Das Gästebuch von VDT-online

Liebe Züchterfreundinnen und -freunde,
liebe Besucherinnen und Besucher unserer Seite,

wir möchten Ihnen hier die Möglichkeit bieten, einen kurzen Gruß auf unserer Seite zu hinterlassen und freuen uns auf Ihre Nachricht. Bitte beachten Sie dabei unsere Hinweise am Ende dieser Seite.

Leider wird derzeit das Gästebuch immer mehr dazu “missbraucht, sich den Frust von der Seele zu schreiben”. Das kann man wenn überhaupt, in einem Forum machen. Wir arbeiten derzeit an der technischen Realisierung eines Forums und bitten Euch sich bis zur Umsetzung an die “Gästebuchregeln” zu halten. Sonst müssten wir es schließen, was wir aber sehr bedauern würden. Danke!

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166 Einträge
HWL schrieb am 20. August 2018 um 8:29:
Ja lieber Zuchtfreund Kurt Sueselbeck,
das ist das Problem in/bei der/den deutschen Ausstellungen; Bänder - Bänder und nochmals Bänder. Ist das Erringen eines Bandes das Non plus Ultra ob es nun ein VDT oder Messeband ist? Für mich als nicht mehr Aussteller war ein Band egal welcher Ausstellung noch nie das erreichbare Ziel. Mein Vorschlag vor Jahren statt einem Band ein Gutschein von einem Futtermittelhersteller für ein oder zwei Sack Futter wurde durch so Einstellungen wie Sie vertreten belächelt, aus ihren erwähnten wie dargelegten Gründen. Bänder - Bänder und nochmals Bänder. Unter Umständen erkennen auch Sie eines Tages, dass ein Band von wem auch ausgelobt, nicht das ist, was man sich unter Erfolg vorstellt.
Sueselbeck;Kurt aus 46147 Oberhausen schrieb am 6. August 2018 um 19:35:
Lieber VDT-Vorstand,

warum wird bei den Bändern nur auf das VDT-Band und das Band für die Deutschen Meister hingewiesen?
Lt. VDT-Versammlung kommt auch von der Messeleitung pro PR-Auftrag ein Messeband hinzu. Diesen nicht unerheblichen Preis sollte man nicht vergessen!
HWL schrieb am 9. Juli 2018 um 9:49:
Hallo liebe Nina,
in Bezug Bernburger Trommeltauben
Siegfried Haenel
Tel. 039483/80715
Ruf doch einfach einmal an.
nina schrieb am 8. Juli 2018 um 13:30:
Hallo liebe Züchter
Ich bin auf der suche nach einem Paar Bernburger Trommeltauben. Kann mir vielleicht jemand sagen, wo man diese beziehen könnte?
ninasebert@web.de
Bernd Hartmann aus Reinheim schrieb am 3. Juni 2018 um 20:46:
Über die zahlreichen Glückwünsche, die mich aus Anlass meines 50. Geburtstages aus dem In- und Ausland erreichten, habe ich mich sehr gefreut und bedanke mich herzlich! Viele Grüße Bernd Hartmann, Reinheim/Odw.
Johann Michel aus Bad König schrieb am 27. Mai 2018 um 16:47:
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag.
Ferdinand Schmitt aus Künzell schrieb am 24. Mai 2018 um 18:46:
Lieber Günther, ich schließe mich den beiden Kommentatoren im Gästebuch des VDT voll an. Da ich damals auch in Unterwössen anwesend war und mich noch gut an diese erste hervorragende Veranstaltung dieser Art im VDT erinnern kann, überrascht es mich, dass du es heute noch geschafft hast, dies alles zu Papier zu bringen. Als passionierter Kropftaubenzüchter lief es mir wie Honig runter, als ich den letzten Abschnitt über die Aufzucht (Ammen usw.) las. Deine Gedanken hierrüber propagiere ich schon Jahrzehnte in meinem SV. Ich denke, in Kassel werde ich dich treffen.
Michael Horschler aus Bensheim schrieb am 14. Mai 2018 um 12:03:
Meine Frage an den VDT ist, wie ist der BDRG mit seinen Fachverbänden, hier der VDT auf die neue Europäische Datenschutz-Verordnung für Vereine ab dem 25.05.2018 vorbereitet? Es wurden bisher keine Informationen an die Ortsvereine weitergegeben, was für mich bedeutet, es interessiert scheinbar keinen. Nur das hier bei Verstößen exorbitant hohe Bußgelder fällig werden, sollte zu Denken geben.
Diese Gesetzgebung aus Brüssel, wird uns für die nächsten Jahre mit Daten für Ausstellungen, Mitgliederverwaltung, Internet usw. noch einige Probleme bringen.
Wir fallen als Vereine genauso in die Richtlinie wie Unternehmen, Behörden usw.

