Wasser – und Futterbecher aus Pappe?

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7 Antworten

  1. Marco Asser sagt:

    Für mich etwas gewöhnungsbedürftig, aber machbar und sinnvoll. Für die “Genauen” unter uns würde die Einführung eine entsprechende Reaktion bei den Ausstellungsvorbereitungen bedeuten, die “Kostenbewussten” erwarten sicherlich eine Senkung des Standgeldes.

    • Lieber Zuchtfreund Asser,
      im Fokus sollten unsere Tauben stehen! Für sie saubere Becher mit einem machbarem Arbeitsaufwand. Es entzieht sich meiner Kenntnis, ob Neuerungen den einen oder anderen Cent sparen lassen. Und dann gleich die Forderung nach Standgeldsenkung?

  2. Gregor Bextermöller sagt:

    Sicherlich sind Pappbecher für Futter und Wasser eine Alternative. Die Vor- und Nachteile sind abzuwägen. Erfahrungsberichte aus anderen Ländern sind doch vorhanden, die in die Entscheidung mit einfließen könnten. Den Umweltaspekt könnte man bei Pappe außer Acht lassen. Der enorme Aufwand für die Reinigung der Kunststoffbecher würde entfallen. Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Kosten im Rahmen halten. An eine Reduzierung des Standgeldes in diesem Zusammenhang sollte man sicherlich keinen Gedanken verschwenden. Ich könnte mir die Versorgung mit Pappbechern gut vorstellen und plädiere dafür, die Sache in die Überlegungen mit einfließen zu lassen!

  3. Dirk Quade sagt:

    Ich finde das für Tauben eine gute Sache, für Hühner eher nicht geeignet, wenn ich mir so ansehe, was die mit Pappe veranstalten. Stellt sich nur noch die Frage nach der Möglichkeit sie vernünftig und ohne großen Zeitaufwand am Käfig zu befestigen. Für die Hygiene ist eine einmalige Benutzung anzustreben. Zu oft sah ich Futter- und Wasserbecher in denen noch der Dreck der letzten Schau zu sehen war.

    • Lieber Zuchtfreund Quade,
      logisch wären Pappbecher nicht für Hühner geeignet.

      Aber warum muss immer alles einheitlich sein?
      Alleine schon wegen der Tiergerechtigkeit müssten wir uns schon längst fragen, warum das Volumen der Gefäße beim Brahmahahn mit ca. 5kg Körpergewicht das gleiche ist wie bei Tauben mit ca. 300g!

      Haben sie nicht einen anderen Tagesbedarf an Wasser?

  4. Loick, Manfred sagt:

    Ich habe solche Kaffeebecher schon in der Hand gehabt. Durch die “doppelte Fingerschlaufe” ist eine einfache Befestigung am Käfig möglich. Bitte frühzeitig an die richtige Höhe denken, denn die muss “rassegerecht” sein. Eine zu tiefe Aufhängung ist die Hauptursache für Verkotung und lässt sich leicht verhindern. Ich wundere mich schon seit Jahren, warum so wenige Aussteller beim Einsetzen die Becher für ihre eigenen Tauben nicht höher hängen.

  5. Andreas Bechstein sagt:

    Pappbecher bestehen, wie z.B. auch Milchtüten oder ähnliches, aus mit Kunststoff beschichteter Pappe. Sonst würden sie ja auch sofort durchweichen. Gibt man sie in den Kompost, bleibt der Kunststoffanteil dort erhalten. Seitens der Abfallentsorgung in unserer Gegend wird darauf hingewiesen, daß so etwas nicht ins Altpapier sondern in den Restmüll gehört. Ob solche Becher dann wirklich noch so umweltfreundlich sind? Auch aus dem Kompost kann wohl Plastik in die Nahrungskette gelangen.
    Käfige, dei denen der Kopf der Tiere durchs Gitter paßt und von außen angebrachte wiederverwendbare Gefäße erscheinen mir persönlich als die beste Lösung. Diese sind für die Befüllung/Zwischenreinigung/Auswechseln leicht erreichbar und ein Großteil der Verschmutzung entfällt, da die Tiere nicht mehr direkt auf den Gefäßen sitzen können. Z.B. in Italien wird dies so praktiziert.
    Das Füttern und Tränken in der Zeit, in der ich meine Tauben zum Anpaaren in den Zellen einsperre, geht wesentlich schneller und einfacher von Statten, seit ich transparente Gefäße von Außen einhänge. Da dies nur bei gut der Hälfte meiner Nistzellen möglich ist, habe ich einen direkten Vergleich.
    Diesen Kommentar hatte ich eigentlich im Thread “Innovation aus Frankreich” verfaßt und erst hinterher kapiert, daß hier ja die Fortführung des Themas steht, wo er besser aufgehoben ist. Bitte drüben einfach ignorieren.

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