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  • als Antwort auf: Neueste Entwicklung bei Taubenstein & Taubengrit #9315
    Norwichkroepfer
    Teilnehmer

    Lieber F-W Golis,

    züchten Sie Spechte oder Tauben? Damit hat sich Ihre diesbezügliche Frage ja wohl erledigt! Denn – überlegen Sie mal, wie lange selbst Ihre Coburger Lerchen brauchen würden, um einen ganzen Stein “zu zerhacken” – es sei denn sie wären “mineralstoffmäßig” völlig unterversorgt – und die Not machte ungeahnte Kräfte frei!

    Für alle noch dies: Die Fa. BETZ ist für die Herstellung und den Vertrieb der VDT-BETZ-Produkte zuständig. Die fachliche Seite wird vom VDT betreut!

    Zu Ihrem Interesse an “Mehlfutter” möchte ich nur anmerken:
    Tauben sind sehr anpasssungs- und leidensfähig! Wir dürfen diese Gaben jedoch nie ausnutzen – wollen wir uns denn Züchter nennen und den Tierschutz auf unsere Fahnen schreiben.

    Sie, lieber Freund Golis, liegen schon jetzt mit Ihrer Fütterung weit vom Optimum für Ihre Tauben entfernt!
    Eine Mehlfütterung würde ein noch weiteres Abdriften von einer naturnahen und damit artgerechten Haltung bedeuten.

    Denn: Der Muskelmagen, die Magen- und Darmschleimhäute würden unterfordert und das bedeutet Streß pur für sie.

    Taubenzüchter, die diese sinnvolle Freizeitbeschäftigung nur nach “Euro & Cent” betrachten und betreiben, sind auf einer Web-Seite der Masttaubenzüchter sicher besser aufgehoben.

    Im diesem Sinne alles Gute

    Hubert Borgelt

    als Antwort auf: Neueste Entwicklung bei Taubenstein & Taubengrit #9314
    Anonymous
    Teilnehmer

    Hallo..Norwichkröpfer !
    Der Taubenstein kostet 6,-€ ! Ihr seit euch ja noch nicht mal einig wie er den Tauben gegeben werden soll !! (Die bei BETZ sagen im Block, Sie zerkleinern)
    Der Eimer(Grit) 4,-€ !
    Mal abwarten was die Händeler für die beiden Produkte uns abnehmen !!
    MFG
    F-W.Golis

    PS. Hätte Interese an Taubenfutter in Form von Mehl !!

    als Antwort auf: Futter / Gesundheit / Vitalität #9014
    Norwichkroepfer
    Teilnehmer

    Hallo Freunde der Taubenzucht,
    eine optimale Versorgung unerer Tauben mit Mineralstoffen und Mengenelementen war bisher nur sehr umständlich, bzw. gar nicht möglich.

    Jetzt gibt es DIE einfache und kostengünstige Lösung!

    Der VDT & dieFa. BETZ haben zwei völlig nuekonzipierte Produkte auf den Markt gebracht! Lesen Sie mehr im foglenden Aufsatz:

    Endlich: Die BETZ-VDT-VITAL POWER ZILLINGE für Ihre Tauben sind da!

    Ein Quantensprung in der Mineralstoffversorgung durch Taubensteine und Grit!!!

    Liebe Freunde der Rassetaubenzucht!!

    Die Versorgung unserer Tauben ruht auf 4 ganz unterschiedlich beschaffenen Säulen, die aber alle gleich wichtig sind!

    Da haben wir als erste Säule das Wasser!

    Es ist der „Primus inter Paris“. Tatsächlich „der Erste unter Gleichen“! Das wir, als verantwortungsvolle Tierzüchter, unseren Schutzbefohlenen ständig frisches, sauber Wasser bereitstellen ist klar. Doch sind wir bei der Wasserqualität auf das Gegebene angewiesen. Schlimm sind die unzähligen angeblich „gesunden“ Wasserzusatzpülverchen, die angeblich gesund sein sollen. Vor einigen Tagen zeigte man mir ein Produkt mit Oregano. Es stank bestialisch und sollte dem Trinkwasser zugefügt werden – na denn Prost!
    Dabei wäre es einfach – wohl zu einfach – unseren Tauben und selbst uns selbst mit bester Wasserqualität zu versorgen. Doch dafür erscheint mir die Zeit noch nicht reif zu sein. es muss uns erst noch schlechter gehen.

    Eine zweite, wichtige Säule ist das optimierte hochwertiger Körnermischfutter!

    Hier haben wir Taubenzüchter keine Probleme! Wir füttern die BETZ-VDT-Vitalmischungen und brauchen sich um diese „Säule“ keine Gedanken machen! Wichtig ist nur, das wir zum richtigen Zeitpunkt die richtige Mischung füttern – eben auch die Ausstellungs- und Ruhefutter VITAL 3 + 4 –dazu mehr Infos im „Winterartikel“ dieser Ausgabe. Tun wir das nicht, ist die Säule „Futter“ schon leicht morsch!“ !

    Der dritte, oft vernachlässigte Pfeiler ist die Grünfütterung.
    Wie man sie beginnt und erfolgreich durchführt lesen Sie im eben schon erwähnten. Aufsatz.

    Die letzte, aber überlebenswichtige Säule ist die Mineralstoffversorgung per Taubenkuchen und Grit!
    Ohne eine ausgewogene und ständig frische Bereitstellung ist eben„ALLES NICHTS“
    Fehler vermeiden – wir weisen den Weg!!
    Eine stabile Konstruktion – wenn alle Pfeiler von bester Qualität sind! Dafür müssen Sie sorgen! Doch wehe, wenn auch nur eine einzige Säule brüchig ist..! Dann wirft jede kleine oder größere Belastung – in unserem Fall ist dies die Zucht, die Mauser, die Ausstellung oder die Konfrontation mit pathogenen Bakterien oder Viren – das Bauwerk um und die Katastrophe ist da – „life und in Farbe!“ Mit dem Griff zum Medikamentenschrank ist es aber nicht getan, die Ursachen müssen behoben werden! Doch gerade auf dem Gebiet von „Taubenkuchen“ und „Taubengrit waren die Züchter bisher gezwungen, auf mehr oder weniger zufällig entstandene Futtermittel zurück zugreifen. Oft ist der Kalziumgehalt viel zu niedrig und/oder der Phosphorgehalt erschreckend hoch! Magnesium und Jod sind in marginalen Spuren vorhanden! Der Salzgehalt – oft höher als erwünscht und deklariert – soll für die „reichliche“ Aufnahme des „Kuchens“ sorgen, ganz nach dem Motto „viel hilft viel – und vor allem – es steigert den Umsatz!“
    Neue, wissenschaftlich erarbeitete und praxisbewährte Produkte stärken unser Tiere!
    Das bisher Gelesene unterstreicht ganz dick die immense Wichtigkeit der hier zur Debatte stehen, neuen Produkte,
    dem VDT-BETZ-VITAL-POWER-MINERALSTEIN
    und
    dem VDT-BETZ-VITAL-POWER-GRIT

    Warum müssen wir überhaupt Taubenstein und Grit füttern?