Michael Horschler
Administrator-Antwort von: Reinhard Nawrotzky
Lieber Zuchtfreund Horschler,
anlässlich der BDRG Tagung 2018 hat Herr Opala über diese Verordnung berichtet. Und nach meiner Kenntnis hat z.B. der Landesverband Bayern bereits seine Bezirke informiert.
Wir als VDT haben beim BDRG vor der Bundesversammlung angefragt und warten auf entsprechende Informationen, die wir dann den Mitgliedsvereine zur Verfügung stellen werden.
Hubert Borgelt aus Neubeckum schrieb am 24. April 2018 um 22:56:
Hallo Taubenfreunde, ich weiß dass die nachfolgenden Zeilen eigentlich NICHT ins Gästebuch des VDT passen. Mit Taubenwissen befasst man sich hier selten, aber dennoch sehe ich hier die einzigste Möglichkeit diesen kurzen Artikel von Axel Sell etwas ins Fokus der Funktionäre zu rücken:

2018 jährt sich zum 150. Mal, dass der anerkannte Ornithologe und von Charles Darwin zu Rate gezogene Taubenexperte W.B. Tegetmeier in seinem Buch ‚Pigeon‘ 1868 darauf verwies, dass der Englische Carrier niemals eine Botentaube war. Bekräftigt hat er das drei Jahre später in seinem Buch ‚The homing or carrier Pigeon. Bemerkenswert, dass wir dennoch im Standard immer noch lesen können, er sei die alte Botentaube Vorderasiens und Nordafrika. Die Fakten sprechen dagegen. Für solche Fragen, die auch die Glaubwürdigkeit des BDRG betreffen, scheint es keine Zuständigkeiten zu geben.
Hans-Werner Laible aus Reichelsheim/Odw. schrieb am 6. April 2018 um 9:12:
Hallo Hubert,
schön wieder etwas von dir zu hören, ob es nun jedem so geht wie mir sei dahingestellt.
Vergangenes neu Aufwärmen, nein, ich habe daraus gelernt, und dennoch lasse ich mich dazu hinreisen Zeilen zu deinem Gästebucheintrag einzutragen.
Der aufmerksame Leser deiner Zeilen hat verstanden, aber diese Leser gehören zu einer Aussterbenden Spezies.
Wenn ich Züchter frage was ihm der Deutsche Meister im VDT wert sei erhalte ich die erstaunlichsten Antworten die ich hier nicht wiedergeben möchte, zu kontrovers könnte mir das ausgelegt werden. Deine Ausführungen treffen den Nagel auf den Kopf. Du sprichst Dinge an, von denen sich der Züchter und das Wort Zuchtfreund in den Mund nimmt weit Abstand nimmt und seine Zuchtmethode mit dem Sinn des Erfolg auf Teufel komm raus betreibt. Ich habe verstanden.
Hubert Borgelt aus Neubeckum schrieb am 16. März 2018 um 23:28:
Liebe Taubenfreunde, nach langer, langer Zeit habe ich eben mal wieder ins "VDT-Forum" geschaut. Viel habe ich ja nicht verpasst. Was mich aber entsetzt hat, ist, dass unter der ersten Rubrik "Zukunft d. Rassetaubenzucht" keine einzige Wortmeldung vorhanden ist. Gut, nun könnte man mutmaßen, dass unser Hobby keine Zukunft mehr hat - also warum sich dazu Gedanken machen? Doch weiß der aufgeschlossene Züchter, dass unsere Beschäftigung mit Rassetauben Jahrhunderte, Weltkriege und morbide Führungs-Strukturen und vieles Andere mehr überlebt hat und sich immer wieder zu neuen Höhenflügen - wie der berühmte "Phönix aus der Asche" - und zu neuen Blütezeiten aufgeschwungen hat. Also, es gebe genügen Anlass, sich um die Zukunft unseres wundervollen Hobbys Gedanken zumachen.
machen. Doch - wäre da nicht der VDT als die Spitzenorganisation & größter Rassetauben Verband der Welt nicht geradezu verpflichtet, hier eine Vorreiter-Rolle mit zukunftssichernden Vorgaben, Anregungen und konkreten Hinweisen zu spielen?
