Was die Corona-Krise und die sogenannte Jungtaubenkrankheit (JTK) gemeinsam haben

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3 Antworten

  1. Martin Gangkofner sagt:

    Lieber Günter, lieber Reinhard,

    vielen Dank für diesen wegweisenden Beitrag, den Ausführungen kann ich nur vollends zustimmen und hoffe, daß er auch den Großteil unserer Züchter erreicht. Wer jetzt noch glaubt, dass diese Art von Krankheit vorrangig mit Antibiotika zu bewältigen ist und ein leistungsfähiges Immunsystem wohl sekundär sei, hat dann leider immer noch nichts verstanden.

    Mein Chef hat mir letzte Woche die Symbolik des chinesischen Schriftzeichens für Krise dargelegt. “Dieses besteht aus zwei Teilen: Der eine Teil symbolisiert Gefahr, der andere Chance. Wenn wir die Chancen in einer Krise erkennen und nutzen, dann ist Weiterentwicklung und Wachstum möglich.”

    Diese schwierige Zeit bietet sich an, nun ganz explizit die Frage nach den genutzten Chancen zu stellen und ehrlich zu beantworten; vielleicht noch ergänzt mit dem Blick auf das Ergebnis des zuletzt durchgeführten Resistenztests im Bestand.

    Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    In diesem Sinne wünsche ich Euch alles Gute, bleibt gesund.

    Martin Gangkofner

  2. Paul Wicknig sagt:

    Ja das ist richtig und auch wünschenswert.
    Als Liebhaber der Freude an gesunden Tieren hat ist das auch durchaus in wenigen Jahren machbar
    Konsequent nach Gesundheit und Frohwüchsigkeit ( Vitalität ) in der Zucht auszusortieren.
    Aber das geht dann mit Sicherheit zu Lasten der Schauquallität ( Haube voller ) Stirn breiter,
    Stand gerader usw, usw.
    Und welcher Züchter der Tiere ausstellt wird gerne 7 oder 8 Sieger ?
    Welcher Sonderverein wäre bereit die Anforderungen im Standart dahingehend abzuändern ?
    Welcher PR oder gar SR würde das “gesunde Mittelmaß ” herrausstellen ?
    Welcher Züchter wäre bereit das so zu akzeptieren auch auf Großschauen ?
    Das wären dann wahre Liebhaber der Rassetauben und kenner.
    Wie Zuchtfreund Martin Gangkofer richtig schreibt:
    Die Hoffnung stirbt zuletzt.

  3. Manfred Loick sagt:

    “Meinen Tauben geht es gut. Ich halte nur das allerbeste Material, Gitterroste schützen vor im Boden lauernden Krankheitserregern, der Volierendraht hält Feinde von außen ab, prophylaktische Kuren bereiten auf Zucht und Ausstellung vor, selbst Brut und Aufzucht nehmen ihnen Ammen ab – meinen Tauben geht es gut.”
    Diese Taubenzüchter wünschen sich vom Wissenschaftlichen Geflügelhof lieber Forschung an Krankheiten und schütteln den Kopf über verhaltensbiologische Studien. Nun hat auch der Mensch Kontaktsperre, muss sich überwiegend in der kleinen Wohnung aufhalten. Die Decke fällt ihm auf den Kopf, sogar häusliche Gewalt nimmt zu. Der Taubenzüchter kann sich noch im Garten frei bewegen, aber er fragt sich nun, wie es den flugfreudigen Tauben in ihrem klein gewordenen Lebensraum wohl ergeht. Vor 20 Jahren wurde JUWIRA gegründet. Sein Leitspruch ist: Forschung am Tier ist Forschung für das Tier.
    Nun können wir am eigenen Leib nachvollziehen, was der Verlust an Freiheit bedeutet. Wir wünschen Mensch und Tier ein glückliches Leben. Ist Ihr Verein schon Mitglied bei JUWIRA und unterstützt damit am WGH die Forschung für das Tier? Vorerst fallen alle Veranstaltungen aus, eine gute Gelegenheit, seine persönliche Haltung zu hinterfragen.

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