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AnonymInaktiv
Hi,
wir hatten lange Zeit in den Zuchtvolieren Sand eingestreut. Das klappt auch wirklich gut, da Feuchtigkeit durchsickert und so abgebunden wird. Das Problem ist nur, dass man bei jeder Reinigung auch immer Sand zusammen mit dem Kot hinausträgt.
Aber ich denke in Schlägen selbst sind organische Einstreumaterialien besser geeignet als Sand.
Gruß Phillip
AnonymInaktivHat denn jemand hier Erfahrungen mit Sand sammeln können? Die Saugkraft ist wahrscheinlich nicht so hoch wie bei Hobelspänen und co., aber gibt es auch Vorteile?
AnonymInaktivich werde dieses jahr den test machen. dann gibt es den bericht. ich habe bereits einige große kunststoffkisten aus einem warenlager. diese werden auf die seite gelegt, so das die öffnung nach vorn zeigt. die öffnung wird dann von mir noch bearbeitet. die kisten sind auch in dieser lage noch stapelbar. ich werde es mal abwarten.
AnonymInaktivEine Antwort in Unterpunkten:
@ rubella:
Du wirst niemanden finden, der mit soetwas Erfahrungen gesammelt hat einfach aus dem Grunde, da es keine Kunststoffnistzellen im Handel gibt.
@ all:
Ich denke bei dem hier diskutierten Punkt wird deutlich, wie schwer es etwas Neues hat, wenn es nicht in der Praxis erprobt worden ist. Vergessen dürfen wir in dieser Situation aber eins nicht: Die angesprochenen Eimer waren nur der Auslöser einer Frage, die viel weiterreicht. Nistzellen aus Kunststoff sind sicherlich bei entsprechender Gestaltung viel einfacher zu reinigen und zu desinfizieren als Holz und vor allem genauso baufähig. Dass sich bei einem Neubau Holz durchsetzen dürfte liegt einfach in der Natur des einfachen Verarbeitens. Aber wieso sollte Kunststoff nicht genauso gut bei Standardzellen Verwendung finden. Einzig und allein müßte ein Hersteller her, der ein solches Produkt auf dem Markt einführt, wobei eine Einfuhr bei Brieftaubenzüchtern schon allein wegen dem Hygieneargument sicherlich recht einfach wäre. Es geht ja nicht darum die Taubenzucht zu revolutionieren, sondern einfach nur um den Test, ob es nicht möglich und wenn ja ob es nicht auch reinlicher wäre.Also Rubella, mich jedenfalls würden Deine Ergebnisse in Bezug auf die angesprochene Feuchtigkeit und die Reinigung interessieren.
In diesem Sinne Gut Zucht – egal ob in Holz, Plastik oder sonstigen Gerätschaften.
English Pearls
Phillip FritzAnonymInaktivnein habe ich eigentlich nicht. es hätte mich nur intressiert ob damit schon jemand erfahrung hat.alle schreien hier nach holz und sagen auch warum. nur scheint hier noch keiner kunststoffnistzellen gehabt zu haben. ich würde mich sehr über eine antwort freuen, von jemanden der den praxistest gemacht hat. aber ich vermute mal, das ich keinen finde. trotzdem möchte ich euch für eure antworten danken.
AnonymInaktiv@rubella:
Die von dir erwähnten Plastiknistschalen sind schei…, weil der Kot darauf nicht abtrocknet. Die Zuchttiere wie auch die Jungtiere sind dann total kotverschmiert und Kot der lange feucht bleibt ist natürlich ein Paradies für Keime! Du müsstest also jede Nistschale mit zB. Zeitungspapier einpacken, das habe ich eine Zuchtsaison lang gemacht und ich kann Dir sagen daß das sehr zeitaufwendig ist!!
Meiner Meinung nach überwiegen die Vorteile von Holz einfach! Ich glaube daß die Industrie niemals die Nistzellen produzieren könnte die den jeweiligen Rassen und den Verhältnissen im jeweiligen Schlag angepasst sind oder hast Du schon mal einen King oder einen Altdeutschen Kröpfer in einer 70cm Standardnistzelle gesehen! Also heißt es für viele Züchter: selber bauen! Das geht nunmal mit Holz/Spannplatte usw eben relativ leicht und auch so daß keine Ritzen entstehen. Persönliche Vorlieben, Bedürfnisse der Rasse, die Maße im Zuchtabteil usw. fließen dann als Kriterien in den Selbstbau!