Beispiel: Die Raumnot unserer Zeit macht es immer mehr Tauben-Freaks unmöglich, eine umfangreiche Taubenzucht zu realisieren. Hier wäre es eine dankbare und erfolgsversprechende Aufgabe, diesen Taubenfreunden Strategien aufzuzeigen, wie sie auch mit 3 - 4 Zucht-Paaren durchaus in härtestem Wettbewerb bestehen könnten. Wie geschrieben, nur ein Beispiel von einer Legion von Vorschlägen. Andererseits: Was nutzen uns die glorifizierenden "Schlagreportagen" von sogenannten Spitzenzüchtern, die mit einer Herrschar von Zuchtpaaren versuchen hochrassige Tauben zu ziehen, es aber doch nötig haben, anderen Züchtern eigenen Ringe zu geben, damit um des fragwürdigen Erfolges willen, hochwertige Jungtauben für sie gezüchtet werden. Man will ja schließlich Deut. Meister werden - und dafür sind Tiere aus der "eigenen" (Ring-)Zucht unerlässlich. Denke, mit diesem kurzen Abriss ist klar geworden, was ich meine. Vielleicht fallen einige Argumente auf fruchtbaren Frühlings-Boden. Erste Überlegungen könnten schon zu Karfreitag im Tauben-Museum angestellt werden, wenn sich das geballte Fachwissen in Nürnberg bei Karlheinz trifft. Allen Teilnehmern wünsche ich dort viel Freude und gute Gedanken zum Wohle unserer Tauben. LG Hubert
Alfred Rützler, Österreich aus A-6773 Vandans schrieb am 1. März 2018 um 8:41:
Ich habe gestern das neue Jahrbuch des VDT erhalten. Man kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Vielen Dank
Rktzv. Berndorf bei Salzburg, Obm. H. Mackinger aus Berndorf bei Salzburg schrieb am 20. Februar 2018 um 22:23:
Da wir nur 15 km von der deutschen Grenze entfernt sind, laden wir auch unsere Züchterkollegen aus Bayern recht herzlich zu unserem 43. Frühjahrs-Kleintiermarkt am 11. März von 07-12 Uhr in der Mehrzweckhalle in Berndorf recht herzlich ein.
Näheres siehe Homepage!
Wir freuen uns auf Ihren Besuch
Miller Wendelin aus Ismaning schrieb am 29. Januar 2018 um 16:41:
Hätte ein Frage: Ist es möglich aus den Deutschen Meistern von 2017 Züchter aus einem Kreisverband heraus zu filtern? Habe diese Frage auch bei den Meistern eingeben wollen, jedoch erfolglos - da Antwort nur "Fehler" kommt.
Mit freundlichem Züchtergruß
Wendelin Miller
Administrator-Antwort von: Reinhard Nawrotzky
Lieber Wendelin,
Frau Sylvia Klaus hat es versucht, leider haben wir nicht die Möglichkeit nach Kreisverbänden zu filtern!
Andreas Gehrmann schrieb am 29. Dezember 2017 um 20:31:
JTK hin oder her!
Es ist das Thema der vergangenen Schausaison und jeder Züchter ist und sollte daran interessiert sein, dass uns die Forschung in Kürze ein Impfmittel oder Präparat zur Verfügung stellt, welches allen Züchter in dieser Angelegenheit weiterhelfen kann.
Persönliche Angriffe, wie hier geschrieben, gehören nach meinem Dafürhalten gar nicht hier her, denn jeder versucht nach bestem Wissen und Gewissen zu informieren und zu helfen.
Direkte Verluste auf unserer Hauptsonderschau hat es an den Tagen der Veranstaltung meines Wissens nicht gegeben.
Ich beschäftige mich seit 50 Jahren mit Taubenzucht, mit Höhen und Tiefen, und auch ich habe mit der JTK in diesem Jahr so meine Probleme gehabt, allerdings ohne einen Verlust. Eines habe ich in der Vergangenheit aber gelernt. Die Vitalität meines Taubenbestandes hat seit Jahren höchste Priorität. Keine Überbesetzung in der Zuchtanlage, keine vorbeugenden Medikamente außer Impfung gegen Paramyxovirus und Salmonellose. Und dann beginnt die Arbeit, für die mich auch andere erfolgreiche Züchter belächeln. Alles was die Natur hergibt, wird in meiner Fütterung verarbeitet, und damit fahre ich seit Jahren mehr als gut.
Nach vier Tagen war der Spuk JTK ohne Medikamente dank eines starken Immunsystem meiner Tauben in meiner Zuchtanlage komplett vorbei. Gekochte Karotten mit Jodsalz, Sud daraus in die Tränke, und die Tauben waren schnell wieder auf Kurs.
Jeder Züchter ist gefragt bzw. sollte sich selbst hinterfragen, wie er das Immunsystem seiner Tauben stärkt, und jeder wird eine andere Methode haben. Viele Dinge tragen dazu bei, unseren Tauben die besten Haltungsbedingungen anzubieten. Und auch hier, hat jeder Züchter eine andere Betrachtungsweise.
Die, die sich schon mit mir ausgetauscht haben kennen meine, halten den Zeitaufwand, den ich betreibe, aber für ungewöhnlich hoch und aufwendig.
Egal wie, aber meine Tauben danken es mir, und ich hoffe, dass es lange so bleibt.

