Antwort auf: Taubenfutter selber mischen

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Norwichkroepfer
Teilnehmer

Hallo Zuchftreund Kielmann,

Sie verstehen nicht, wie sich solche überholte und völlig substanzlose Äußerungen über die Tauben Fütterung immer noch halten können???

Ein Paradebeispiel dafür gibt unser Freund “coburgerjunky” in obiger Stellungnahme.

Da wird ohne Hintergrundwissen über Vorkommnisse geschrieben deren waren Grund man nicht kennt! Was soll man von einer Aussage wie “ne menge mais fütter” halten! Ist dem Zuchfreund überhaupt bewußt wovon er schreibt? – nämlich von einer gewaltigen Stärkeüberversorgung seiner Tauben! So könnte man seine Zeilen weiter zerbröseln – das würde aber hier zuweit führen.

Leider verbreiten auch heute noch Spitzenzüchter “Grimms-Märchen” über die Fütterung ihrer Rassen und berufen sich dabei noch auf “Erfahrungen aus der Praxis”!

Dabei kommt ihnen entgegen, das Tauben, was das Futter betrifft, äußerst “belastungsfähig” sind! Doch dürfen dieses auf keinen Fall ausnutzen!

1) Weil wir dann dann Immunsytem unserer uns auf Gedei und Verdreb anvertrauten Pfleglinge völlig unnötig belasten und so Krankheiten Vorschub leisten!

2.) Nur durch eine optimierte Haltung und Fütterung unseres Taubenbestandes – wie sie in “Die Rassetaube” immer wieder erläutert wird – schaffen wir es, unsere Taubenzucht möglichst kostengünstig zu halten!

Die “märchenhaften” Ansichten und Aussagen zur Taubenversorgung werden bei vielen den Züchtern sicher noch ebenso lang im Bewußtsein eingebrannt bleiben , wie die Vorstellung, aus einem gelben Täuber und einer roten Täubin “auch mal” einen gelben Täuber züchten zu können…

In diesem Sinne viel Freude an der Rassetaubenzucht! Es geht aufwärts – wenn auch langsam….

Hubert Borgelt