Rücktritt von Wilhelm Bauer

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4 Antworten

  1. Michael Horschler sagt:

    Wenn man auf so vielen Hochzeiten tanzt, werden irgendwann die Sohlen zu dünn.
    Ich wünsche dem Nachfolger Jürgen Weichold ein besseres Gelingen im Sinne der
    Rassetaubenzucht.

  2. Stefan Iding sagt:

    Aha, ich dachte Vorstandsmitglieder werden laut Paragraph 12 der Satzung von dem obersten Organ des VDT, der Mitgliederversammlung gewählt. Das habe ich wohl irgendwie falsch verstanden. ?
    Nix desto trotz wünsche ich dem Zfr. Weichold gutes Gelingen und viel Freude bei seinem zukünftigen Ehrenamt

  3. Josef Huber sagt:

    Werte Zuchtfreunde,
    Reinhard Nawrotzky bringt es auf den Punkt. Es ist in der Verantwortung eines Vorstandes sich nicht nur um die laufenden Geschäfte zu kümmern sondern auch strategische Entscheidungen für eine fruchtbare Zukunft der Rassetaubenzucht zu treffen. Dafür hat die Mitgliederversammlung den Vorstand bestimmt.
    Also liegt es auch in der Verantwortung des Vorstandes sich Gedanken über seine zukünftige Zusammensetzung zu machen. Und ja natürlich entscheidet die Mitgliederversammlung als oberstes Gremium letztendlich über die großen Weichenstellungen. Aber es wäre aktuell geradezu fahrlässig ohne Wahlvorschlag in eine Wahl zu gehen. Gerade auch bei der Kurzfristigkeit mit der die Positionen des 1. Vorsitzenden und des Obmanns des VDT Zuchtausschusses vakant geworden sind, kann man nicht davon ausgehen, dass sich in Leipzig „dann schon wer findet“.
    Ich kenne den Zuchtfreund (xxxx) nicht persönlich, kann also hier die Eignung nicht beurteilen. Wichtig ist für den Verband, dass wir uns darüber klar sind, welches Profil wir bei dieser wichtigen Personalie zugrunde legen. Seien wir uns an dieser Stelle bewusst, dass wir der einzige Sonderverband mit einem eigenen Zuchtausschuss sind.

    Anforderungen an den zukünftigen Obmann des VDT Zuchtausschusses
    Der Bewerber (m/w/d – im Folgenden bitte ich um Verständnis, dass ich mich auf die männliche Form beschränke, gemeint sind damit alle Geschlechter) muss aufgeschlossen und innovativ sein ohne dabei die Züchterbasis aus den Augen zu verlieren. Er muss die Zukunft im Blick haben und Themen wie Tierwohl auf dem Bildschirm halten.
    Der/die Bewerberin muss in den Themenfeldern Genetik und Zucht fit sein! Was nicht heißt, dass jeder Erbgang sofort parat sein muss. Aber die Themen müssen in all ihrer Breite eingeordnet und kompetent bewertet werden können.
    Der Bewerber muss in jedem Fall überzeugungs- und durchsetzungsstark sein und sattelfest argumentieren können. Im Bundes Zucht- und Anerkennungsausschuss (BZA) – wo ja letztendlich die Weichen gestellt werden – haben wir formal nur einen Verbandsvertreter mit dem wir unsere Verbandsinteressen als Taubenzüchter durchsetzen können. Und da gab es in meiner Wahrnehmung in der Vergangenheit schon „fragwürdige“ Entscheidungen. (Was mich bei einem Gremium, welches nach meinem Dafürhalten ja gar nicht durchgehend demokratisch legitimiert ist, auch nicht weiter verwundert. Berufung auf Lebenszeit finde ich im Jahr 2019 sehr befremdlich. Und da lasse ich auch das Argument Unabhängigkeit nicht gelten!)
    Der Bewerber muss aber natürlich auf der anderen Seite integrativ und kommunikationsstark sein und die SV’s und Mitglieder mitnehmen. Er muss dafür Sorge tragen, dass wir eine Bottum-up Meinungsbildung haben.
    Last but not least muss derjenige den Vorstand hinter sich wissen und in der Taubenszene gut vernetzt und beheimatet sein.
    Liebe Zuchtfreunde,
    lassen wir uns in Leipzig nicht von Emotionen leiten, sondern „die Besten“ nach sachlichen Kriterien in unseren neuen Vorstand wählen. Und sollten wir bis dahin den Entscheidungsprozess nicht zufriedenstellen abgeschlossen haben, sollten wir keine Scheu haben eine Verschiebung der Entscheidung über die Position des Obmanns des VDT Zuchtausschusses auf den 20. Juni zur nächsten Jahreshauptversammlung anzudenken.
    Ich wünsche den Delegierten ein glückliches Händchen!

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