Andreas Gehrmann
1.Vorsitzende
King-Club Deutschland
Harald Wels aus Satrup schrieb am 29. Dezember 2017 um 20:00:
Werter Zuchtfreund Nawrotzky,
vielen Dank für Ihre schnelle Reaktion auf meinen Bericht über die JTK.
Sie schreiben, das Sie auf meine "Forderungen" antworten. Bitte genau lesen,ich habe nichts gefordert, sondern lediglich angeregt, das sich diejenigen, die ggf. Einfluß auf die Herstellung eines Impfstoffes haben, sich einmal zusammen tun sollten, um herraus zu finden, ob dieses möglich ist, bzw. wie hoch das Interesse eines Herstellers ist, dieses zu entwickeln.
Des weiteren gehen Sie davon aus, das die Züchter zunächst einmal ihre " Hausaufgaben" machen sollen. Sie sind also der Meinung, das ca. 90%,
( eine von mir geschätzte und ich denke durchaus realistische Zahl) der Aussteller nicht einwandfrei gesunde Tauben zur Schau bringen. Das nimmt Ihnen keiner ab! Meine Tauben werden gegen Paramyxo und Salmonellen jährlich geimpft. Jungtiere erhalten diese Impfung im alter von 6-8 Wochen und dann später noch einmal. Meine Tiere bekommen keine Medikamente, sondern lediglich Zusatzstoffe auf Naturbasis. Von 12 Paar King ziehe ich ca. 80 Jungtiere. Weil ich Anfang Januar wieder gegen Salmonellen impfen möchte, habe ich gerade heute das Ergebnis einer Sammelkotprobe vom Tierarzt bekomen,Parasitologisch: negativ, Bakteriologisch: negativ,
Chlamydien: negativ.
Also alles ok.
Meine Tauben haben aber trotzdem die JTK bekommen, hätten also nach Ihrer Meinung irgend etwas haben müssen.Dem ist aber nicht so.Und so kenne ich viele Züchter die top gesunde Tauben haben und es erwischt sie trotzdem.Daher spiele ich jetzt den Ball zurück,wir brauchen eine externe Lösung.Es kann nicht sein, wie jetzt Zfr. Witt schreibt, das er sich überlegt, einen großen Teil seiner Tiere abzuschaffen.Auch in meinem Bekanntenkreis gibt es Züchter,die da sagen, ich stelle einfach nicht mehr aus oder schaffe die Tauben ab. Die Vogelgrippe macht den Hühner- und Wassergeflügelzüchtern zu schaffen, wir Taubenzüchter haben die JTK. Es muss eine Lösung her.
Nur kurz zu meiner Person: Ich bin 60 Jahre alt, Zuchtwart im King Club Deutschland Bez.4 und Preis bzw. Sonderrichter. Ich züchte seit 45 Jahren Tauben und weiss, wovon ich spreche. Vor einigen Jahren habe ich zur VDT Schau in Leipzig für die Kinderkrebshilfe ein Paar King gespendet, die beide auf der King Hauptsonderschau V97 gemacht haben.Dieses Paar brachte 1000€ für den guten Zweck, was mich sehr gefreut hat. Dieses nur am Rande bemerkt.
Mit freundlichen Züchtergrüßen
Harald Wels
Satrup
Administrator-Antwort von: Reinhard Nawrotzky
Sehr geehrter Herr Wels,
gerne würde ich antworten, nur könnten wir diese Thema nicht ins Forum stellen?
Denn dafür hat unserer Webmaster es wieder aktiviert!
Lutz Witt aus Wermsdorf schrieb am 29. Dezember 2017 um 18:20:
Sehr geehrter Herr Nawrotzky, ich ärgere mich über Ihre Antwort auf den Eintrag von Herrn Weis. Ich kenne Herrn Weis nicht, aber er spricht vielen Züchtern aus der Seele. Allerdings ist es mit einem Aufruf/Apell an die Veterinärmedizin in Sachen JTK nicht getan, denn selbige tappt noch immer im Dunklen, denn es ist ja keine Krankheit im eigentlichen Sinne, sondern eine Immunschwäche unserer Tauben. Aber das wissen Sie ja. Mich ärgert Ihr Hinweis auf die “Hausaufgaben” der Züchter, nach dem Motto, macht diese erstmal und dann sprechen wir uns wieder.... ich kenne jede Menge Züchter die ihre Hausaufgaben sehr gründlich machen und die die Freude an diesem Hobby aufgrund der JTK verlieren. Er ist ein ernstes Problem! Daher finde ich Ihren Hinweis unfair und schon fast arrogant. Meine persönliche Hausaufgabenlösung ist die, das ich ganz kurz davor bin ein Großteil meiner Rassetaubenzucht aufzugeben, denn eine andere Lösung sehr ich leider nicht mehr....
Harald Wels aus Satrup schrieb am 28. Dezember 2017 um 18:10:
