Der Elsterkröpfer heute

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1 Antwort

  1. Manfred Loick sagt:

    Auch nach fast 30 Jahren wird das „Geschenk“ der ehemaligen DDR von den Elsterkröpferzüchtern (und vielen anderen Züchtern und Preisrichtern) nicht verstanden. Rotfahl ist nicht nur rot, sondern insbesondere fahl. Zu rotfahl gehört (im Grundsatz) ein rötlicher Kopf. Aufgrund des geschlechtsgebundenen Erbgangs ist die Aufhellung bei Täubinnen weniger ausgeprägt, die Kopffarbe ist rot mit mehr oder weniger Blau-Grau-Tönen. Täuber = 2 x Grundfarbe = hellere Farbe mit weniger Rot- und Blau-Anteil = hellere Kopffarbe.
    Der Elsterkröpfer mit seinem weißen Kopf weist am Kopfschnitt natürlich den Übergang der rotfahlen Kopf- zur weinroten Halsfarbe auf. Das ist typisch für rotfahl und hat nichts mit Schimmel zu tun. Aus demselben Grund wird auch die Bauch- und Schwanzfarbe ein Dauerthema bleiben, wenn wir nicht lernen, dass nur bei blau, schwarz, rot und gelb nach reiner bzw. satter Farbe geurteilt werden kann. Bei fahl und vielen anderen Farbtönen gehört das Verständnis für eine gewisse Bandbreite in der Färbung dazu.

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