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  • als Antwort auf: Verbandsarbeit im VDT #26188
    r8dSchild
    Teilnehmer

    Zwischen den beiden vorliegenden Einladungen zur VDT-JHV gibt es kleine, aber feine Unterschiede. Besonders interessant ist, dass der 2. Vorsitzende die Reihenfolge der Tagesordnung völlig anders vorgenommen hat. Vorsicht Falle!

    Nach Einladung A ist die Wahl der Stimmenzähler schon TOP 2, in Einladung B erst TOP 11. Ich kann mir gut vorstellen, dass es bei den frühen Punkten schon Abstimmungsbedarf gibt, so dass man gut beraten ist, frühzeitig Stimmenzähler zu wählen. Sonst gibt es wieder die Zählart a lá Köhnemann, die Älteren unter uns werden sich noch mit Schrecken daran erinnern.

    Teil-Rest-Vorstand A setzt als TOP 10 konsequent den Punkt „Entlastung des Vorstandes“. Der 2. Vorsitzende in seiner Einladung als TOP 19! Unter A wird die Vergangenheit abgearbeitet und anschließend abgehakt, um sich danach der Zukunft widmen zu können. B will erst die Zukunft (z. B. künftige Deutsche Rassetaubenschauen) in trockene Tücher bringen und danach zur Entlastung schreiten. Den TOP Entlastung brauchen wir aber dringend, um uns von einer unerträglichen Belastung zu befreien, deshalb muss der TOP Entlastung die Vergangenheit abschließen, um sich dann befreit wieder den Aufgaben im VDT zu stellen. Eine Aufgabe, die bereits ein neuer Vorstand in Angriff nehmen muss.

    Zu den anstehenden Wahlen schlägt Einladung A eine komplette Vorstandswahl nach § 13 der VDT-Satzung vor, hat allerdings den Vorsitzenden des Zuchtausschusses vergessen, der ja auch abzulösen ist. Interessant ist, dass die Satzung nicht vom 2. Vorsitzenden oder 2. Kassierer spricht, sondern vom stellvertretenden Vorsitzenden oder dem stellvertretenden Kassierer. Aber das nur am Rande, es bestätigt nur die bereits angesprochene Wortklauberei.

    Einladung B sieht hingegen vor, den 1. Vorsitzenden für ein Jahr und den 1. Kassierer und den 2. Schriftführer für zwei Jahre zu wählen. Die letzte Wahl war 2019, jetzt ist 2022, also drei Jahre später. An die Jahre 2020 und 2021 wollen wir uns gar nicht erinnern. Deshalb spricht alles dafür, einen komplett neuen Vorstand zu wählen, wobei sich die Dauer der ersten Amtszeit aus § 13 Nr. 3 der VDT-Satzung ergibt. Turnusgemäß sind zu wählen:
    – nach einem Jahr der Kassierer und der stellvertretende Schriftführer
    – nach zwei Jahren der stellvertretende Vorsitzende und der Schriftführer
    – nach drei Jahren der Vorsitzende, der stellvertretende Kassierer und der Obmann Zuchtausschuss

    Wer nun meint, die letzte Vorstandswahl war erst am 07.12.2019 und die drei Jahre enden erst im Dezember und nicht im Juli, dem sei gesagt, dass die darauffolgende JHV auch für den 13.06.2020 geplant war. 2020 – 2021 – 2022 – noch Fragen?

    Ich erwartete weit vor dem 2. Juli 2022 aussagekräftige Informationen vom Restvorstand, z. B. zur Satzungsänderung oder auch allgemein. In der aktuellen Situation hätten alle Informationen bereits zum Ladungstermin vorliegen müssen. Die Vorlaufzeit war da. Späte Informationen werden uns das zerrüttete Verhältnis im Vorstand offenbaren, denn Anträge zur JHV müssen bereits spätestens zum 11.06.2022 eingereicht werden. Das geht schlecht bei fehlenden Informationen.