Auch was die Hygiene anbelangt, sehe ich bei Holz keine Nachteile!
Du scheinst einfach panische Angst vor Tubenkot und Bakterien zu haben, oder?AnonymInaktiversteinmal den bericht von bóßmeier kenne ich nicht. kenne nur die plastikeimergeschichte aus den USA. da ich nicht der größte fan von chemie bin denke ich das kunststoff besser zu reinigen ist. der verunreinigte kot zieht ins holz, kann er bei kunststoff nicht. auch wenn holz besser atmet, denke ich bei einem gut belüfteten schlag sollte feuchtigkeit nicht das problem sein. auch das holz sich besser verarbeiten läßt, kann doch in der heutigen hochtechnisierten zeit kein grund sein. kunststoff zellen könnten aus einem stück sein und somit gibt es auch keine spalten und ritzen , wo sich kleine sauger verkrichen können. ich möchte mit den kunststoffzellen nicht die heutige taubenzucht auf den kopf stellen ,nur mal zum nachdenken anregen. es gibt ja nicht umsonst kunststoffnistteller. oder? ach ja! die idee mit dem PVC boden finde ich garnicht schlecht matze. wenn du schreibst “holz sieht besser aus”, dann würde ich dir einen belag im holzdekor vorschlagen. SIEHT DOCH BESSER AUS, wie beton oder fliesen.
AnonymInaktivIch finde Plastiknistzellen haben keine Vorteile!
Auch Nistzellen aus Holz sind einfach sauber zu halten und gegebenenfalls zu desinfizieren! Sie nehmen überschüssige Flüssigkeit auf und sorgen so für ein gutes Mikroklima. Ausserdem ist Holz leicht zu verarbeiten und sieht schön aus!Ich habe den Bericht über Friedel Boßmeyer auch gelesen, aber mich reizt nichts daran meine Tauben in einem Plastikeimer oder dergleichen brüten zu lassen. Auch wenn Tauben dies bezüglich zugegebenermaßen anspruchslos und anpassungsfähig sind!
Man könnte ja auch den Schlagboden mit PVC auslegen! Es ist leicht drüberzuwischen und jeder Züchter kann sich nach persönlichem Geschmack ein hübsches Muster aussuchen! (Vorsicht Ironie!)
Gruß, Marius MatzAnonymInaktivhallo rubella!
was sind denn die vorteile bei kunststoffnistzellen?
habe dir eine PM geschickt !
gruß camper
AnonymInaktivman könnte die kunststoff nistzellen mit pappe auslegen. eine kompostierung wäre kein problem. außerdem denke ich für z.b. einen offenfrontschlag wären die kunststoff nistzellen besser, da sie vorteile gerade bei feuchtigkeit dem holzzellen haben. ich habe mehrere große plastikkisten, die ich dieses jahr mal zu nistzellen umbauen werde. mal sehen wie das so ist. manchmal muß man einfach neue wege gehen.
AnonymInaktivHallo zusammen,
als ich im Netz zum ersten Mal die Plastikeimer sah, fand auch ich dies eine sehr interessante Lösung vor allem für kleine Rassen (die Bilder zeigten English Short Faced Tumbler), zumal man diese Eimer auf relativ wenig Raum in einem Allroundschlag anbringen kann – neben Wand und Sitzregal z.B. Man bräuchte nicht mehr unbedingt feste Zellen zu installieren, da die Eimer ja einfach nach der Zucht gestapelt auf ihren nächsten Einsatz warten können.
Die Frage nach dem Anpaaren kam mir dann auch im Anschluss in den Sinn. Ich kann nur vermuten, dass die Paare zum Beispiel in Schaukäfigen angepaart werden und dann in den Schlag mit den Eimern gebracht werden, in dem dazu aber keiner der Täuber vorher gesessen haben darf, damit kein Täuber schon ein Revier besetzt hat und die anderen nun durch alle Ecken scheucht. Auch kann man so sicherlich nicht an die Grenzen der Auslastung gehen. Viele von uns vermeiden zwar Überbesatz wo es geht – richtig so, aber oft muss ein Zuchtschlag mangels Raum ja nunmal das an Zuchtpaaren aufnehmen, was er auch an Zellen zur Verfügung stellt. Ich könnte mir vorstellen, dass dies ein Nachteil der Eimer ist, denn hier können Paare, die noch keine Zelle richtig fest eingenommen haben ja nicht über Nacht in selbige gesetzt werden.