    Diese Frage wird uns oft gestellt! Viel Zuchtfreund sind nämlich der Ansicht, man könnte doch alle Nährstoffe, die unsere gefiederten Freunde brauchen, in das BETZ-VDT-VITAL-KORN packen und aus die Maus. Nur, so schlicht und einfach ist die taubengerechte Fütterung nicht! Zu unterschiedlich ist der Bedarf der einzelnen Tauben an Lehmerde, den Mengenelementen, einzelnen Spurenelementen und Magensteinchen. Eine Täubin die ein Ei bildet benötigt eben viel mehr an Kalzium als ihr Täuber! Dies ist nur ein Beispiel – und damit wollen wir es auch belassen, denn es ist exemplarisch für die hier gegebene Problemstellung!
    Welche Vorteile bringt der neue BETZ-VDT-VITAL-Power-Stein?

    ! Grundlage dieses Hightech-Mineralsteins ist eine speziell hierfür ausgesuchte Lehmerde
    Sie wird von den Tauben hervorragend angenommen und verliert, aufgrund der langsamen und damit sehr schonenden Trocknung nichts an ihren urwüchsig-positiven Eigenschaften für unsere Tauben!

    ! Die Kalziumträger sind so geschickt ausgewählt, dass sich das aufgenommene Kalzium in unterschiedlicher Geschwindigkeit abbaut So erreichen wir ein gleichmäßige Versorgung des Stoffwechsels mit dem so außerordentlich wichtigen Mengenelement! Vermieden wird so, die übergroße und hastige Aufnahme von Taubenstein oder Taubengrit durch unsere wertvollen Zuchttäubinnen, denen diese große Menge eher schadet als nutzt!

    ! Magnesium ist eines der Mengenelement, dass am wenigsten bekannt ist und darum auch kaum Beachtung findet! Doch wird es für unzählige Funktionen im Taubenkörper unbedingt benötigt! Lassen Sie mich nur drei nennen: a)Aufbau und langfristiger Erhalt einer geschmeidigen Muskulatur b). Ohne eine ausreichende Magnesiumversorgung können sehr viele Enzyme – die für die Funktion eines Lebewesens unverzichtbar sind – ihr Aufgaben nicht erfüllen! Dies geht letztendlich auch auf. Stabilität der Immunsystems!. c) Magnesium unterstützt in grundlegender Weise die Funktionen des Nervensystems! Sie sehen, Magnesium ist viel wichtiger als Sie vielleicht dachten! Darum auch die relativ hohe Menge von diesem Nährstoff in VITAL-POWER-STEIN. Vergleichen Sie diesen Wert mit denen anderen Taubensteine!

    ! Ebenfalls von grundlegender Bedeutung für den Gesundheitsstatus unser Tauben ist das Spurenelement Jod. Auch hier haben wir auf gleichmäßige Versorgung durch unterschiedliche
    Jodträger geachtet. Diese führen das Jod dem Stoffwechsel gleichmäßig und beständig zu. So kann die Schilddrüse immer voll funktionieren! Denn mit einer Schilddrüse die im „Stottergang“ läuft schädigen wir die Gesundheit unseres Bestandes ganz erheblich! In früheren Zeiten war die Jodversorgung kein Thema! In der Jetztzeit aber sind die Gehalte in allen Futtermitteln sehr gering geworden – ebenso in unserer Nahrung. Aber für unsere Tauben gibt es ja nun den VDT-BETZ-VITAL-POWER-STEIN & GRIT!

    ! Das Problem der Magensteinchen ist mit den beiden neuen Produkten auch endlich aus der Welt! Sie beinhalten Magensäure beständige Steinchen, die weder scharfkantig, noch durch ihre glatte Beschaffenheit untauglich für ihre Aufgabe im Taubenmagen sind!
    ! Abgerundet wird dieser völlig neukonzipierte Taubenstein durch die Verwendung von Himalaja-Salz-Sole und besonders aufbereitetem Wasser!

    Warum bei diesem tollen Taubenkuchen noch Grit füttern?

    Diese naheliegende Frage wird jetzt manch ein Taubenzüchter stellen. Es gibt mehrere Gründe dafür! Die beiden grundlegenden werde ich in Folgenden erläutern. Alle Nährstoffträger sind im Taubenstein an Lehm gebunden. Nun brauchen nicht alles Tauben ständig die gleiche Menge Lehm. Es wird jetzt sicherlich eingeworfen, dass man dann ja den Lehm separieren könne und dazu den Taubengrit reichen. So einfach ist es aber nicht. Denn manche Stoffe bekommen wir nur über und mit der Trägersubstanz „Lehm“ in die Taube! Deshalb also der Grit! Wir zwingen unsere Tauben nicht zur Lehmaufnahme, bieten ihn aber ständig an und bekommen so auch alle Nährstoffe bedarfsnah in die Taube!

    Darum ständig VDT-BETZ-VITAL-POVWER-GRIT anbieten!

    Dieser Grit enthält in idealer Formuliert Kalzium, Magnesium, Natrium und Jod Magen-
    steinchen sind in ebensolcher Güte vorhanden wie wir sie schon beim anderen Zwilling finden! Auch der Grit ist frei von scharfkantigen Bestandteile, die die Schleimhäute – oder Magenwände der Taube verletzen könnten. Durch die sorgsame Auswahl der Muschel- und Algenbestandteile wurde dies erstmals erreicht!

    VITAL-POWER-STEIN & GRIT immer frisch und sauber bereitstellen!

    Beide neuen Spitzenprodukte aus dem VDT-BETZ müssen stets so angeboten werden das in spätestens 48 Stunden aufgenommen worden sind. Reste sind ggf. zu entfernen!
    Ganz wichtig! Da wir keine Spechte oder Großsittiche züchten müssen wir den Taubenstein zu einem groben Granulat zerdrücken! Das geht bei schon einige Stunden geöffneter Folienverpackung ganz leicht mit dem Handballen. Bei gerade geöffneter Versiegelung ist die Härte so beschaffen, das man einen Hammer zur Hilfe nehmen sollte. Daran merken Sie auch die Güte diesen Steins! Produkte, die schon beim Auspacken zum Teil in Staub zerfallen sind nicht nur bei der Herstellung zu stark erhitzt worden – nein, sie sind auch unwirtschaftlich!
    Denn, Tauben fressen keinen feinen Staub und von zu weichen Steinen bleib in der Regel ein Anteil von 30-40 % im Futtergefäß liegen!