    Davon wird abhängen, ob sie mit Respekt aus ihrem Amt scheiden können oder aus dem Amt gejagt werden. Auch hoffe ich auf einen geordneten Rückzug, um den Weg für einen neuen Vorstand freizumachen. Wir brauchen keine Postenjäger, sondern engagierte Leute, die mit Herz und Seele ihr Amt ausfüllen und den Verband mit Kompetenz und Weitsicht führen wollen. Denn der alte Vorstand hat sich nur mit sich selbst beschäftigt, auf den neuen Vorstand warten echte Aufgaben.
    Manfred Loick

    als Antwort auf: Verbandsarbeit im VDT #26187
    r8dSchild
    Teilnehmer

    Fast alle Punkte der Tagesordnung aus Einladung A (vom 04.05.2022) finden sich auch in der Einladung B (vom 20.05.2022). Die Einladung B enthält aber gegenüber A zwei zusätzliche Punkte:

    – Totengedenken

    – Bericht zur Aufarbeitung der Vorstandsarbeit

    Ich habe bereits früher einmal ausgeführt, dass Totengedenken und Ehrungen in einen anderen Rahmen gehören, aber darüber wollen wir jetzt nicht diskutieren, zumal wir auch seit 2019 zahlreiche Züchter verloren haben.

    Dem Bericht zur Aufarbeitung der Vorstandsarbeit sehe ich mit Schrecken entgegen. Schon der VDT-Homepage und anderen Äußerungen kann entnommen werden, dass es mehr um Rechthaberei geht als um ordnungsgemäße Amtsführung. Auch hier erwarte ich somit nichts, zumal für mich persönlich klar ist, dass kein Vorstandsmitglied mehr im Amt bleibt. (Völlig unbeschadet ist hier der Koordinator für den Flugtaubensport zu nennen, da diese Aufgabe unbelastet von Corona und den Vorstandswirrungen zielgerichtet und hervorragend wahrgenommen wurde. Danke, Zfr. Martin Prebeck). Der Koordinator für den Flugsport ist aber auch kein Vorstandsamt, so dass es hier gar nicht zum Thema gehört.

    Worum geht es bei der Aufarbeitung? Der im Dezember 2019 neu formierte VDT-Vorstand ist durch den Rücktritt des 1. Vorsitzenden, des 1. Kassierers und eines freien Mitarbeiters für die Bearbeitung von Ehrungsanträgen, später auch der 2. Schriftführerin, auseinandergebrochen. Die Rücktrittswelle war zwischen September und Dezember 2020. Das Jahr 2020 wäre also aufzuarbeiten. Aber seitdem sind anderthalb Jahre vergangen.

    Ein ganzes Jahr haben wir von Aufarbeitung nichts gespürt, der 2. Vorsitzende (den Vorsitz hat er stellvertretend ja nicht mehr wahrgenommen) war völlig abgetaucht, was soll ich von diesem Bericht jetzt noch erwarten? Einzige Erkenntnis: Wer wählt, kann sich verwählen. Beim Telefonieren kann man auflegen, aber wenn man einen schlecht aufgelegten Vorstand hat, ist das schon schwieriger, wenn keine richtige Verbindung zustande kommt.

    Für die Aufarbeitung gilt deshalb für mich wie beim Telefonieren: Fasse Dich kurz. Zu schade für die Zeit. Mir ist die Zeit nach dem 2. Juli wichtiger. Mich interessieren Zukunftsthemen und Menschen, die das in die Hand nehmen. Ein Amt muss man nicht annehmen, man muss es ausfüllen. Mit Führungsqualität, Demokratieverständnis und Zukunftsplänen. Dabei zählt nicht das eigene Ego, sondern nur das, was für die Tauben gut ist.

