Trichomonaden

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11 Antworten

  1. Michael Horschler sagt:

    Einen Einwand: Es gibt auch Getränke mit niederen PH Werten die dem Menschen schmecken.
    Hier wären z.B. Bier das zwischen 4,5 bis 5,0 PH Wert hat oder Tee mit einem
    PH Wert von von 5,0 bis 5,5. Auch einige Milchprodukte liegen in diesem Bereich. Tee
    und Milchprodukte nehmen meine Tauben gerne auf – dies zeigt das hier der sog. saure
    Bereich sich auf das Produkt und nicht direkt auf den PH Wert (wie oben mit Wasser) bezieht.

  2. Klaus Hoechsmann sagt:

    Himmel, Arsch und Wolkenzwirn, den Tauben schmeckt auch die Volierenhaltung nicht! Sie möchten gern herumfliegen und sich selbst in der Natur mit den notwendigen Stoffen versorgen, damit sie gegen alle alle Erreger gewappnet sind. Und wir würden uns ebenfalls gern an den Anblick erfreuen, wenn sie auf dem Dach oder im Garten treiben und picken. Das geht aber leider wegen den Raubvögeln nicht und deshalb müssen wir sie fit machen, damit sie auch in dieser Situation gesund leben können.

  3. Klaus Hoechsmann sagt:

    Und 4,50 pH-Wert ist deswegen, weil bei niedrigerem (saurer) Wert die Tauben nicht genug trinken würden und bei höherem (basischer) die Wirkung nachlassen würde.

  4. Manfred Loick sagt:

    Wasser mit einem pH-Wert 4,5 soll noch schmecken? Eine abenteuerliche Aussage! Es wird kaum noch aufgenommen! In der Zeit, in der frisches Trinkwasser unverzichtbar ist, machen wir aus Trinkwasser ein ungenießbares Gemisch. Das ist Tierquälerei. Wir führen unsere uns anvertrauten Tauben in die Krankheit. Ist im VDT kein Fachmann mehr, der Fakten liefern kann? Auch mein ph-Wert sinkt immer tiefer, ich bin richtig sauer.

  5. Michael Horschler sagt:

    Liebe Zuchtfreunde Hoechsmann und Loick es kommt auf das Produkt an und nicht wie hier
    angeprangert auf den PH Wert. Warum nehmen Tauben gerne Tee und Milchprodukte auf?
    Weil auch Tauben merken was schmeckt. Nur die Faulen füllen ihre Tränken mit Essig und
    sonstigem auf. Der Weg führt zum gesundheitliche Erfolg – und das heißt auch mal die Birne
    auf dem Hals zum kochen bringen – danke!

  6. Klaus Hoechsmann sagt:

    Dazu gehört schon ein großes Maß an Ignoranz, der leitenden Tierärztin der Brieftaubenklinik der Tierquälerei zu unterstellen. Zumal schon im ersten Kommentar von Michael Horschler die Herangehensweise widerlegt wurde. Das ist auch für viele Züchter nicht hilfreich, die dadurch nur noch mehr verunsichert werden, anstatt die wissenschaftlichen Erkenntnisse für ihre Zuchten zu nutzen.

  7. Klaus Hoechsmann sagt:

    Ein Fachmann im VDT ist z. B. Dr. Rüdiger Lang, der die Methode der Ansäuerung des Trinkwassers ebenfalls vertritt. Auf der Homepage des NL RTV http://www.niederlausitzer-rassetaubenverein.de/ kann man im Archiv den Vortrag “Vorbeuge von Trichomonadenbefall” anklicken, der sich mit dem Thema befasst und in dem die Ausführungen von Dr. Lang eingearbeitet sind. Das ist keinesfalls neues Wissen und auch der Vortrag ist dort schon vor über einem Jahr eingefügt worden.

  8. Liebe Zuchtfreunde,
    Wenn sich viele zu einem Thema äußern, ist das ein gutes Zeichen! Und wir alle können davon profitieren.
    Ich bitte aber darum, die Sachlichkeit nicht zu verlassen, denn wir haben uns auf die Fahre geschrieben, nichts zu “schwärzen” oder zu zensieren!
    Danke

  9. Michael Horschler sagt:

    Lieber Herr Nawrotzky, wenn ich auf Tierärzte hören würde, hätte ich heute keine Tauben mehr. Unser Hobby lebt mit und von den Tieren. Zwei Ausstellungen und dann ist die Saison vorbei. Wer seine Tiere von einer zur nächsten Ausstellung treibt, muss nicht darüber nachdenken wenn er alle Probleme in seinem Taubenschlag hat. Den Tierarzt sehen meine Tiere nur einmal im Jahr und das ist die Paramyxoimpfung.

  10. Klaus Hoechsmann sagt:

    Dieses Thema ist wirklich sehr komplex und wird auch in dieser Diskussion wieder nicht befriedigend und hilfreich für die Züchter, die Hilfe brauchen, gelöst, weil die Skeptiker vehement dagegen auftreten. Ein großer Fehler ist dabei schon der Ansatz, dass wir unser eigenes geschmackliches Empfinden auf die Tauben beziehen und nicht beachten, wie sich die Stoffe im Organismus auswirken. Sauer ist nicht gleich sauer! Wie die Zitrone, schmeckt Essig zwar sauer, wird aber genauso wie sie basisch verstoffwechselt. Wenn Frau Dr. Peus das Ansäuern in der Zuchtsaison und in der warmen Jahreszeit jetzt nicht empfiehlt, dann können wir das auch ganz lassen, denn gerade in der Zuchtzeit machen die Trichomonaden den meisten Schaden bei unseren Tauben. Im Film ist davon keine Rede, nun kann man nur über eine Erklärung für ihre Relativierung nachdenken?
    In der Geflügelwirtschaft, die unbestritten die Wissenschaft an ihrer Seite hat, wird das Ansäuern jedenfalls schon länger großflächig und zum Nutzen der Tiergesundheit aus verschiedenen Gründen genutzt:
    https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=ans%C3%A4uern+Trinkwasser+gefl%C3%BCgel
    Und auch meine Tauben leben damit auch schon jahrelang gesund mit entsprechender Nachzucht und sind von der Jungtaubenkrankheit verschont.

  11. Martin Gangkofner sagt:

    Werte Züchterkolleginnen und Züchterkollegen,

    erfreulich ist, daß wir hier nun ein Ergebnis erarbeitet haben.
    In diesem Zusammenhang möchte ich ergänzend noch das kostenfrei zu beziehende E-Magazin “Der Hoftierarzt” empfehlen.
    Der Hoftierarzt ist das E-Magazin für Nutztierhalter. Führende Experten, vor allem Tiermediziner und Agrarwissenschaftler, berichten über aktuelle (!) Themen und neueste Forschungsergebnisse rund um Tiergesundheit und tiergerechte Haltung.

    Schöne Züchtergrüße aus Vilsbiburg

    Martin Gangkofner

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