Mitgliederverwaltung – ein prekäres Thema

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4 Antworten

  1. Gregor Bextermöller sagt:

    Die Frage ist doch, ob es an der mangelhaften Datenerfassung in den Vereinen liegt, oder an der Unlust mit dem total umständlichen BDRG-Programm zu arbeiten.
    Schade ist, dass der VDT vor geraumer Zeit sein eigenes Mitgliederprogramm zu Gunsten des BDRG-Programms eingestellt hat.
    Nach meinem Wissensstand wollte doch der BDRG ein neues Programm erstellen lassen. Wann kommt es dann tatsächlich?
    Die größte Schwachstelle in allen bisherigen Programmen war, dass für die einzelnen Mitglieder keine Mitgliedsnummern vergeben wurden. Bei der Vielzahl der Mitglieder ist eine vernünftige Datenerfassung und das Führen eines richtigen Mitgliederverzeichnisses ohne Mitgliedsnummer nicht möglich!
    Hoffen wir, dass der BDRG möglichst schnell ein neues, zeitgerechtes Programm erstellen lässt und somit eine aktuelle Mitgliedererfassung bzw. ein aktuelles Mitgliederverzeichnis zur Verfügung steht.
    Gefordert sind dann natürlich auch die Verantwortlichen in den Vereinen, damit die Daten kontinuierlich auf den aktuellen Stand gebracht werden.

  2. Manfred Loick sagt:

    Jede/r Züchter/in ist als Mitglied im Ortsverein automatisch Mitglied im Kreis-, ggf. Bezirks- und Landesverband. Fast jede/r ernsthafte/r Züchter/in ist zusätzlich über den Rasseclub automatisch einem Fachverband angeschlossen, viele VDT-Mitglieder züchten gleichzeitig Zwerghühner. Und viele aus der Hühner-Fraktion haben sowohl Zwerg- als auch Großrasse, so dass sie sowohl VZV als auch VHGW-Mitglieder sind. Eine ordentliche Mitgliederverwaltung ermöglicht alle Meldungen an die Verbände, bietet ordentliche Mitgliederlisten, hilft beim Beitragseinzug, gibt Auskunft zu den Datenschutz-Optionen, unterstützt Ehrungsanträge und führt zu einem ehrlichen züchterischen Lebenslauf. Jeder LV kocht sein eigenes Süppchen, und auch die Fachverbände haben ihre eigenen Ziele. Aus diesem Grund habe ich vorstehend dargelegt, warum für alle Züchter/innen ein einziges BDRG-einheitliches Programm so wichtig ist. Denn jede doppelte Arbeit reduziert das ehrenamtliche Engagement! Der BDRG plant die Einführung eines einheitlichen Programmes für 2022. Ich bitte alle Verbände, hier einmal an einem Strick zu ziehen, damit die Basis das weitere Durcheinander nicht wieder ausbaden muss. Das ist unsere Aufgabe in Zeiten der Digitalisierung.

  3. Peschke, Bernd sagt:

    Werte Zuchtfreunde,
    ich kann für meinen kleinen SV (Schöneberger Streifige) nur sagen, dass ich mit dem Programm gut arbeiten kann. Natürlich ist wichtig, dass die Zu- bzw. Abgänge von Mitgliedern möglichst zeitnah eingetragen werden, Danach gibt die Auswertung vieles her (Geburtstagsliste, Liste nach Eintrittsdaten der Mitglieder u. a.) Wichtig wäre aus meiner Sicht, dass diese Daten auch für andere Anwender im SV (Untergruppen z.B. Kassierer oder Schriftführer) diese Daten problemlos vom Hauptverein übernehmen können.
    Herr Baier ist mir immer ein kompetenter Ansprechpartner gewesen. Hier sollte man bei Unzulänglichkeiten einhaken und aus meiner Sicht nicht wieder etwas Neues entwickeln.

    Viele Züchtergrüße aus Sebnitz
    Bernd Peschke

  4. Krengel Helmuth sagt:

    Jedes noch so gut entwickelte Programm scheitert, wenn keine Daten eingepflegt werden.
    Der erhoffte Nutzen von der Basis bis hoch zum BDRG , verpufft somit. Jeder Vorstand hat durch entsprechendes Mitgliedervotum Verantwortung zu erfuellen. Die Satzung ist hierbei ein Leitfaden Aufgaben / Vorstand/Verein. Unser aufgebaute Struktur geht ohne entsprechende Daten-Pflege nicht.

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