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  • als Antwort auf: Jungtaubenkrankheits-Syndrom 2017 #16594

    Harald Wels
    Teilnehmer

    Der Artikel vom Niederlausitzer Rassetaubenverein über Trichomenaden, den Zfr. Höchsmann zum Durchlesen empfiehlt, ist vollkommen richtig.Auch ich senke den Ph Wert des Trinkwassers durch ansäuern und habe an sich mit Trichomenaden keine Probleme. Meine Zuchtfreunde aus unserem Ortsverein und viele andere, machen das auf Grund meiner Empfehlung auch. Trotzdem haben wir alle bei unseren Tauben die JTK gehabt. Ich bin sehr dafür die Tiere auf natürliche Basis ohne Medikamente zu versorgen und versuche ein starkes Immunsystem aufzubauen. Trotzdem richtet der Circovirus Schäden an.
    Werter Zfr. Höschmann, es währe für alle bestimmt hochinteressant, welche natürlichen Sachen Sie jetzt genau anmischen und Ihren Tauben geben. Zfr. Gehrmann schrieb z.B. von der Möhrensuppe.Diese hat er in diesem Jahr 4 Tage nach auftreten der JTK zum ersten mal eingesetzt.Er hat also erst 4 Tage gewartet, bis sich nahezu alle Tiere angesteckt hatten und dann die Suppe gegeben ( so hat er mir berichtet).
    Es ist bestimmt eine gute Möglichkeit, aber was nützt es, wenn nach 1 oder 2 Tagen die ersten Tiere umfallen. Deren Immunsystem war dann nicht stark genug. Man hat dann evtl. die anderen Tauben gerettet aber trotzdem Verluste, die es ja zu vermeiden gilt. Und dann das nächste Problem: wenn man einen sehr hohen zeitlichen Aufwand durch Naturprodukte, die man selber herstellt, treiben muss, welcher berufstätige Züchter hat die Zeit dafür ? Wenn man einem Anfänger erklärt, was er alles machen muss, schmeißt der sofort die Flinte ins Korn. Ich habe gerade einen Katalog von einem Futtermittelvertrieb bekommen, wo ein wöchentlicher Versorgungsplan für Brieftauben enthalten ist. Es gibt nicht nur fast jeden Tag ein unterschiedliches Futter, sondern täglich bis zu 6 Zusatzprodukte. Wer hat denn die Zeit dafür, wenn es vielleicht auch gut ist, das zu machen? Für Familie und andere Hobbys ist dann kein Platz mehr.Nach wie vor bin ich der Meinung, das dieser Virus ein Grundproblem ist.
    Daher nocheinmal ein Aufruf an alle: wer noch nie die JTK gehabt hat, möge doch bitte hier in diesem Forum sein System verraten, so das ggf. alle davon provitieren können.
    Guten Rutsch
    Harald Wels
    Satrup

    als Antwort auf: Jungtaubenkrankheits-Syndrom 2017 #16585

    Harald Wels
    Teilnehmer

    Vom Gästebuch nun hin zum Forum, macht ja auch Sinn.
    Einen Tipp von A.Gehrmann haben wir jetzt bekommen. Die Ursache ist damit aber nicht bekämpft.
    Mein Anliegen ist weiterhin, dass es einen Grundimpfstoff gibt. Auch wenn der Virus sich verändert, müsste meiner Meinung nach ein Grundimpfstoff die Krankheit zumindest abschwächen, so dass alles ohne Verluste abläuft. Fragt einmal bei den Strasserzüchtern nach, was auf deren Hauptschau los war. Auch waren in Leipzig zur VDT Schau in diesem Jahr sehr viele Käfige leer. Die Züchter hatten mit der JTK zu kämpfen und haben deshalb nicht ausgestellt.
    Hier also ein konkreter Vorschlag von mir, der, lieber Zfr. Nawrotzky, einmal zum VDT Meeting im Juni diskutiert werden könnte. Auch eine Diskussion in diesem Forum währe sinnvoll.

    Es muss eine Firma gefunden werden, die einen Impfstoff herstellt. Damit der Absatz hoch genug ist und sich der Aufwand lohnt, wird auf Ausstellungen von der AL eine Impfbescheinigung gegen JTK verlangt.
    ( Eine Paramyxoimpfung wird auch verlangt, obwohl vom Gesetzgeber nicht vorgeschrieben.)
    Ich habe keine Ahnung, ob in Richtung Impfstoffwerk schon einmal eine Anfrage gestellt wurde.
    Deshalb sollte hier jetzt durch Bündelung aller Kräfte versucht werden etwas zu erreichen.
    Was nützen uns Züchtern die ganzen angebotenen Mittelchen, wenn diese nicht helfen und nur den Verkäufer reich machen.
    In diesem Sinne allen einen guten Rutsch
    Harald Wels,Satrup

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