    Manfred Loick

    als Antwort auf: Verbandsarbeit im VDT #26186
    r8dSchild
    Teilnehmer

    In der BDRG-Info 2022 gibt es mehr als zehn Jahresberichte, aber keinen
    vom VDT. Das Jahr 2021 können wir somit – wir ahnten es bereits –
    offiziell abhaken. In der BDRG-Info stehen auch wichtige Daten und
    Anschriften. Unter VDT ist folgender Vermerk zu lesen: “Stand 2021. Neue
    Daten lagen bis Drucklegung nicht vor.” Ich habe daraufhin nachgeschaut,
    ob die mir bekannten Vorstandswechsel in den Clubs berücksichtigt sind.
    Natürlich nicht. Ich denke, die Pandemiezeit hätte wenigstens genutzt
    werden können, simple Datenbestände auf Stand zu halten. Datenpflege
    gehört zu den alltäglichen Routinearbeiten. Schließlich pflegen wir
    unsere Tauben auch, wenn keine Ausstellungen stattfinden. Was will man
    erwarten, wenn nicht einmal grundsätzliche Pflichtaufgaben erledigt werden?

    Manfred Loick

    als Antwort auf: Verbandsarbeit im VDT #26185
    r8dSchild
    Teilnehmer

    Am 04.05. und 20.05.2022 wurden ZWEI verschiedene Einladungen auf die Homepage gestellt. Oberflächlich betrachtet sind die Unterschiede gering.
    Die Wortwahl zwischen 2. Vorsitzenden und stellvertretendem Vorsitzenden können wir überlesen, da beide Begriffe zutreffen. Das ist dieselbe Wortklauberei wie zwischen VDT-Schau und Deutsche Rassetaubenschau.
    In Einladung A steht als TOP 12 die Wahl eines Wahlleiters. Die Notwendigkeit brauchen wir sicherlich nicht zu erörtern. Denn schon lange vorher hätten wir einen Deeskalationstrainer, Friedensrichter oder Schlichter gebraucht. In Einladung B steht nichts von einem Wahlleiter. Der 2. Vorsitzende klammert sich somit an die ‘Wahlordnung des VDT’. Wahlleiter ist danach grundsätzlich der 1. Vorsitzende (aktuell nicht vorhanden); steht der 1. Vorsitzende zur Wahl, übernimmt der 2. Vorsitzende diese Aufgabe. Das ist zunächst einmal satzungskonform, passt aber angesichts der Gesamtkonstellation nicht. Die Atmosphäre ist so zugespitzt, dass jegliche Unruhe für das Verbands(über)leben schädlich ist. Deshalb hätte der 2. Vorsitzende sofort (satzungskonform) erklären müssen, dass er aufgrund der aufgeheizten Lage die Wahlleitung nicht übernehmen kann und verhindert ist, die Wahl neutral zu leiten. Hinzu kommt, dass wir zum Zeitpunkt der Wahl gar keinen 2. Vorsitzenden mehr haben, da dessen Amtszeit mit seiner Entlastung endet. Darauf zu vertrauen, nicht entlastet zu werden, dadurch im Amt zu bleiben und die Wahl leiten zu können, ist schon eine besondere Lage, die man sich als tolldreist wohl vorstellen kann, die man sich aber in seinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen möchte. (Keine Sorge, auch bei Nicht-Entlastung endet seine Amtszeit.)
    Die Genehmigung der Tagesordnung als TOP 1 birgt somit schon eine gewisse Brisanz. Wir wollen nichts unter den Tisch kehren, wir wollen uns aber auch nicht über den Tisch ziehen lassen. Die Delegierten müssen den Ablauf der JHV bestimmen, da der Vorstand der Vergangenheit nicht zukunftsfähig ist. Die ZWEI Einladungen können die Rechtsgültigkeit der JHV gefährden, EINE Einladung muss entfernt werden. Weitere problematische Punkte werde ich in den nächsten Tagen hier zur Diskussion stellen.
    Manfred Loick

    als Antwort auf: Bundes- und VDT-Zuchtausschuss stutzen #26184
    r8dSchild
    Teilnehmer

