Elsässer Kröpfer

Sparte:

Kropftauben

Ringgröße: 9

Herkunft:
Aus dem Elsass in Frankreich. Hauptsächlich in der Umgebung von Wissembourg, Haguenau und Strasbourg.

Gesamteindruck:
In seiner Heimat, dem Elsass, wünscht man sich eine Länge des Tieres zwischen 40 und 45 cm, sowie eine Aufteilung von 3/5 vor den Beinen zu 2/5 der Gesamtlänge dahinter. Der Körperwinkel von 30 - 45 Grad spricht für die aufgerichtete Haltung der Rasse. Das Blaswerk des Elsässers ist birnenförmig, d.h. die größte Ausdehnung des aufgeblasenen Kopfes liegt im oberen Teil. Grundvoraussetzung für ein passendes Blaswerk ist natürlich eine angemessene Halslänge, ohne die es nicht geht. Ansonsten präsentiert sich der Elsässer Kröpfer in einer unverbrauchten simplen Schönheit, die Ihn zu etwas besonderem werden lässt: ein gleichmäßig durchgerundeter Kopf ohne Absatz, mit orangeroten Auge und unauffälligen Augenrändern. Sie Schnabelfarbe passt sich der Gefiederfarbe an, die Nasenwarzen sind recht unauffällig. Brust und Rücken als Basis der Kopfentwicklung sollen eine gewisse Breite aufweisen, der Kopf des Elsässers geht mit leichter Verjüngung in die Brust über: extreme Taillenbildung oder Schnürung sind nicht erwünscht. Die Rückenlinie fällt zum Schwanz hin ab, die Flügel sollen fest am Körper anliegen, ohne dass sich die Schwingen auf dem Schwanz kreuzen.

Beschreibung:

Über den Ursprung der Rasse , ist verhältnismäßig wenig bekannt, es bedarf allerdings als Fakt angesehen werden, das der Französische Kröpfer und die Ahnen der heutigen Hessischen Kröpfers an der Wiege des Elsässer Kröpfers standen.

Die Anerkennung der Rasse in Frankreich schaffte der Elsässer zwischen den Jahren 1920 – 1930. Wenngleich die Gegenwart sich eher bescheiden für den Elsässer Kröpfer darstellt, sah es jedoch für die Rasse einmal anders aus. Es gab die Zeit, wo man nur sehr wenig Bauernhöfe im Elsass fand auf denen die heimische Rasse fehlte. Die Zeit wurde durch jedoch durch die beiden Weltkriege eine Ende bereitet und unter der Besatzungsmacht von 1939 waren die Tiere sich selbst überlassen. Der Neuanfang nach dem Krieg war für die verbliebenen Liebhaber der Rasse reichlich schwer. Nur wenige Tiere waren noch vorhanden und damit wurde die Rasse wieder aufgebaut. Erschwerend kam noch hinzu das viele Züchter nicht bereit waren Tiere abzugeben und dadurch entstand eine starke Inzucht dieser Rasse.  Um diesem entgegenzuwirken kreuzte man Hessische Kröpfer ein und damit dem Elsässer nicht nur wieder Leben einhauchte, sondern auch einen breitschultrigen Köper mit mehr Kopfentwicklung brachte.

Betrachtet man den Elsässer Kröpfer heute, so hat man einen kräftigen, mittelgroßen Kröpfer vor sich mit aufgerichteter Haltung, den zu Recht immer noch eine Urigkeit und Unverbrauchtheit auszeichnet.

 

In Deutschland wurde die Rasse 2016, durch Bernard Marx aus dem Elsass,  im Farbenschlag Blau mit schwarzen Binden zur Anerkennung gebracht.



Sonderverein:




Impressionen unserer Taubenrasse