Antwort auf: ZUCHTTRÄUME

#9981
EnglishPearls
Teilnehmer

Wenn Du so direkt fragst Matze, dann oute ich mich nun einmal mit all meinen Träumen. (Für alle anderen, ich bin der, mit dem sich Matze über das Träumen unterhalten hatte, worauf er dieses Thema hier einstellte.)

Ich denke öfters darüber nach, neben guten Roten, Gelben, Rotfahlen und Gelbfahlen Carriern – letztere am besten wie die schönsten Schautauben so hell im Fahl und mit einem rubinroten Auge – auch Andalusierfarbige und Almonds zu züchten. Allerdings muss dabei immer der Typ stimmen – ist ja schließlich keine Farbentaube!

Allein ist es eben eine Frage der Priorität, wenn man gleich zwei neue Farben (und Nebenfarben) züchten will. Worauf legt man sich fest, bei schon so vielen Farben und noch drei weiteren Rassen? Etwas Neues, nur so für sich oder aber eben die Perfektion in den alten, anerkannten Farben? Zumal es beim Carrier eh noch viele Differenzen im Typ zwischen Bindigen und Einfarbigen gibt.

Ich denke, man hat hier in Deutschland gut darangetan, dass man die Unterscheidung zwischen anerkannten und AOC Farben macht. In wenigen Fällen (Aschfahle Carrier beispielsweise) doof, da diese Tiere besser sind als manche in anerkannten Farben, aber vom Grundsatz her ist es, denke ich, gut so. Denn was nützen einem z.B. schlechte andalusierfarbige Carrier, wenn der Typ nicht stimmt? Da ist mir und der Rasse nicht mit geholfen.
Wir haben in Deutschland einen Standard erreicht, der in manchen anderen Ländern selbst bei Heimatrassen nicht erreicht wird. Dafür aber mag es dort vielmehr Farben geben (Weißbindige, – geschuppte und Almond Show Racer mögen hier ein Beispiel sein). Und da glaube ich hat die Konzentration auf eben nicht alle Farben eine entscheidende Rolle mitgespielt.
Jeder muss aber eben selbst sehen, wie er sich seinen eigenen Traum verwirklicht. Und ich denke, dass ich einfach mal sehen werde, welche Farbe gut zu bekommen ist und dann einfach mal probiere…

Allen anderen Träumern und Visionären noch eine erfolgreiche Zuchtsaison!!!

Phillip Fritz
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