    In der Tiefschlafphase des VDT hat der BZA die Chance genutzt, die Zukunft der Rassetaubenzucht auf eine gefährliche Probe zu stellen. Entgegen jeder biologischen Logik und gegen das Tierschutzrecht regelt der BZA das sinnlose Abschlachten gesunder Tauben. Denn schon der erste Wissenschaftler, der die Tauben erforschte, Charles Darwin, erkannte schon bei der Regel-Handschwingenzahl von 10 die Abweichung von einer Feder nach oben und unten. Auch der erste Leiter des WGH, Prof. Dr. Gerd Rehkämper, hielt die Bandbreite von 9 bis 11 für natürlich und die Diskussion darüber für biologisch nicht relevant. Und der große Praktiker und Statistiker Christian Reichenbach machte zahlreich die Erfahrung mit dieser Bandbreite, und in diesem Fall nahezu ausschließlich mit Taubenrassen von normaler Größe. Es wäre schön, wenn in den Zuchtausschüssen wieder Fachleute säßen, die normal denken können. Diese Grundkompetenz ist derzeit nicht vorhanden.

    als Antwort auf: Verbandsarbeit im VDT #26182
    r8dSchild
    Teilnehmer

    1958 wurde ich geboren. Der 1948 gegründete VDT war schon zehn Jahre älter. Und die Taubenzüchter lasen die „Taubenwelt“. In der Ausgabe Nr. 1 vom 1.1.1958 der Taubenwelt (8. Jahrgang) wurde voller Zuversicht das neue Jahr begrüßt, obwohl kurz vorher noch heftige Diskussionen mit dem BDRG stattgefunden haben. Und seinerzeit demokratisch gefasste Beschlüsse wurden wieder einseitig ‚einkassiert‘. In den Neujahrsgedanken zur Neuordnung des BDRG wurde u. a. ausgeführt: „Insbesondere hat sich die Verantwortlichkeit für die deutsche Rassegeflügelzucht durch die Entwicklung, welche die Fachverbände mit ihren Sondervereinen genommen haben, von den Landesverbänden im wesentlichen auf die Fachverbände verlagert und ist auf diese übergegangen. Die anfänglich von den Zonenorganisationen und später von den Landesverbänden übernommene Aufbauarbeit darf als abgeschlossen betrachtet werden. Das historische Verdienst der Landesverbände um die Sammlung der deutschen Rassegeflügelzüchter nach dem Zusammenbruch im Jahre 1945 bleibt dabei unbestritten. Es wäre aber falsch und wirklichkeitsfremd, wollte man länger am Althergebrachten festhalten und die Augen davor verschließen, dass sich im BDRG ein grundsätzlicher Strukturwandel vollzogen hat. […] Die anfänglich von den Landesverbänden mitübernommene züchterische Verantwortung ging mehr und mehr und entsprechend der fortschreitenden Entwicklung und Stärkung der Fachverbände auf diese über.“

    Der ganze Beitrag von Heinrich Schlösser kann Interessierten gern übermittelt werden. Was denke ich heute über BDRG und VDT? Über den BDRG mache ich mir keine Gedanken mehr, denn das ist alles schon einmal vor mehr als zwanzig Jahren (vom Arbeitskreis ‚Führungsstruktur des BDRG‘) zusammengefasst worden:
    – Der BDRG braucht mehr Transparenz.
    – Auf allen Ebenen müssen die demokratischen Strukturen verstärkt werden.
    – Erforderlich sind mehr vertrauensbildende Maßnahmen und ein verbesserter Teamgeist.
    – Neue Führungsstrukturen sind nicht punktuell, sondern in Form eines Gesamtkonzeptes zu entwickeln und zu verwirklichen.
    – Nach außen muss sich der BDRG effektiver und öffentlichkeitswirksamer darstellen.
    – Unterschiedliche Zuständigkeiten müssen klarer geregelt und und und

    Und was denke ich über den VDT? Setze VDT statt BDRG, damit ist alles gesagt. Das geht nicht mit Funktionären von heute, die nur das gestern verwalten und nicht an morgen denken.
    Manfred Loick

    als Antwort auf: Verbandsarbeit im VDT #26181
    r8dSchild
    Teilnehmer

    Im VDT-Gästebuch steht ein Beitrag, dass der 2. Juli 2022 als “Zeitenwende” bezeichnet werden kann. Gleichzeitig wird der Wunsch geäußert, dass die Vorstandsmitglieder Hüter, Jahn, Kaps und Weichold wiedergewählt werden.