    Handelsformen

    Der VITAL-POWER-Taubenstein wird – in Folie versiegelt – zu einem züchterfreundlichen 6er Pack zusammengefasst- im haltbaren Pappkarton, der mit praktischem Tragegriff versehen ist, angeboten!
    Der VITAL-POWER-Grit kommt im 5 kg Eimergebinde und zu 12,5 kg, im Plastiksack (auch dieser mit Tragegriff versehen!) auf den Markt. Das beschwerliche Tragen von 25 kg Grit hat damit ein erfreuliches Ende! Die Preise für diese absolut taubengerechten Neuentwicklungen werden – bedenkt man die Einsparung von ca. 25 %, bei richtiger Gabe – überraschend ,günstig sein! Obwohl ihr Einsatz dem Züchter viel Geld spart und einen weit höheren Preis durchaus gerechtfertigen würde! Die vertrauensvolle Zusammen „VDT-BETZ“ zahlt sich eben für alle aus!
    Auch für andere Geflügelarten bestens geeignet!

    In der intensiven Entwicklungszeit hat sich erwiesen, dass Brieftauben beim Einsatz dieser 2 Mineralstoffträger deutlich leistungsstärker und weniger Krankheitsanfällig wurden! Bei Rassehühner stiegt die Vitalität enorm. Die Bruteierqualität nahm beachtlich zu und der Aufwuchs des Junggeflügels verlief ganz ausgezeichnet! Beim Park- und Ziergeflügel konnten überraschende Zuchterfolge durch die naturnähere Versorgung registriert werden! Ganz großen Anklang fanden die Neuschöpfungen bei den Papageien- und Sittichzüchtern. Selbst bei Zuchtpaaren, die nur ganz selten oder bisher nie zur Fortpflanzung schritten, kam „Leben in die Nisthöhle“ Diesen Spezies man den Taubenstein getrost „ganz“ geben – sie zerlegen ihn schon…!
    Sie, liebe Rassetaubenzüchterinnen und Züchter , erledigen das für Ihre Tauben sicher gern – die kleine Mühe lohnt sich bestimmt…

    Viel Erfolg mit diesen neunen Spezialprodukten wünscht Ihnen das „Futter-Team“ des VDT und der Firma BETZ!

    Bei Fragen, Anregungen und Auskünften, aber bei sachlicher Kritik und Verbesserungsvorschlägen steht Ihnen – wie immer – gern zu Verfügung:
    Hubert Borgelt
    Harbergstraße 32
    59269 Neubeckum
    Tel.: (02525) 6422 ab 20 Uhr
    E-Mail: Somfleth_Borgelt@gmx.de

    als Antwort auf: Futter #9277
    Anonymous
    Teilnehmer

    Hallo..Norwichkröpfer !
    Das ich auf dem richtigen Weg bin und nicht nur Mast.u.weisse Hochzeitstauben züchte !
    Meine erste Ausstellung dieses Jahr 12 Tiere(Coburger-Lerchen) 3Hv 8Sg 1G !(Kann natürlch am Preisrichter liegen)
    Glaube hab (keine) Futterverschwendung.durch schlechte Futterverwertung da der Kot super ist !
    Könnte (müßte) man über eine Kotprobe untersuchen !
    Die Jungen wachsen und kenn auch keine Jungtaubenkrankheit !
    Glaub auch wenn die Jungtaubenkrankheit auftritt und weil meisten nur bestimmte erkranken (aus einzelen Paaren) das diese von den Alten einseitig gefütter worden !
    MFG
    F-W.Golis

    als Antwort auf: Futter #9276
    Norwichkroepfer
    Teilnehmer

    Hallo Golis und all Ihr anderen, die Ihr Euch auf dieser Seite tummelt!
    Hier einige Fakten zur Taubenfütterung und zum VDT-BETZ-VITALFUTTER im Besonderen
    .

    1.) Die Kostenfrage:
    Die Taubenfütterung, wie Sie Golis vorschlägt, mag für die Zucht von “weissen Hochzeittauben” und mehr der Mast dienenden Varianten
    gerade so ausreichen. Unwirtshaftlich ist Sie aber trotzdem, da eine ungeheure Futterverschwendung, durch schlechte Futterverwertung auftritt.
    Diese Verschwendung tritt bei den VITAL-FUTTERN nicht auf!
    Sie brauchen bei der Verwendung der Vital-Mischungen ca. 25 % weniger Futter als bei herkömmlichne Mischfuttern. Das ergibt, bei einem Durchschnitts-Preis für 25 kg VDT-BETZ-VITAL 1 von
    15 € eine Ersparnis von 3,75 €. So sind wir bei Kosten 11,25 €. . Jezt müßen wir noch den Betrag abziehen, den wir aufwenden müssen, um eine auch nur annährend so gute Versorgung unserer Tauben mit Vitaminen, Spurenelementen, Prebiotika usw. zu erzielen! Dieser Betrag liegt bei rund 3,50 € . So ergibt sich ein Preis für das Körnerfutter von 7,75 €
    Und nun schauen Sie mal, was Sie für 7,75 Euro für Futter angeboten bekommen! Bedenken Sie auch bitte dabei, das Sie einen beträchtlichen Teil Ihrer Freizeit mit dem Anmischen udn Zumischen irgentwelcher “Pülverchen” verbringen, um den “VITAL-Effekt” zu erzielen…wenn Sie denn die Nährstoffwerte kennen würden, die Ihre Tauben tatsächlich im Futter brauchen!
    Ist man nun in der glücklichen Lage – wie unser Freund Golis – und verfügt selbst über hofeigenes Getreide, oder aber man kann es sich aus sicherer Quelle beschaffen, dann sind die VITAL 6 Mischungen, ob nun mit oder ohne Mais (ist ohnehin nur eine Variante für die Seeele des Züchters!) das Richtige.
    Dann müssen wir Kosten von ca 9 € für die 50 % Vital 6 rechnen und – um F-W Golis zu folgen – 1,25 € für den Anteil von 40 % Weizen und 10 % Gerste für die Zucht & Mausermsciheung. Dann landen wir bei 10,25 €. Ziehen wir davon den eben aufgeschlüsselten Betrag – bei dieser Kalkulation ca. 6,25 € ab – landen wir bei eine Preis von 4 € für die reine Körnermsichung.
    Für eine optimale Austellungs- & Ruhemsichung benötigen wir 30 % VITAL 6 (die in “DIR RASSETAUBE 4/04 angegebenen 50 % beruhen auf einer Fehlleistung meinerseits!) 50 % Gerste + 20 % Weizen. Auch 40 % Gerste 10 % Hafer, 10 Mai und 10 % Weizen ergeben, in Verbindugn mit 30 % VITAL 6, eine sehr gute Versorgung – auch für Chinesentauben! Wir kämen, nach der bekannten Rechnung, auf 3 € für 25 kg Körnerfutter.
    Diese hier gemachten Aussagen sind rechnerisch und in der Praxis belegt!

