Das Gästebuch von VDT-online

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Hubert Borgelt aus Neubeckum schrieb am 16. März 2018 um 23:28
Liebe Taubenfreunde, nach langer, langer Zeit habe ich eben mal wieder ins "VDT-Forum" geschaut. Viel habe ich ja nicht verpasst. Was mich aber entsetzt hat, ist, dass unter der ersten Rubrik "Zukunft d. Rassetaubenzucht" keine einzige Wortmeldung vorhanden ist. Gut, nun könnte man mutmaßen, dass unser Hobby keine Zukunft mehr hat - also warum sich dazu Gedanken machen? Doch weiß der aufgeschlossene Züchter, dass unsere Beschäftigung mit Rassetauben Jahrhunderte, Weltkriege und morbide Führungs-Strukturen und vieles Andere mehr überlebt hat und sich immer wieder zu neuen Höhenflügen - wie der berühmte "Phönix aus der Asche" - und zu neuen Blütezeiten aufgeschwungen hat. Also, es gebe genügen Anlass, sich um die Zukunft unseres wundervollen Hobbys Gedanken zumachen.
machen. Doch - wäre da nicht der VDT als die Spitzenorganisation & größter Rassetauben Verband der Welt nicht geradezu verpflichtet, hier eine Vorreiter-Rolle mit zukunftssichernden Vorgaben, Anregungen und konkreten Hinweisen zu spielen?
Beispiel: Die Raumnot unserer Zeit macht es immer mehr Tauben-Freaks unmöglich, eine umfangreiche Taubenzucht zu realisieren. Hier wäre es eine dankbare und erfolgsversprechende Aufgabe, diesen Taubenfreunden Strategien aufzuzeigen, wie sie auch mit 3 - 4 Zucht-Paaren durchaus in härtestem Wettbewerb bestehen könnten. Wie geschrieben, nur ein Beispiel von einer Legion von Vorschlägen. Andererseits: Was nutzen uns die glorifizierenden "Schlagreportagen" von sogenannten Spitzenzüchtern, die mit einer Herrschar von Zuchtpaaren versuchen hochrassige Tauben zu ziehen, es aber doch nötig haben, anderen Züchtern eigenen Ringe zu geben, damit um des fragwürdigen Erfolges willen, hochwertige Jungtauben für sie gezüchtet werden. Man will ja schließlich Deut. Meister werden - und dafür sind Tiere aus der "eigenen" (Ring-)Zucht unerlässlich. Denke, mit diesem kurzen Abriss ist klar geworden, was ich meine. Vielleicht fallen einige Argumente auf fruchtbaren Frühlings-Boden. Erste Überlegungen könnten schon zu Karfreitag im Tauben-Museum angestellt werden, wenn sich das geballte Fachwissen in Nürnberg bei Karlheinz trifft. Allen Teilnehmern wünsche ich dort viel Freude und gute Gedanken zum Wohle unserer Tauben. LG Hubert
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