    Was wollen uns diese Worte sagen? Eine Zeitenwende ist das Ende einer Epoche oder Ära und der Beginn einer neuen Zeit. Die letzten Jahre im VDT waren bestimmt keine Ära, sondern eine epochale Katastrophe. Wir brauchen eine neue Zeit, aber vor allem neue Leute im Vorstand. Ich zolle Herrn Hüter meinen Respekt, denn er hat Aufgaben wahrgenommen, die über seine Aufgaben als 2. Kassierer weit hinausgingen. Die anderen sind seit zwei Jahren untergetaucht. Sie sind verantwortlich für das, was sie nicht getan haben. Eine Wiederwahl dieses Chaos-Vorstandes (einschl. stv. Vorsitzender) ist somit ausgeschlossen. Neuen Leuten schenke ich Vertrauen, aber ich erwarte von ihnen auch klare Vorstellungen. Die beste Zielvorgabe wäre: Alles, was für die Tauben gut ist. Und für die Verbandsarbeit gilt: Endlich demokratische Zusammenarbeit.

    Manfred Loick

    als Antwort auf: Rassetauben kaufen und verkaufen #25986
    Frank Beyer
    Teilnehmer

    Verkaufe noch Lockentauben rotschimmel mit Ring 2021

    als Antwort auf: Fachverbandsarbeit #25918
    r8dSchild
    Teilnehmer

    Ich begrüße den Vorschlag von Zfr. Maik Löffler, nicht zu schimpfen und persönliche Angriffe zu starten. Stattdessen nehme ich die Aufforderung an, konstruktiv mitzuarbeiten. Deshalb möchte ich auch nicht mehr über frühere oder aktuelle Vorstandsmitglieder sprechen, wir brauchen einen Neuanfang, und der kann nur inhaltlich gelingen. Eine neue Mannschaft muss vorrangig folgende Aufgaben in Angriff nehmen: Tierschutz (§ 11 b TSchG), Eckpunkte zum Raumbedarf unserer Tauben (auch lange bekannt und abgesichert), Fütterung entsprechend dem Versorgungsbedarf der Tiere, Gesundheitsvorsorge (Fehler im Schlag- und Schaumanagement). Daraus folgt automatisch die Reform und Neubesetzung von BZA (Sparte Tauben) und VDT-Zuchtausschuss. Diese Punkte sind vollständig gut für die Tauben, denn das muss der Maßstab sein. Wir sind schließlich ein Taubenzuchtverband. Wenn endlich wieder alles unternommen wird, was für die Tauben gut ist, kommen wir automatisch zu den weiteren Aufgaben beim Neuaufbau des VDT. Der abgehobene Verband muss sich wieder auf die Ebene der Taubenzucht begeben, um seinen Aufgaben gerecht zu werden. Ein Vorstand, der sich diesen Aufgaben verpflichtet fühlt, wird sehr schnell das Vertrauen der Züchter zurück gewinnen. Es ist aber auch seine einzige Chance.
    Manfred Loick

    • Diese Antwort wurde geändert vor 11 Monaten, 3 Wochen von r8dSchild.
    als Antwort auf: Verbandsarbeit im VDT #25913
    Maik Loeffler
    Teilnehmer