    2.) Das VDT-BETZ-VITZAL-KORN
    ist kein “Pressfutter”, lieber Golis, sondern ein , auf einer der modernsten Anlagen Europas hergestelltes Extrudat, das, in Verbindugn mit den VDT-Kornermischungen, auf den Bedarf der Tauben eingestellt ist.

    Es enthält u.a.:

    Die Vitaimne A, B1, B2 B6, B12, C, D3, E. Die Spurenelemente Niacin, Panthotenat, Biotin, Jod. Die Mengenelemente (zur Grundversorgung – Rest erfolgt durch freie Aufnahme von VDT-BETZ-VITAL-POWER Stein & Grit – trifft auch für Jod zu!) CA, P, Zink, Kupfer, Mangan, Eisen. Die Amionsäuren Lysin, Methionin udn Cystin in hochverfügbarer Form, sowie ein extrem wirksames Prebiotikum!

    Das soll für heute reichen…

    Sollten noch Fragen auftauchen – Auskünfte gern unter:

    Somfleth_Borgelt@gmx.de

    Herzlichst
    Eurer

    Hubert Borgelt

    [/b]

    als Antwort auf: Natürliche Gesunderhaltung der Rassetauben #9283
    Norwichkroepfer
    Teilnehmer

    Die Fa. heßel/töllner Gbr hat drei ausgezeichnete Produkte:

    1.) Die Kolsal-Kapseln 2.) Den “Kropfmix” und 3.) Das Esothros-Öl.

    Alle anderen “Mittelchen” kann man getrost vergessen, wenn man die VDT-BETZ-VITAL-Schiene – sprich optimiertes Körnerfutter und die neuen Vital-POWER Taubensteine und den Grit füttert.

    Weitere Auskünfte gern unter: Somfleth_Borgelt@gmx.de

    Es grüßt

    Hubert Borgelt

    als Antwort auf: Futter #9275
    Anonymous
    Teilnehmer

    Hallo…Gast ….hast Du wie ist dein Name ?? 😆
    VITAL-Korn besteht aus Mais.Weizen.Hafer.Melasse…Soja…Hefe. Vitamine…!
    Ganz einfach ein Pressfutter und Pressfutter wird für andere Tiere für ca 10,-€/100kg hergestellt (verkauft)! Warum nicht für uns Taubenzüchter ??
    MFG
    😉

    als Antwort auf: Futter #9274
    Anonymous
    Teilnehmer

    Weil Deiner Auflistung das “Vital” fehlt 😆 – Die Vitamine

    als Antwort auf: Futter #9273
    Anonymous
    Teilnehmer

    Hallo..!
    Warum die vielen € für das Vital-Futter ? (ausgeben) !
    Die Zusammensetzung des Futters besteht doch aus Weizen,Gerste u.Braugerste dann Sojabohnen und……. !
    Für Weizen (Futterweizen) Gerste bekommt der Erzeuger um die 7.-€ für 100kg u. die Braugerste wenn die der Erzeuger als Futter abgeben muß keine 7,-€ für 100kg u.der Ertrag ist auch geringer !

    als Antwort auf: Futter #9272
    Thomas Arneth
    Teilnehmer

    Hallo Taubenmichl

    Ich kenn zwar das Vital 1 nicht, aber es ist soviel ich weis mit Mais und dem Vitalkorn. Warum wechseln Du dann während der Mauser zum Vital 6 mit 50% Gerste. Wo liegt hier der Unterschied ?

    als Antwort auf: Futter #9271
    Taubenmichl
    Teilnehmer

    vielen Dank, dass du den Artikel aus der Rassetaube hier eingefügt hast, so brauchte ich dies nicht tun.

    es wir ja immer wieder argumentiert, dass die Futtermittel industrie nur auf unser “Bestes” aus ist: dem Geld!! klar in vielen Fällen mag dies zutreffen.
    ich habe in meiner Zucht von Pfautauben- die ich von den besten Züchtern Deutschlands erworben habe- auch nicht immer so recht gewußt wie und was zu füttern ist. viele Futtermischungen wurden ausprobiert. und vorallem viele Zusatzstoffe teuer dazu gegeben( Mineralien , Vitamiene etc.)
    immer wieder las ich Beiträge in den Fachzeitschriften über optimierte Fütterung undmeirkte,das ich nicht auf dem rictigen Weg war. das merkte ich aber vor allem an meinen Tieren. dass bete Zuchttier bringt dich nicht zum Erfolg ohne die optimale Fütterung.

    also besorgte ich mir über viele Umwege( heute ist dies kein Problem mehr) das Betz VDT Futter.
    in der Zucht und Mause füttere ich Vital 1 ( nicht als Standfutter) und in der Ruhrzeit Vital 6 Dari mit 50 % guter Gerste ( vom Bauer). meine Tiere sind vital wie noch nie und die Ausstellungserfolge zeigen, dass ich mit diesem Futter auf dem richtigen weg bin. P.s. Grünzeugfütterung bleibt auch bei dem VDT-Futter ein muss!!!!!

    liebe Grüße
    Taubenmichl

    als Antwort auf: Futter #9270
    Anonymous
    Teilnehmer

    Liebe Freunde der Taubenzucht,

    es ist höchst erfreulich, das sich immer mehr Zuchtfrunde über die bedarfsgerechte Fütterung unserer Tauben Gedanken machen.

    Noch erfreulicher finde ich es, das uns der VDT – von dem jeder von uns ein Teil ist – dieses Forum zur Verfügung stellt. So können wir aktuell auf Wünsche und Anregungen eingehen.

    Auf dem Gebiet der Fütterung ist noch viel Informationsbedarf vorhanden. Die bisherigen Wortmeldungen zeigen dies überdeutlich!
    Quasi als weitere “Diskussionsgrundlage” möchte ich hier einen Artikel in ins Netz stellen, der in der letzten Ausgabe von unserem Verbandsorgan “Die Rassetaube” erschien. Denn – gerade bei der “Winterfütterung” wird durch Unkenntnis oder aber falsche Sparsamkeit, die sich dann – mit der Zeit – wahrlich als bitterböse Fehleinschätzung erweist, viel Unfug grtrieben!

    Hier der Aufsatz:

    Erfolg oder Misserfolg in der nächsten Zuchtsaison – die
    richtungsweisende Entscheidung fällt JETZT!!!

    Liebe Freunde der Rassetaubenzucht!