Vielleicht haben wir ja einen Züchter hier im Forum, der diese Methode anpaart. Ich denke da grade an DEN Show Racer Züchter Deutschlands aus Fränkisch Krumbach, der diese Methode auch in einem Teil seiner Zuchtanlage verwendet, wie man dem Züchterportrait in der GZ vor einigen Ausgaben entnehmen konnte.
Ich denke, dass die Eimer bei großen und scheuen Rassen nicht so gut zu verwenden sind. Ich kann mir jedenfalls unsere Französischen Begdetten nicht in einem Eimer brütend vorstellen.Die Idee, Nistzellen aus Kunststoff statt Holz herzustellen, hat sicherlich einiges für sich. Hat das eigentlich schon einmal jemand versucht?
Ich denke die Sache mit der Feuchtigkeit wird der entscheidende Knackpunkt werden, denn Holz nimmt Feuchtigkiet ja auf, wie Rubella richtig bemerkt hat. Dieser Effekt, dem man zwar mit Rosten, die ja auch bekannt sind aus Holzzellen, entgegen wirken kann, entfällt bei Kunststoff, so dass hier sicherlich trotz der schnellen Trennung von Kot und Zelleninsasse eine Belsatung durch Schadgase eher gegeben sein wird als bei Holzzellen, obgleich man auch evtl. mit einer Kotwanne arbeiten könnte, die mit Holzspänen eingestreut werden könnte.
Vorrausgesetzt das Problem kann praxisgerecht angegangen werden, so sind Kunststoffzellen sicherlich einfacher zu reinigen und zu desinfizieren, denn es entfiele ja auch das Bangen nach dem Ausbrennen, dass der Schlag sich nicht doch noch entzünden könnte.Viele Grüße und Euch allen eine erfolgreiche Zucht im Jahr 2008
English Pearls
Phillip FritzAnonymInaktivHallo rubella!
Zu den Plastikeimern ist mir als erstes:………….wo werden denn die Tauben verpaart………….. eingefallen. Wir Taubenzüchter verpaaren doch unsere Tauben nach bestem wissen und Gewissen in der Zelle, damit sich das Taubenpaar verpaart das uns als Züchter am meisten zusagt, mit den Eimern, denke ich, ist das doch sehr schwierig. Als nächstes denke ich an Kot und die damit verbundene Feuchtigkeit. Holz atmet und nimmt auch ein bischen der Feuchtigkeit auf. Ich persönlich brenne meine Zellen immer mit dem Bunsenbrenner aus um alle Krankheitskeime abzutöten.
Denke das ich bei meinen Holzellen auch in meinen neuen Schlag bleiben werde.Gruß camper
AnonymInaktivnun lacht mal nicht gleich! warum holz? kunststoff wäre doch viel leichter zu säubern und es können sich schlechter kleine sauber und krankheitskeime festsetzen. hat das schon mal jemand ausprobiert? habe auf einer seite in den USA einen züchter gesehen, der seine tauben in plastikeimern brüten lässt. der deckel wird zur hälfte abgeschnitten und an der schnittkante wird eine leiste zum anfliegen angebracht. nun wird der eimer mit dem boden an der wand angebracht.der halbe deckel ist im unteren bereich, damit das nest nicht heraus fällt. könnt ihr mir eure meinung dazu sagen? gruß mario
AnonymInaktivHallo,
das dachte ich zuerst auch aber ich habe mich dann auch durch andere Züchter überreden lassen das es andersrum richtig ist, also das die Schwarzbindigen mehr Farbstoffreserven haben.
Warum das so ist kann ich dir leider auch nicht im Detail sagen.
Ich habe es Probiert und es stimmt, also zumindest sieht es so aus, weil die über schwarzbindig gefallenen Hohlblauen immer Wolkig wahren und die über Gehämmert nicht.
Ob das Genetisch genau richtig ist vermag ich nicht zu sagen,da gibt es bestimmt andere in diesem Forum die dies auflösen können.Viel Spass bei der Zucht und viel erfolg!!!
Gruß
Karsten PfefferAnonymInaktivHy
Danke für den Tip über gehämmert hört sich Intressant an, werde ich mal testen. Liegt bei gehämmert der schwarzfaktor nicht höher als bei Blau mit Binden ??
Coyoti 8)
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