    Liebe Zuchtfreunde,
    wieder ein Schlammassel Jahr, keine Großschauen, wenige überhaupt, verlorene Züchter, schrumpfende Vereine, Beschimpfungen in den sozialen Medien, Streitereien und offene Fragen, welche durch diese Seuche nicht oder nur unzureichend beantwortet werden können.
    Aus solchen Krisen können stärkere Strukturen entstehen, wenn man nur will! Härten schweißen zusammen, nur muß man sich an bestimmte Regeln des Umganges halten, gradlinig, nicht hintenrum, nicht mit Gerichten drohen oder diese sogar einschalten. Macht man das, muß es sich schon um einen unlösbaren Konflikt handeln, den haben wir im VDT aber nicht. Je bösartiger der Ton wird, umso weniger gute Leute erklären sich bereit, zumindest die mit ausreichend Verstand zwischen den Ohren ausgestattet sind, irgendwelche Funktionen zu übernehmen. Wir züchten Tauben, die Welt dreht sich genauso schnell auch ohne uns weiter  wir betreiben ein gemeinsames und sehr schönes Hobby, das sollte uns einen und erfüllen, nicht trennen. Die vielen, uns gut bekannten Streithähne, sollten über ihren Schatten springen und Gemeinsamkeiten suchen und vor allem ihre ganze Energie in ein Gelingen investieren, nicht alles wiederholt zu zerstören. Geht unser Fachverband schleifen, hat keiner etwas davon, nur die Rechthaber können sich brüsten. Das Strukturreformen im gesamten Bund anstehen, wissen wir doch alle, was dann endlich hieraus entsteht, sofern wir es schaffen, diese konsequent anzugehen, sehen wir dann. Ob die Fachverbände dann so noch bestehen bleiben, auch. Nur mit einen völlig desolaten VDT nimmt uns keiner mehr für voll und unser eigentlich großes Gewicht, ist futsch.
    Messe bzw. VDT GmbH, gute Idee, leider viel zu früh hingeschmissen. Jede Großschau kann einmal Miese machen, auch durch eigene Fehler passiert das schnell einmal. Das kann man dann beim nächsten Mal korrigieren, stattdessen lassen wir das Personal Karussell drehen, das ist doch dümmlich. Etwas fährt gegen den Baum, schon schimpfen wir wie die Rohrspatzen und erwirken, dass alles hingeschmissen wird, ist das vernünftig? Die Züchter in den eigenen Reihen sind immer wichtiger als Geld, was kein Plädoyer für Verschwendung missverstanden werden sollte.
    Der unmögliche Umgang mit Harald Köhnemann, wie viele hätten sich einbringen können und taten das nicht. Harald hätte als „Ehrenvorsitzender“ abtreten müssen, das haben wir sehr schlecht gemacht. Auch, und gerade, die Kommunikation untereinander war und ist eine Katastrophe, vor allem die von unten nach oben! Wir verschleudern unsere besten Leute, an denen hängt dann wieder ein ganzer Rattenschwanz an guten Züchtern, die dann dauerhaft vergrätzt sind und für Funktionen nicht mehr greifbar sind. Wie viele Züchter haben wir so verbrannt? Wenn einer geht, kommt eine anderer, die Zeit ist endgültig passe´. Wenn jetzt einer einen Posten annimmt, ist der dann noch bei Trost? Was wollen wir eigentlich? Wer den Laden führen will, muß unter den jetzigen Bedingungen, Professor für dieses und jenes Recht sein, Psychologe ohnehin, Finanzamtler auch, bester Züchter ohnehin. Dann allerdings kommen aber wieder die Neider ins Spiel.
    Besinnliche Schreiben, mit den gefühlvollsten Botschaften, gerade auch zu den Feiertagen verfassen, das Beste im Menschen predigen und im Gegenzug einen anderen von hinten in die Knie treten oder juristisch derart zusetzen, dass dessen Lebensqualität dahin ist. Ist das eine Art des neuen Miteinanders? Ich denke nein. Fassen wir uns doch alle einmal an die eigene Nase und gehen auf unserem Gegenüber zu, wenn der das zuläßt, bzw. treten wenigstens nicht nach. Direkt miteinander von Angesicht zu Angesicht sprechen müssen die Streithähne, so entschärft sich manch ein Thema recht schnell.
    Unsere Verbandsoberen sollten sich besser abstimmen und erst dann Aktionen starten, wenn miteinander Kontakt stattgefunden hat. Aktionen wie sie gerade passieren, helfen nicht, wenn die Angesprochenen nicht vorher informiert worden sind und Selbstverständlichkeiten, die ohnehin in Arbeit sind, als Vorschläge unterbreitet werden. So etwas kann gut gemeint sein, kommt mit Sicherheit aber völlig falsch an. Einer darf helfen, dem anderen aber nicht hereinpfuschen. Auch würde ich mich als Teilnehmer eines Gremiums, betreffend der VDT Tätigkeit, nicht ständig bedrängen lassen wollen, zumal die Arbeit noch läuft, hinterher sollte in Schrift und Wort natürlich Rede und Antwort gestanden werden.
    Auf die Art und Weise, wie wir derzeit miteinander umgehen, muß Rücksicht genommen werden. Abgesprochen kann natürlich die Überorganisation sehr gute Dienste leisten und sollte dies auch unbedingt! Auch interne Mediation sollte ein Thema sein, das kann und sollte mit herausragenden Persönlichkeiten aus den eigenen Reihen getätigt werden, evtl. Mitglieder des Bundespräsidiums oder eines unangefochtenen Granden?
    Kommendes Jahr müssen wir gemeinsam (auch so ein Wort aus der Politik derzeit) die Kuh vom Eise ziehen, ich bitte alle um den „Guten Willen“ hierfür. Das können wir uns zu den besinnlichen Feiertagen überlegen und diese Stimmung versuchen beizubehalten. Die besonders schönen Worte mögen andere zum Fest schreiben, ich wollte mir das vor den Feiertagen vom Herzen schreiben. Nun hoffe ich sehr, dass das Dutzend Züchter, welches immer an allen etwas auszusetzen hat und überall schreibend lautstark die eigene Meinung kundtun muß, einmal über Stil und Umgang nachdenkt! Da ich keine Namen genannt habe, darf ich das so schreiben. Wir sitzen alle im selben, immer kleiner werdenden Boot, lassen wir es nicht kentern, sondern bringen es besser wieder auf Kurs. Dann kann auch eine Strukturreform, innerhalb unseres BDRG mit seinen Fachverbänden, getrost kommen.
    Schöne und besinnliche Feiertage im Kreise Euer Lieben!
    Maik Löffler, Mitwitz