    Die Zuchtsaison 2004 hat für viele Rassetaubenzüchter nicht die erhoffte Jungtaubenzahl hervorgebracht. Für dieses Geschehen hörte man schon die tollsten Ausreden. Selbst das sich verändernde Weltklima musste schon dafür herhalten! Vielleicht ist ja auch die Bundesregierung schuld….!? Bei anderen Zuchtfreund wiederum gab es Jungtiere in Hülle und Fülle!

    Woran liegt es nun wirklich?
    Natürlich können die Ursachen vielschichtig sein. Wer, zum Beispiel, mit Täubinnen in die Zucht geht, die mit Trichomonaden „zu“ sind braucht sich über ausbleibende Gelege nicht zu wundern! Selbstverständlich sind überbevölkerte Zuchtschläge völlig kontraproduktiv! Das größte Manko war allerdings wieder der Züchter selbst. Es war einfach nicht in der Lage, den Tauben einen „richtigen Winter“ – auch bei milden Temperaturen – zu bieten. Merken wir uns folgenden Satz:

    „Tauben, die keine tiergerechte, d h. naturnahe „Winterpause“ hinter sich haben, versagen in der Zucht“

    Der Großteil der Züchter schafft es gerade noch, wenn es einen harten Winter gegeben hat, seinen Tierbestand in eine einigermaßen ausreichende Zuchtkondition zu bringen. Bei milden Wintern, wie dem Letzen, versagen sie dann aber kläglich.

    Wie die „Zuchtruhe“ taubengerecht gestaltet wird. ist – in aller Ausführlichkeit -in „DIE RASSETAUBE“. 4/2002 Seite 13-15 nachzulesen.
    Der Text kann auf Wunsch gemailt werden!

    Uns ist zwar bewusst, dass wir nicht alle Taubenzüchter von der Wichtigkeit dieses Jahresabschnittes überzeugen können. „Gerstenfütterer“ und ewig Gestrige werden wohl nie aussterben, zumal in den Fachzeitschriften – gerade im letzten halben Jahr – wieder viel aus der „Märchen und Sagenwelt“ der Taubenfütterung berichtet wurde! Trotzdem werden wir an dieser Stelle nochmals – in komprimierter Form – aufzeigen, wie wir unsere Tauben nach Mauserende bis hin zur Anpaarung behandeln sollten!
    Als psychologische Hilfe für unschlüssige Züchter und zur genaueren Abgrenzung des Einsatzzeitraums haben wir die VITAL-SORTEN 3 + 4 in „Ausstellungs- & Ruhefutter” umbenannt.“

    Erfreulich , auch das sei hier eingefügt , ist aber, dass der Rassetaubenzüchter mehr und mehr für die Futtermittelindustrie interessant wird. Selbst Firmen, die uns vor gar nicht langer Zeit als eher „uninteressant und wirtschaftlich unbedeutend“ abtaten, versuchen nun, da ihnen der Brieftaubenmarkt mehr und mehr wegbricht, uns mit ihrem Produkten „glücklich“ zu machen! Seien wir auf der Hut!!!
    Sollten Produkte, die für unsere Rassetauben hilfreich sind, auf dem Markt auftauchen werden wir Sie darüber informieren. Den Anfang machen wir in diesem Artikel!

    So behandeln wir unsere Tauben in Zeiten o h n e Wachstumsleistung richtig:
    Beginn der Ruhezeit: Der Taubenbestand hat zu 90% die Kleingefiedermauser abgeschlossen.
    Sie endet ca. 14 Tage vor dem Anpaartermin.
    Futter: VDT-BETZ- VITAL 3 oder 4 (Ausstellungs- & Ruhefutter). Selbstmischer stellen sich ein Ausstellungs- und Ruhefutter so her: 50 % VDT-BETZ Nr. 6 dazu 50 % saubere Gerste, oder 10% Hafer oder Paddyreis und 40 % Gerste. Dazu dürfen keine Vitamin- oder Aminosäurenpräparate hinzugefügt werden!

    Eine wöchentliche Gabe des „Kropfmixes“ der Firma PerNaturam-Töllner ist vorteilhaft! Bei Züchtern, die ständig mit Trichomonaden zu kämpfen haben, ist dies sogar dringend anzuraten!
    Wie viel Futter geben wir?
    Vor und während der Ausstellungsperiode füttern wir so knapp, das wir dann, wenn die erste Taube zur Tränke geht die Futterrinne entfernen. Am Abend geben wir dann erst den Rest der Morgenfütterung und legen erst dann nach, wenn auch das letzte Korn gefressen wurde. Danach warten wir solange ab, bis die ersten drei vier Tauben zur Tränke marschieren! Mit der Restmenge Futter verfahren wir wie am Morgen.
    Was ist, wenn ich nicht viel Zeit habe?
    Am Morgen wird je Taube eine bestimmte Futtermenge im Trog gegeben. Bei kleinen Rassen( z.B. Altstämmer) sollen dies ca. 5 g VITAL 3 oder 4 sein, bei mittelgroßen (z.B. Kölner Tümmler) ca. 10 g und bei großen Taubenspezies (z. B. Strasser) 15 g. Diese Ration sollte entsprechend der Außentemperaturen verkleinert oder vergrößert werden. Liegt zur Abendfütterung noch Futter – und sei es nur Gerste – im Trog, fällt diese aus und die nächste Morgengabe wird entsprechend reduziert! Ansonsten wird die Abendfütterung, wie oben beschrieben, durchgeführt.

    Schauvorbereitung…

    Tauben die für eine Schau vorbereitet werden sollen und im Käfig durch einen ruhigen Habitus und ein aalglattes Gefieder imponieren müssen, werden „Futtertechnisch“ überhaupt nicht umgestellt! Sie werden lediglich 3 Tage vor dem Einsetzen am Abend satt gefüttert! Bei Tauben aber, die im Käfig „Aktion“ bringen sollen, wie z. Kropftauben, verfahren wir wie folgt: Circa 6 Tage vor dem Einkorbtag wird die Futtermenge um ca. 30 % gesteigert. Drei Tage vor dem Einsetztermin reichen wir dann ein Gemisch aus 2/3 VITAL 3 oder 4 und 1/3 Perl- oder Popkornmais. Von diesem Gemisch erhalten die Tauben satt – d. h. Standfutter! Das hat natürlich nur dann Sinn, wenn die Tauben an Mais gewöhnt sind. Wenn nicht, dann verwenden wir anstatt Mais Hanf!