Betrifft Beitrag von M.Löffler über Jungtierkrankheit.
Die "Jungtierkrankheit" hat in diesem Jahr extrem zugeschlagen, und zwar bei allen mir bekannten Züchtern, ob diese jetzt auf Orts, Kreis- oder Großschauen ausgestellt haben. Ich gebe Zfr. Löffler recht, indem er schreibt, das viele Umstände zusammen kommen und die Tauben in der Regel durch irgendwelche Krankheiten vorbelastet sind. Er schreibt, dass man frühe Schauen meiden sollte, bzw. auf diesen nur ältere Jungtiere ausstellen sollte. Dazu meine Erfahrung: Ende Oktober habe ich meine Tiere, die 3 Wochen später zur King Hauptschau sollten, auf unserer Ortsschau ausgestellt. Die Tiere kamen Topfit nach Hause, keine Jungtierkrankheit. Ebenso erging es allen anderen Ausstellern auf dieser Schau, alles ok. Dann folgte unsere King Hauptschau. Dort war am Sonntag schon zu erkennen, dass es einige Tiere erwischt hatte. Ich bereite meine Tauben zur Schau immer gut vor, d.h. ich achte darauf das sie gesund sind und ein starkes Immunsystem haben. Es hat aber nichts genützt, sie haben trotzdem die JTK bekommen und einige Tiere habe ich auch verloren. Von der Schau nach Hause, habe ich die Tauben separat in einen Schlag gesetzt, der von meinem anderen Taubenschlag ca. 100 m entfernt ist. Nach 3 Wochen hatte ich dann in meinem Hauptschlag auch die JTK, trotz Heilerden
( Dysticum,Immunglobuline ect.) . Also habe ich den Virus selber von dem einen Schlag in den anderen getragen. Meinen Zuchtfreunden aus dem Ortsverein ging es nicht anders. Sie stellten nach der Ortsschau dann auf Kreis- bzw. Landesschau aus und bekamen auch die JTK mit Verlusten. Aber jetzt kommt es noch schlimmer: ein Zuchtfreund aus dem KCD Bez.4 hat letztes Jahr auf Grund der gesperrten Ausstellungen durch die Vogelgrippe, mit seinen Tieren an keiner Schau teilgenommen. In diesem Jahr hat er dann wieder ausgestellt und bekam die JTK, aber nicht nur bei den Jungtieren, sondern auch bei den Jährigen, die ja im letzten Jahr nicht ausgestellt waren. 2 Jährige und Ältere, die die JTK schon einmal hatten, blieben verschont. Meiner Meinung nach haben also Tauben, die die JTK durchgemacht haben eine Immunität aufgebaut, also müsste es doch möglich sein, einen Impfstoff zu produzieren. Es wird immer von dem Adenovirus oder Circovirus gesprochen und das diese sich ständig verändern. Wenn das so währe, dann müssten ja Tauben, die die JTK schon einmal hatten, sich neu infizieren. Davon habe ich aber noch nichts gehört, bzw. ist mir kein Zfr.bekannt, bei dem es so währe, und ich kenne sehr viele. Die JTK grassiert in ganz Europa, es betrifft jeden Rasse- und Brieftaubenzüchter, von der Ortsschau bis zur Europaschau. Gegen Paramyxo müssen wir impfen ( man hört aber fast nichts mehr, das ein Zfr. diesen Virus bei seinen Tieren hat) ,es muss doch möglich sein gegen die JTK einen Impfstoff zu entwickeln ? Wir sind Züchter, aber natürlich auch Tierfreunde und es kann ja wohl nicht in unserer aller Sinne sein, die besten Tiere auszustellen , danach deren Verlust zu beklagen und dann wieder von vorne anzufangen. In diesem Sinne mögen sich doch bitte alle diejenigen, die ggf. Einfluß auf die Herstellung eine Impfstoffes haben, ernsthaft Gedanken machen, wie man dieses erreichen kann. Es werden etliche verschieden Produkte angeboten, die angeblich gegen JTK wirken sollen ( das schreibt M.Löffler ja auch in seinem Bericht , wobei er der Einzigste ist, der hier pauschal nichts anbietet, dafür meinen Respekt). Wenn tatsächlich nur eines von diesen Mitteln zu 100% wirken würde, dann hätten wir keine Probleme mehr. Tut es aber nicht.
Ich wünsche allen Zuchtfreunden ein schönes neues Jahr und viele gesunde junge Tauben ohne JTK.
Harald Wels
Satrup
Administrator-Antwort von: Reinhard Nawrotzky
Lieber Zuchtfreund Wels,
zuerst vielen Dank für den ausführlichen Bericht. Ihre Wünsche und "Forderungen" beantworte ich Ihnen gerne:


Die "JTK" ist keine Krankheit im klassischen Sinne, denn sonst wäre es uns in den letzten Jahrzehnten gelungen, sie zu behandeln. Übrigens wurde das erste VDT-Meeting vor 30 Jahren! wegen der beginnenden "Veränderungen unserer Taubenbestände" ins Leben gerufen!

Der VDT wird diesbezüglich Informationen liefern, unter anderem beim Tagesmeeting am 09.06.2018!

Auch darf die Virusinfektion "Paramyxovirose" nicht mit der "JTK" verglichen werden. Und "Impfverweigerer, z.B. nur Ausstellungstiere" hatten in jüngster Zeit durchaus Krankheitsausbrüche!

]Aus den vielen Informationen von Züchtern wissen wir auch, dass bei Züchtern mit mehreren Rassen und Farbenschlägen es sehr wohl Unterschiede in der Immunität eines Bestandes gibt!

In ein paar Zeilen kann man es nicht formulieren, aber nicht extern Lösungen fordern, sondern erst intern die "Hausaufgaben" machen!

Gestern Abend sah ich eine sehr interessante Tiersendung über Basstölpel. Sie legen zwei Eier, es wird aber grundsätzlich nur ein Jungtier gefüttert. Wer derjenige ist der überlebt, wenn aus beiden Eiern ein Jungtier schlüpft, machen die zwei Jungtiere in den ersten Lebensstunden unter sich aus. Die Mutter ignorierte, was neben und unter ihr passierte! Grausam, aber es überlebt immer der stärkste, so funktioniert die Natur ohne Menschenhand seit Jahrtausenden.

Unsere Rassetauben sind damit nicht vergleichbar, aber wir müssen akzeptieren, dass es nicht für alle Fehler unsererseits "Mittelchen" als Lösung gibt!
Michael von Lüttwitz aus Landsberg schrieb am 25. Dezember 2017 um 10:13:
VDT-Jahrbuch: Anerkennung und Respekt vor dieser Leistung. Es ist mir eine Ehre und Freude gewesen, an diesem schönen Werk mit ein paar Bildern mitgewirkt haben zu dürfen. Es sind viele unterschiedliche Themenbereiche angesprochen - eine Quelle der Information. Ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung dieser Jahrbuchreihe.
Werner Knoblauch aus Herxheim schrieb am 17. Dezember 2017 um 14:07:
Das Jahrbuch ist ein voller Treffer, super macht weiter so.
Der gesamten VDT-Vorstandschaft
wünsche ich ein frohes Weihnachtsfest
und einen guten Rutsch ins Jahr 2018,
sowie viel Gesundheit.
Bis bald in Kassel
Werner Knoblauch