    als Antwort auf: Geflügelgrippe #25886
    r8dSchild
    Teilnehmer

    Stillstand im VDT-Forum seit 8 Monaten und 2 Wochen. Stillstand im VDT seit 2020, denn auf vdt-online gibt es nur Neues “aus den Vereinen”. Fakt ist, dass Tauben inzwischen wieder von den Restriktionen gegen die Vogelgrippe erfasst werden, weil die deutsche Ausnahmeregelung von der EU “einkassiert” wurde. Kennt jemand den aktuellen rechtlichen Rahmen? Hier im VDT-Forum könnten die Antworten zentral abgerufen werden, so dass nicht jeder Verein selbst recherchieren muss. Herzlichen Dank für hilfreiche Hinweise. Manfred Loick

    als Antwort auf: Rassetauben kaufen und verkaufen #25527
    schulz
    Teilnehmer

    Gebe ca 25 Rheinische Ringschläger blau mit schwarzen Binden und blaugehämmert ab.
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    • Dieses Thema wurde geändert vor 1 Jahr, 4 Monaten von schulz.
    als Antwort auf: Geflügelgrippe #25252
    rassetaube
    Teilnehmer

    Web Seite vom RGZV.Cimbria Flensburg,
    https://www.rgzv-cimbria.de
    Im Blog von Mathias Güthe sind alle Infos zu den
    Aktivitäten und Symposien in sachen H5-N1 der letzten Jahre
    Sehr lesenswert in Corona Zeiten.
    Wenn es mehr Vereine – Landesverbände – bis zum Bundesverband gäbe die sich so einbringen,
    dann würde es wohl keine flächendeckende Aufstallung und Tötungen von Rassegeflügen geben.

    als Antwort auf: Geflügelgrippe #25237
    rassetaube
    Teilnehmer

    Werte Zuchtfreunde,
    seid dem 13. November 2020 muss in vielen Norddeuschen Bundesländern Freilandgeflügel / Rassegeflügel aufgestallt werden.
    Diese Anordnung der Behörden werden scheinbar ohne Wiederspruch und Einzelfallprüfungen so auch von unseren Dachverband BDRG hingenommen.