    Eine Tag vor dem Einsetzen und am Montag nach der Schau geben wir jeder Taube eine „Kolsal-Kapsel“ der Fa. PerNaturam-Töllner. Diese enthält Immunglobuline in reinster Form und schützt so unsere Tauben vor gesundheitlichen Anfechtungen währen der Schau, die bevorzugt den Magen-Darmtrakt angreifen! In Zeiten der „Jungtaubenkrankheit” sicher ein nicht zu verachtender Vorteil.
    Die Atemwege unserer „Ausstellungscracks“ schützen wir, indem wir ihre Oberschnäbel (auf keinen Fall die Nasenwarzen!) mit einem leicht in „ESOTHROS“-Öl (Hersteller „PerNaturam-Töllner“) getränkten Q-Tip bestreichen. Dies geschieht beim Einkorben und beim Zurücksetzen in den heimatlichen Schlag. So schaffen wir eine Barriere gegen infizierten „Schaustaub“ und schaffen freie Atemwege, die den letzten „Touch“ im Bezug auf Kopf- und Halsgefiederkondition bringen. Diese beiden Maßnahmen verursachen pro Taube Kosten von ca. 1 € – bringen aber enorm viel…!

    Nach den Schauen „harter“ Winter…

    Haben wir und unsere Tauben die Schauen hinter uns gebracht, läuten wir im Taubenschlag den „harten Winter“ ein! Diese Zeit sollte 4 besser noch 6 Wochen dauern. Das heißt im Klartext, dass zwischen der letzen Schau und dem Anpaartermin möglichst 6 – 8 Wochen liegen sollen – nein müssen!!!
    Die Fütterung in diesem Abschnitt erfolgt so: Wie füttern wie zu vor, doch entfällt an zwei Tagen der Woche die zweite Fütterung! So schmelzen wir die Fettdepots der Tauben langsam ab. Wer seinen Tauben etwas zusätzlich Gutes tun will füttert sie, an den beiden Tagen mit fehlender Abendfütterung, durch die Gabe von klein gewürfelten Möhren, Sellerie, Rote Bete oder gar Topinamburknollen satt. Auch Grünkühl, der mittels einer an die Wand befestigten Rattenfalle den Tauben gereicht wird, ist ein gesundes Futter, das die Taubenschar auch beschäftigt – in Ruhezeit ganz wichtig! Die Tauben gewöhnen sich im Winter, bei starken Hunger, den die Natur ja für sie vorgesehen hat, an derartige Futtermittel. Bei Sattfütterung ist das nicht so einfach. Wir sollten aber die „Grün- bzw. Gemüsefütterung“ dann auch das ganze Jahr über durchführen, wenn wir unsere Tauben einmal daran gewöhnt haben. Die geringe Mühe zahlt sich vielfach aus– viele Zuchtfreunde wissen davon positiv zu berichten!

    Ganz wichtig: Ca. 14 Tage nach der letzen Schau lassen Sie Ihren Taubenbestand fachtierärztlich untersuchen – d. h. Kotprobe, Halsabstrich und Kloakenabstrich! Jetzt ist noch Zeit evtl. Krankheitserreger nach Maßgabe der Spezialisten zu bekämpfen!!!

    Allen Freunden unserer geliebten Rassetauben wünsche ich den erhofften Erfolg auf den kommenden Schauen! Doch merke: Nicht „V-BAND“ ist die Krönung einer Ausstellungssaison! Die Erkenntnisse, die zur Verbessung der eigenen Zucht beitragen und die Freude am hochrassigen Ausstellungstier sowie die unvergesslichen Stunden unter Gleichgesinnten – sei es nun in Sinsheim, Leipzig oder sonst wo – sind das, was uns immer wieder fasziniert!

    In diesem Sinn grüßt Sie Ihr

    Hubert Borgelt

    als Antwort auf: Futter #9269
    Anonymous
    Teilnehmer

    Hallo..Thomas !
    Ganz geht deine Rechnung nicht auf ! Es kommt auf die Rasse an und an Zuchttauben kannst das VITAL.6.zu 50% mit Gerste u.Reis strecken !
    MFG
    F-W.Golis

    als Antwort auf: Gedanken zur Kommunikationskultur #9296
    Thomas Arneth
    Teilnehmer

    Es spricht meiner Meinung nach nichts gegen einen Nick Name. Auch ich bin in diversen Foren mit einem Nick Name bekannt. Allerding würde dieser Nick hier niemanden was sagen. Nachdem man sich hier nicht hinter einen Nick “verstecken” muß oder soll, ist dann sinnvoll zumindest eine Signature zu erstellen.

    Ich möchte in der Regel schon wissen mit wem ich über welches Thema diskutiere 😉

    als Antwort auf: Wie könnte man Gelbfahle und Gelbfahlgehämmerte verbessern? #9298
    Jan
    Teilnehmer

    Natürlich gibt es viele Wege zum Ziel zu gelangen, im Zusammenhang mit Taubenrassen besteht allerdings immer das Problem, was die eigene Rassen an Farbschlägen zur Verbesserung bietet und in wie weit die einzelnen Farbschläge hinsichtlich der sonstigen Qualität – nicht nur bezüglich Farbe – weiterhelfen können.

    Rein theoretisch wäre es möglich gelbfahle Tiere über braunfahle zu verbessern, zumindest farblich. Bei den Modenesern, um die es sich bei Ihnen ja handelt, würden sich hier Tiere in braunfahl mit bronze Binden oder braunfahl-bronzegehämmert anbieten. Der Faktor, der die bronzenen Binden hervorruft, würde sich bei den Folgegenerationen in gelbfahl nicht auswirken, da sich die dann vorhandenen Sulfurbinden nicht von den eigentlichen gelbfahlen Binden unterscheiden würden. Ein sehr gutes Beispiel dafür, findet man bei den Modena, hier haben alle Farbschlägen den Bronzefaktor, der die Flügelschildzeichnung zu Bronze verändert. So gibt es hier eben Tiere in blau mit bronze Binden (bzw. die Verdünnung: blaufahl mit sulfur Binden) und braunfahl mit bronze Binden (bzw. khakifahl mit sulfur Binden), aber es gibt zumindest ihrer farblichen Erscheinung nach nur rotfahle (bzw. gelbfahle) Tiere, die sich nicht von unserer gängigen Vorstellung von rotfahl und gelbfahl unterscheiden. Die braunfahlen Tiere sind dahingehend positiver, als sie keine farblichen Unreinheiten, wie beispielweise blauen Anflug mitliefern würden.
    In der Verpaarung sollte man ebenso vorgehen wie bei der Einpaarung eines blauen Tieres, also eine Täubin, da man dann bereits in der ersten Folgegeneration gelbfahle Täubinnen bekommt und rotfahle Täuber, die wiederum mischerbig für die Verdünnung und die braune Grundfarbe sind. Die Mischerbigkeit für die braune Grundfarbe würde sich allerdings nicht so negativ auswirken, wie bei einer Mischerbigkeit für die schwarze Grundfarbe, da sich bei dieser Tintenflecken im Normalfall viel stärker bemerkbar machen.
    Es bleibt allerdings die Frage offen, ob die Modeneser mit brauner Grundfarbe überhaupt derartige Qualitäten mitbringen, als dass sie dem gelbfahlen Farbschlag weiterhelfen könnten. Dies wage ich zu bezweifeln.

