Wasser – unser wichtiges Nahrungs – Futtermittel

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7 Antworten

  1. Michael Horschler sagt:

    Ich lasse meine Tränken in einer nur für Geflügel angeschafften Spülmaschine reinigen.
    Seit 20 Jahren habe ich keine Probleme mehr mit Trichomonaden. Meine älteste Tränke
    der Marke Klaus 3 Ltr. – Jahrgang 1996 sieht heute immer noch aus wie NEU!!!

  2. Hans Werner Laible sagt:

    Lieber Reinhard,
    erneut das Thema Wasser für unsere Tauben. Hat das nun nicht auch der letzte in unseren Reihen
    Verstanden. Nachholbedarf/Aufklärungsbedarf !
    Tränken Management ist da auch Nachholbedarf, sollte doch eine Selbstverständlichkeit sein für jeden ernsthaften Taubenzüchter dem das Wohl seiner Pfleglinge nicht gleichgültig ist. Auch hier Nachholbedarf/Aufklärungsbedarf !
    Tränken Reinigen: ein tägliche Pflichtaufgabe für mich und einen verantwortungsbewussten Rassetaubenzüchter. Ein wöchentliche über Nacht Reinigung in Chlor (Reiniger) oder Ascorbinsäure, danach mit klarem Wasser erneut reinigen, aufhängen zum Trocknen, was hält den einem davon ab !
    Das wir beide nicht die einzigen verstehen was uns Wasser bedeutet sei auch erwähnt, handeln wir auch danach ! Wie Glücklich ich und meine Tauben doch sind, eine eigene Quelle zu besitzen,
    ich Danke jeden Tag dafür.
    Gesunde und frohwüchsige Nachzucht Euch allen.

  3. Klaus Hoechsmann sagt:

    Ich schreibe mir nicht mehr die Finger dick, man kann keinen zwingen. Aber vielleicht hilft das:
    https://www.youtube.com/watch?v=026etViUsfg
    Die Plastetränken in der Sonne trocknen lassen, wurde ja schon als gratis Desinfektion angepriesen. Doch die Sonne kann die Plaste angreifen und zerstören und giftige Stoffe freisetzen. Man sollte das nicht fördern. Im Schatten trocknen reicht voll aus. Denkt mal jeder an die Untersuchungen von chinesischem Kinderspielzeug.

    • Lieber Klaus,
      ob die UV Strahlung die Weichmacher löst? Möglich ist es! Alles Spielzeug hat auch nicht giftige Weichmacher.

      Wer sicher gehen will, kann natürlich Glastränken verwenden.

      Ein nützlicher Tipp erreichte mich noch! Die Tränkenunterteile sind und werden in der Regel auch gut gereinigt. Schwieriger ist es mit großen Händen bei den Oberteilen.

      Darum: Tränke wie diese, mit ihren doch sehr tiefen Rillen im Kunststoff (brauchst dafür schon eine gute Lupe) reinigen wie bisher und dann min. eine Stunde – Ober- wie Unterteil – jeweils mit 2 Kukident- (oder ähnlichen) Tabletten versetztem klaren Wasser (darf ruhig heiß sein!) stehen lassen.

  4. Klaus Hoechsmann sagt:

    Lieber Reinhard, ich habe durch Sonneneinstrahlung schon vermehrte Brüchigkeit und Farbverlust bobachtet und mir deshalb meine Gedanken gemacht. Zumal man ja im Fernsehen immer wieder mit Horrorgeschichten beseelt wird. Aber den Film von der Brieftaubenklinik finde ich einfach Klasse. Davon gibt es noch mehrere, die alle sehr hilfreich sind. Das ist Wissenschaft und nicht Selbstgekochtes von selbsternannten Wanderpredigern.
    Tränken sollte man nur züchtergerecht kaufen und einsetzen, also wo seine “zarten Griffel” zur Reinigung reinpassen.

  5. Martin Gangkofner sagt:

    Werte Züchterkolleginnen und Züchterkollegen,

    der Film hat für den aufmerksamen Betrachter natürlich einen Mehrwert. Dennoch ist er speziell auf die Hochleistungs-, Reisetauben der Brieftaubenzüchter abgestellt; hier können bereits Kleinigkeiten über Erfolg und Misserfolg entscheiden. Die Ansprüche bei uns Rassetaubenzüchtern sollten hier ja doch etwas differieren.

    Oder wollen wir wirklich jedem Neueinsteiger zuerst mal vermitteln, wann und wie oft im Jahr er zum Tierarzt muss, um Abstriche machen zu lassen? Auch gilt zu beachten, dass die Auswahl an zulässigen Medikamenten in unserer Nutztierhaltung deutlich geringer ist. Die Mehrheit unserer Züchter ist leider immer noch der Meinung, dass eine regelmäßige vorsorgliche Medikation unabdingbar ist; gewissenhafte Rücksprache mit dem Tierarzt meist außen vor. Dann noch mit Medikamenten/Wirkstoffen, die eigentlich dem Brieftauben-Sektor vorbehalten sind!!! Das Thema Resistenzen ergibt sich dann meist zwangsläufig.

