VDT-Zuchtausschuss tagt in Thörey

2 Antworten

  1. Gregor Bextermöller sagt:

    Ich lese seit Jahren von der Arbeit des VDT-Zuchtauschusses, vermisse aber Ergebnisse, über die der Züchter informiert wird. In frage mich in diesem Zusammenhang, wie der BZA beschließen konnte, dass die Tauben im Stamm in Einzelkäfige gestellt werden sollen. Für mich total unverständlich, da u.a. das Paarverhalten und die Harmonie ein Kriterium bei der Bewertung darstellt. Attraktiver kann man mit solchen Vorgaben sicherlich keine Schau gestalten. Eine für mich total unverständliche Entscheidung!

    • Manfred Loick sagt:

      Jetzt muss man zugestehen, dass der BZA die lange Zeit der Geschäfts- und Handlungsunfähigkeit des VDT genutzt hat, um seine Anliegen im Alleingang zu erledigen. Aber auch wenn der einzelne Züchter im BDRG praktisch rechtlos ist, gibt es demokratische Mittel. Gegen den tierverachtenden Handschwingen-Beschluss des BZA, der gleichzeitig ein Bürokratie-Monster allergrößten Ausmaßes ist, habe ich z. B. form- und fristgerecht Einspruch eingelegt und vier unterschiedliche Verbände gebeten, diesen Einspruch befürwortend zu unterstützen. Dennoch bleibt der bittere Beigeschmack, dass wir Fehler korrigieren müssen statt zielgerichtet das zu unternehmen, was für die Taube gut ist. Auch der Stamm-Beschluss stammt nicht von Fachleuten und muss korrigiert werden. Die Taube ist ein Gesellschaftstier, liebt aber die Zweisamkeit. Und diese schönste Art des Zusammenseins spiegelt sich bei einem erprobten Paar wider. Der Beschluss geht auf sog. Paare zurück, die keine echten Paare sind, dem müssen wir entgegentreten. Also einmal mehr: Kommando zurück statt zielgerichtet nach vorn.

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