    Eine weitere Möglichkeit wäre der Gang über rotfahle Tiere, wenn diese in der Figur und Typ besser sind, würden sie bezüglich dieser Gesichtspunkte zumindest Fortschritte mit sich bringen. Farblich müsste man natürlich auch versuchen ein möglichst sauberes Tier zu verwenden, soll heißen so wenig blauen Anflug, wie nur möglich und natürlich reinerbig für die rote Grundfarbe. Welcher Faktor den blauen Anflug bei gelbfahlen und auch rotfahlen Tieren auslöst ist meines Wissens nach aus genetischer Sicht noch nicht geklärt. Es kann allerdings nicht mit einer Mischerbigkeit für die schwarze Grundfarbe zusammenhängen, da ja auch Täubinnen diesen Anflug zeigen und diese auf Grund des nur einfachen Vorhandenseins einer Grundfarbe, mit Sicherheit nie mischerbig für die schwarze Grundfarbe sind. Es handelt sich vermutlich um einen modifizierenden Faktor der vermehrt bei blauen Tieren vorhanden ist und sich nicht geschlechtsgebunden vererbt. Dies ist jedoch eine reine Vermutung.

    Zu den aufgeführten Verpaarungen wäre zu sagen:

    Bei der ersten denke ich, dass man, insbesondere bei Dt. Modenesern große figürliche Fortschritte erreicht. In wie weit man dann mit blauem Anflug zu kämpfen hat, ist reine Glückssache, abhängig davon, inwieweit das blaue Ausgangstier diesen mitbringt. Dass der Einsatz der rotfahlen F1-Täuber einer Lotterie gleicht, möchte ich nicht sagen. Man muss sich lediglich bewusst sein, was diese Täuber genetisch darstellen. Es handelt sich um Tiere, die die rote Grundfarbe zeigen und mischerbig für die schwarze Grundfarbe sind, in Folge dessen müssten sie mehr oder weniger ausgeprägte Tintenflecken zeigen. Ebenso sind diese Tiere alle mischerbig für Verdünnung. Verpaart man solche Täuber mit gelbfahlen Täubinnen, so wird sich die Nachzucht wie folgt gestalten:

    12,5% rotfahle Täuber mischerbig für Verdünnung und schwarze Grundfarbe
    12,5% rotfahle Täuber mischerbig für Verdünnung aber reinerbig für die rote Grundfarbe
    12,5% gelbfahle Täuber mischerbig für schwarze Grundfarbe
    12,5% gelbfahle Täuber reinerbig für rote Grundfarbe
    12,5% rotfahle Täubinnen
    12,5% gelbfahle Täubinnen
    12,5% blaubindige Täubinnen
    12,5% blaufahle Täubinnen

    Es sind als immerhin 37,5% der Nachzucht bereits wieder gelbfahl. Diese könnte man wieder problemlos an gelbfahle Tiere verpaaren. Was bleibt ist der ggf. vorhandene blaue Anflug. Er dürfte sich letztendlich aber nicht mehr auswirken, als bei den verwendeten gelbfahlen Täubinnen aus der Ausgangsverpaarung auch. Lediglich die gelbfahlen F2-Täuber, die mischerbig für schwarze Grundfarbe sind, könnten hier negativer ins Gewicht fallen.
    Also sollte man bei Typvorzügen auch nicht davor abschrecken die rotfahlen F1-Täuber einzusetzen.
    Mit diesen Täuber könnte man auch noch eine verstärkte Typverbesserung dadurch vornehmen, dass man sie wiederum an eine blau Täubin paart. Die Nachzucht würde sich dann wie folgt darstellen:

    12,5% rotfahle Täuber mischerbig für schwarze Grundfarbe und mischerbig für Verdünnung
    12,5% rotfahle Täuber mischerbig für schwarze Grundfarbe
    12,5% blaue Täuber mischerbig für Verdünnung
    12,5% blaue Täuber
    12,5% rotfahle Täubinnen
    12,5% gelbfahle Täubinnen
    12,5% blaubindige Täubinnen
    12,5% blaufahle Täubinnen

    Die Täuber aus dieser Verpaarung sind natürlich nur sehr eingeschränkt für die weitere Zucht verwendbar, insbesondere die blauen. Bei den rotfahlen Täubern aus dieser Verpaarung hat man das Problem, dass man sich nur mit 50%iger Wahrscheinlichkeit sicher sein kann, dass sie mischerbig für Verdünnung und somit auch brauchbar für die weitere Zucht sind.
    Was hier allerdings der Höhepunkt hinsichtlich des zu Anfangs gesteckten Ziels sein dürfte, sind die gelbfahlen Täubinnen aus dieser Verpaarung, die figürlich, bei entsprechend gutem blaubindigen Ausgangsmaterial schon höchsten Ansprüchen genügen dürften, wenn man sie mit dem allgemeinen Zuchtstand der gelbfahlen Modeneser vergleicht. Hier könnte man dann über eventuell vorhandenen Blauanflug auch hinwegsehen. Ein rein züchterisches Problem besteht darin, dass man eine sehr große Zahl an Nachzuchttieren benötigt um eine solche Täubin zu ziehen. Leider kann man bei den Modenesern solche farblichen Übel auf Grund des allgemeinen Zuchtstands und der Verbreitung, bei der Bewertung nicht vernachlässigen. Bei selteneren Rassen ist diese Erscheinung (blauer Anflug) weniger problematisch.

