrem oft auftreten, bei anderen Rassen kaum zu sehen sind. Natürlich sind wellige Handschwingen genetisch bedingt. Schauen die Verantwortlichen in den Sondervereinen und speziell die Sonderrichter Jahr für Jahr darüber hinweg, so werden sich die welligen Handschwingen weiterhin extrem ausbreiten. Da muss unbedingt gegengesteuert werden. Warum der BZA sich in der Formulierung auf den Rassetaubenstandard bezieht, bleibt mir in diesem Zusammenhang ein Rätsel. Ich werde auch in Zukunft stark wellige Handschwingen bei meinen Bewertungsaufträgen in der Kritik berücksichtigen. Es wäre doch unfair, wenn ich zwei sonst gleichwertige Tauben, eine mit glatten Handschwingen, eine mit welligen Handschwingen, auf die gleiche Punktzahl setzen würde! Sollte mir in Zukunft ein Obmann aufgrund welliger Handschwingen die V-Note nicht gegenzeichnen, so werde ich auf diesen BZA-Beschluss verweisen und die Ablehnung auf der Bewertungskarte vermerken!

  5. Hans-Werner Laible sagt:

    Lieber Gregor,
    dein Kommentar ist für mich aufbauend und ich stimme dir in jedem Satz zu. Man reicht das Problem einfach nach unten durch. Reine Wortakrobatik seitens des BZA.
    Nun Obmann lehnte Höchstnote ab, wäre sehr gut formuliert. Ich kenne einige PR die das schon in die Tat umgesetzt haben. Wenn Du das Echo aushältst dich gegen ein gewisses Herrschaftsgehabe behaupten kannst, mein Segen hast du, mach es einfach einmal. Sei dir auch über deren Folgen im Klaren.
    Der erste PR der sich zu diesem Thema äußert. Wo sind sie denn die PR Kollegen die sich bei ihren Bewertungsaufträgen mit dem Thema konfrontiert sehen, wo bleibt der Aufschrei der PV`s, ist ja alles in bester Ordnung, oder !!!!!

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