    Auch im Symposium in Kassel hat sich die Referentin, Frau Dr. Susanne Thiel-Jaster, damals noch von der Klinik für Vögel (Zentrum für klinische Tiermedizin/Tierärztliche Fakultät Ludwig-Maximilians-Universität München) dem Thema angenommen und von genau dieser ph-Wert-Absenkung abgeraten bzw. die Folgen aufgezeigt. Auch dies sollte wohl wissenschaftlich fundiert sein. Wer hat oder hatte nun das aktuellere Lehrbuch für seine Ausbildung bzw. Aussagen zur Hand? Ich will es nicht beurteilen. Nur auch hier sollten die getroffenen Aussagen wohl wissenschaftlich fundiert gewesen sein. Die Wissenschaft und Forschung ist eben nicht statisch. Zweifelsohne wird ein keimeleminierender Effekt durch die Gabe von Ameisen-Propion-Säure-Gemischen erreicht. Nur hat die Wissenschaft eben auch erkannt, daß Ameisen- sowie Propionsäure aufgrund ihrer Zell-Struktur vom Organismus nicht verarbeitet werden kann und in der Folge in den Zellen eingelagert wird, was dann unweigerlich zur Stoffwechsel-Ermüdung führt (möglicher Auslöser JTK). Eine praxiserprobte Alternative stellen Milchsäuren dar, die hier keine Belastung aufweisen, da diese verstoffwechselt werden und gleichzeitig für einen funktionierenden Darm sorgen!

    Gerade in jüngster Zeit geraten in der Nutztierhaltung der Darm, die Verdauung sowie das Immunsystem immer mehr in den Fokus. Man hat verstanden, dass über die Fütterung nicht nur Leistung, sondern auch Darmgesundheit erreicht werden kann und dass der gesunde Darm ganz eng mit einem leistungsfähigen Immunsystem zusammenhängt. Die Entscheidung dem Tier zu überlassen, welches Wasser aufgenommen wird, sollte dem wohl förderlich sein.

    Für meinen Bestand kann ich sagen, dass ich hier seit vier Zuchtjahren bestens ohne Trichomonaden-Behandlung zurecht komme. Ein Ansäuern bis zum Ziel-ph-Wert 4,5 bedarf es hierzu definitiv nicht, aber ein bedarfsgerechtes Versorgungsprogramm, welches auch ein Tränken-Management beinhaltet.

    In dieser Diskussion wünsche ich mir mehr Sachlichkeit und die Darlegung der positiven Beispiele aufgrund Ansäuern, also seit wie vielen Jahren behandlungsfrei usw. Dies würde das Thema für alle deutlich griffiger machen.

    Martin Gangkofner

  6. Hans - Werner Laible sagt:

    Hallo Michael,
    klasse wenn man eine Reinigungsmaschine für seine Taubentränken verwenden kann.
    Frage: Was für einen Reiniger verwendest du in dieser Maschine um deine Tränken sauber, gar steril zu bekommen?
    Vorschlag: Warum kann man auf der VDT Web – Seite nicht eine Rubrik Züchteraustausch/Ratschläge/ Erfahrungsaustausch einrichten. Wer seine Geheimnisse in der Rassetaubenzucht für sich behalten möchte, auch gut, braucht ja nicht an Diskussionen teil nehmen. Ich tauche mich gern mit Zuchtfreunden über Zuchtgeschehen aus, helfe wenn ich kann, nehme Ratschläge an, teste sie und setze sie wenn nötig in meiner Zucht um, was ist daran verwerflich !
    In Bezug Wasser für unsere Tauben: Das Thema ist so alt das man es nicht weiter diskutieren braucht. Reinhard auch eine Scheibe Zitrone im Trinkwasser für unsere Tauben verändert den ph Wert. Jede Stadt, jede Gemeinde ist dazu verpflichtet die Wasserwerte zu veröffentlichen. PH Messstreifen kann man in jeder Apotheke käuflich erwerben, minimaler Kostenfaktor und kann das Trinkwasser für seine Tauben wie für sich selbst nachvollziehen. Klares, sauberes wie frisches Wasser sollte bei jeden Rassetaubenzüchter das oberste Gebot darstellen. Vergleiche mit menschlichen Genussmitteln und heranziehen des ph Wertes was schmeckt und was nicht schmeckt halte ich für nicht angebracht. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern wo die Tauben im Freiflug waren und am Misthaufen den austretenden Urin von Pferden, Kühen, Zeigen und Schafen getrunken haben, was war das Gesund ! Ich meine ja sonst hätten es die Tauben nicht aufgenommen. Wenn einer der Meinung ist, ja das war gesund darf ich ihm beipflichten. Hören wir auf, unsere Tauben OP mäßig zu halten. Das macht sie anfällig für vieles das dem Tierarzt seinen Beutel füllt.

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