    Die zweite aufgeführte Verpaarung enthält einige Aufführung die so nicht ganz richtig sind. Die Tiere, welche als verwaschen gelbfahl bezeichnet werden, müssten meines Erachtens cremefarbig sein. Bei cremefarbig handelt es sich um gelbfahle Tiere mit dem Farbausbreitungsfaktor (Spread), der vom schwarzen Elterntier kommt. Cremefarbig ist in der deutschen Rassetaubenzucht nicht sehr verbreitet und meines Wissens bei keiner Rasse standardisiert. Da ich bei Modenesern davon ausgehe, dass es sich um ein lackschwarzes Tier handelte, also um eines, dass zwei mal den Spread-Faktor trägt, bin ich mir sicher, dass die gesamte weibliche Nachzucht cremefarbig war. Von ihrem Erscheinungsbild her sind diese mit verwaschen gelbfahl mehr oder weniger gut umschrieben. Auch besteht die Nachzucht aus einer derartigen Verpaarung mit Sicherheit nicht nur aus cremefarbigen Tieren. Die gesamte weiblich Nachzucht ist cremefarbig, die gesamte männliche Nachzucht jedoch aschfahl. Aschfahl sind rotfahle Tiere mit Spread-Faktor.
    Mit diesen aschfahlen Täuber, die alle mischerbig für die schwarze Grundfarbe sind (Tintenflecken), verhält es sich genauso, wie mit den rotfahlen Täuber aus der ersten Verpaarung.
    Es stimmt auch nicht ganz, dass die gesamte Nachzucht bei Verwendung der cremefarbigen Tiere gleich wieder gelbfahl ist, denn der bei diesen cremefarbigen Tieren mischerbig vorhandene Spread-Faktor verschwindet nicht einfach, sondern wird zumindest an 50% der Nachzucht unabhängig vom Geschlecht weitergegeben – zumindest theoretisch.
    Das Fehlen des blauen Anflugs kann womöglich darauf zurückgeführt werden, dass die schwarzen Tiere diesen modifizierenden Faktor, der bei blauen Tieren anscheinend vermehrt vorhanden zu sein scheint, unbewusst nicht gefestigt haben, weil er sich vielleicht auch negativ auf die Erscheinung des schwarzen Farbschlags auswirkt (blauer Rücken?). Dies ist jedoch eine reine Vermutung.

    Zur dritten Verpaarung wäre zu sagen, dass diese bei Ihnen rein zufällig für die gelbfahlen Tiere nützlich war. Denn aus einer derartigen Verpaarung kann so ziemlich alles fallen, denn man weiß im Normalfall nicht, was sich hinter einem rezessiv roten/gelben Tier alles verbirgt. Schließlich überdeckt der Faktor, der für das rez. rot verantwortlich ist, einen Großteil der Faktoren, dazu zählt auch die Grundfarbe und die Zeichnung. Wenn aus Ihrer Verpaarung die gesamte Nachzucht dominant rot war, oder zumindest rein äußerlich so aussah, dann muss ich davon ausgehen, dass die gesamte Nachzucht aus Täubern bestand. Denn alle Täubinnen aus dieser Verpaarung tragen mit 100%-Sicherheit den Verdünnungsfaktor den sie vom Vater erhalten (geschlechtsgebundener Faktor).
    Auch liegen sie meines Erachten mit ihrer Einschätzung, dass es sich um dominant rote Tiere handelt falsch. Denn das schwarze Ausgangstier hat den bei ihm vorhandenen Spread-Faktor, der reinerbig vorhanden sein dürfte (lackschwarzes Tier), an die komplette Nachzucht weitergegeben. Und dominant rote Tiere haben keinen Spread-Faktor. Dominant rote Tiere sind letztendlich rotfahldunkelgehämmerte Tiere. Ihre Beschreibung („tief rotbraune Mantelfarbe mit blauschwarzen Schwingen und Schwanz“) trifft meiner Meinung nach viel mehr auf mahagoni zu und bei mahagoni handelt es sich um aschfahle Tiere, die zusätzlich einen Bronzefaktor tragen (siehe A. Sell: Züchten mit System S. 88 ). In Ihrem Fall könnte es sich bei dem Bronzefaktor um das bei Modenesern vorhandene Modena-Bronze handeln. Dies macht sich bei schwarzen Tieren im Normalfall nicht bemerkbar, fördert als zusätzlicher Schmutzfaktor jedoch die Ausprägung des Lacks.
    Also ist zu dieser Verpaarung zu sagen, dass die gesamte Nachzucht den Spread-Faktor trägt, die Täuber müssen also alle aschfahl (mahagoni) und die Täubinnen cremefarbig sein, zumindest bei Ihrer Grundfarbenkonstellation. Denn unter dem rez. gelben Täuber kann jede beliebige Grundfarbe sein (rot, schwarz, braun), ohne dass wir dies äußerlich erkennen. Es hätten aus dieser Verpaarung beispielweise auch nur schwarze Täuber und nur dunfarbige Täubinnen fallen können, dann kann man sich sicher sein, das der rez. gelbe Ausgangstäuber reinerbig für schwarze Grundfarbe ist.
    In Ihrem Fall war die Grundfarbe glücklicherweise so, dass Sie problemlos damit weiterarbeiten konnten.
    Auch die Angabe, dass in der F2 nur dominant rot und dominant gelbe Nachzucht fiel, kann nur damit zusammenhängen, dass die Nachzucht durch Zufall aus solchen Tieren bestand (Menge/Wahrscheinlichkeit), denn den genetischen Hintergründen zufolge hätte auch hier die Hälfte der Nachzucht den Spread-Faktor der bei dem F1-Ausgangstäuber vorhanden war, tragen müssen. Es hätten also auch hier wieder aschfahle und cremefarbige Tiere in der Nachzucht vorhanden sein müssen. Diese Verpaarung (1,0 rez. gelb x 0,1 schwarz) muss also nicht zwingend zu dem von Ihnen aufgezeichneten Erfolg führen. Ich denke sogar, dass man hier in den meisten Fällen, hinsichtlich des gelben Ausgangstiers sogar einen Misserfolg haben wird. Man kann dies also nicht als Patentrezept ansehen.

    Zusammenfassend sei gesagt: Letztendlich kann man zur Verbesserung des gelbfahlen Farbschlags nahezu jeden Farbschlag verwenden, wenn es um die Verbesserung der Figur und ähnlicher Dinge geht. Farblich muss man bei manchen Farbschlägen Vorsicht walten lassen und deren Nützlichkeit über Testpaarungen prüfen. Der gelbfahle Farbschlag hat den Vorteil, dass er auf der roten Grundfarbe (brieftaubenrot) basiert und diese die dominanteste aller Grundfarben ist. Folglich hat man bereits in der F1 wieder Tiere, die offensichtlich die rote Grundfarbe auch im Phänotyp zeigen. Verwendet man gelbfahle Täuber, trifft das auf die gesamte Nachzucht zu, bei der Verwendung gelbfahler Täubinnen mit einem andersfarbigen Partner, der nicht rote Grundfarbe hat, ist nur die gesamte männliche Nachzucht mit der roten Grundfarbe ausgestattet. Wie es sich mit der Verdünnung verhält, dürfte klar sein: Bei der Verwendung gelbfahler Täuber ist die gesamte Nachzucht für die Weiterzucht brauchbar, bei gelbfahlen Täubinnen ist nur die männliche Nachzucht für die Weiterzucht zu verwenden, da nur diese, den Verdünnungs-Faktor mischerbig trägt.

    So weit, so gut. Sollten zu meinen Ausführungen noch Fragen bestehen, kann man sich jederzeit an mich wenden.
    Mit freundlichen Grüßen,
    Jan

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