    Das man etwas bewegen kann hat der RGZV Cimbria Flensburg mit seinem Vorstand Mathias Güthe in den letzten Jahren gezeigt.
    Mathias und seine Mitstreiter von der AG.Vogelfrei haben einiges auf die Beine gestellt damit eine artgerechte Tierhaltung möglich ist.Aber auch hier fehlte unterstützung durch LV. und Bund in vielen Fällen. http://WWW.RGZV Cimbria

    Wer mag kann sich die Einträge im Blog von Mathias Güthe durchlesen zu empfehlen u.A. der Eintrag vom 19.09.2017 von meinem Ortsverein, das Grußwort vom Niedersächsischen Landwirtschafts Minister Christian Meyer der trotz Gegenwind vom Bund gezeigt hat das die Bekämpfung von H5-N1 nicht zwingend die Aufstallung für Rassegeflügel bedeuten muss.

    Lieber Manfred Loick, die Info zum NDR Beitrag ist natürlich schon vorab als Mail an die Zuständigen im BDRG gesand worden , leider ohne Resonanz bis her und es macht keinen Sinn aus meiner Sicht nun Oel ins Feuer zu gießen. Die Klammer die uns zusammenhält wie du schreibst greift leider nicht mehr, weil der BDRG ist & sind seine Mitglieder in den Ortsvereinen, die OVs sterben aus auch wegen der Permanenten alljährlich wiederkehrenden Aufstallung. Der BDRG hat leider auch kein Forum für seine Züchter und in den Sozalen Medien möchte ich mich nicht rumtreiben um mich auszutauschen, da sind Andere…………. Deshalb die Info im VDT auch wenn dieser ja nicht zuständig ist.??? Oder ?

    Das Resutat wird dann in der Zukunft sein das es noch Sondervereine geben wird aber diese keine Ausstellungen durchführen weil es keine OVs mehr gibt die die Halle und das ganze Drum und Dran einer Ausstellung übernehmen. und ist die Basis nicht mehr vorhanden wird es auch keine Bundesschauen geben mangels Masse.

    Deswegen werden aber die Tauben nicht aussterben denke ich. Es wird genug Hobbyzüchter geben denen der Rassestandard egal ist, Hauptsache gesund und Zuchtfreudig Vital und hübsch Anzusehen dann aber ohne Bundesring und Behördliche Auflagen zur Impfungen frei wie die Stadttauben auf dem Lande so wie es vor 50 bis 60 Jahren einmal war.

    Ich hoffe das es nicht so kommt aber befürchte es.
    Paul Wicknig

    als Antwort auf: Geflügelgrippe #25236
    r8dSchild
    Teilnehmer

    Liebe Rassetaubenzüchter,
    natürlich sind wir alle betroffen, also auch die Liebhaber von Tauben. Aber unser Dachverband ist der BDRG, und dazu gehört auch der VDT. Der Tierschutzbeauftragte des BDRG hat dementsprechend alle Probleme der Zucht und Haltung im Blick und beobachtet auch sehr sorgfältig alle rechtlichen Veränderungen und ihre Anwendung durch Politik und Verwaltung.

    Der Annahme, dass es eine Gemeinschaft, einen Zusammenhalt aller Kleintierzüchter nicht mehr gibt, möchte ich ausdrücklich widersprechen. Die Klammer, die uns zusammenhält, ist der BDRG. Und der BDRG vertritt uns in Sachen Tierschutz. Oder gibt es im VDT einen Tierschutzbeauftragten? Die Schonzeit für Koordinatoren und Postenjäger im VDT muss beendet werden. Und wir brauchen auch keine VDT-Nachrichten, die nur über VDT-Schauen berichtet, bei denen das Tierwohl auch in den Hintergrund rückt. Stattdessen brauchen wir eine starke „GeflügelZeitung“, die nur mit der Unterstützung aller Sparten des Rassegeflügels bestehen kann. Das wäre wieder das geeignete Medium, die Gemeinschaft, den Zusammenhalt aller Kleintierzüchter zu fördern und unseren Blick für unsere Ideale zu schärfen statt sich als Verband für eine einzelne Art unseres Geflügelspektrums zu isolieren.
    Manfred Loick

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