Das Gästebuch von VDT-online

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Ihr/Euer VDT Vorstand

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Maik Löffler aus Mitwitz schrieb am 18. Oktober 2020 um 19:28
Hallo liebe Zuchtfreunde,
fangen wir jetzt bloß nicht an, sofort mittels eilig zusammengebastelter VDT-JHV, alles richten zu wollen. Die Teilnahme fiele derzeit doch mager aus. Diese wenigen Zuchtfreunde sollen dann so Wichtiges entscheiden? So können wir auf lange Sicht nichts vernünftig regeln! In der derzeitigen Stimmung ist dies schlichtweg ausgeschlossen. Unfreiwillig haben wir durch die Pandemie nun diese Zeit bekommen, eine JHV sollte erst ab Mitte 2021 stattfinden. Es gibt andere moderne Möglichkeiten Meinungen zu erfragen und entsprechende Ideen zu kanalisieren. Hört doch nicht auf die Antreiber, es sei denn, durch eine glückliche Fügung bekommen wir ein großartiges, zukunftsfähiges Team zusammengestellt. Ansonsten benötigen wir sinnvolle Vorschläge aus der Züchterschaft, vor allem betreffs einer funktionierenden Zusammensetzung eines neuen Vorstandsteams. Schwerpunkt liegt auf Team! Bis dahin haben wir einen Restvorstand, welcher die nötigen Arbeiten übernehmen wird. Ob man nun jemanden leiden kann oder nicht, sollte hintenangestellt werden. Da brauchen wir derzeit keine Ersatzbesetzung, welche wir doch ohnehin schon wieder bis zur nächsten JHV verschlissen haben, darin sind wir scheinbar unschlagbar. Schade um die vielen zurückgetretenen Zuchtfreunde, welche sich das alles sicher auch anders vorgestellt hatten. Auch der unrühmliche Abgang unsres Altvorstandes gereicht uns allen nicht zur Ehre! Das haben wir sehr schlecht gemacht.
Verunglimpfungen und destruktive Bemerkungen, wie Sie noch verstärkt in den sozialen Medien zu lesen sind, sollten keine Beachtung finden. Das sind immer die gleichen wenigen Schreiber, welche überall Ihren Senf hinzutun müssen, dies noch ohne umfängliches Hintergrundwissen. Wer von uns hat sich denn nun wirklich einen umfassenden Eindruck verschafft und alle Beteiligten gehört und Sachverhalte ausführlich hinterfragt?
Nutzen wir diese grauenhafte Coronazeit, um uns umfänglich Gedanken zu machen! Wie geht es mit unserem VDT weiter, was können wir alle besser machen? Wie können wir mithelfen, dass der neue Vorstand seine Aufgaben mit Freude und Enthusiasmus leisten kann? Der Vorstand sollte nur aus so vielen Zuchtfreunden bestehen, die auch konstruktiv miteinander umzugehen verstehen, erweitern kann man allemal. Es muß von Anfang an die Chemie und der Einsatzwille stimmen. Eine faule Kartoffel verdirbt alles um sich herum, das dürfen wir nie wieder länger dulden. Nur so können wir die Geschwindigkeit des Personalkarussells verlangsamen. Bislang setzte sich jeder auf den Schleudersitz „Vorstand im VDT“, das darf nicht mehr so sein, jedwedes Vertrauen geht so abhanden. Wenn wir es schaffen, einen funktionierenden Vorstand zusammen zu bekommen, dann sollten wir auch einen guten Vertrauensvorschuss gewähren und nicht gleich bei den ersten Fehltritten schon wieder umgehend die großen Schimpftiraden ablassen. Genau diese Fehler werden geschehen, das ist normal. Der Chef muß bestens sich mit Menschenführung verstehen und mit einer natürlichen Autorität auftreten, alles andere ist zweitrangig, für die Sacharbeit ist der weitere Vorstand da. Der Chef muß für den Zusammenhalt sorgen, alles Erforderliche was nicht in seinen Bereich fällt, muß er schnell delegieren und die Durchführung dann auch entsprechend verfolgen. Dann kann alles wieder ins Lot gerückt werden. Klar muß sein, einer muß den Hut aufhaben und keiner darf aus der zweiten Reihe schießen. Probleme sollten immer vorher intern geklärt werden und nicht alles in die große Öffentlichkeit getragen werden. Das hat nichts mit Transparenz zu tun, sondern ist in diesen Zeiten eher ein Mangel an Führungsqualitäten. Wie welche Entscheidungen zustande kommen, wie die wirtschaftlichen Eckdaten zustande kommen, all dies muß transparent dargestellt werden, zumindest auf Nachfrage umfänglich beantwortet werden. Persönliche Befindlichkeiten haben in der Öffentlichkeit nichts zu suchen. Wir brauchen auch Leute, die bereit und in der Lage sind, drei bis vier Wahlperioden ihre Funktion ausüben zu können. Wie es dann letztlich kommt, werden wir dann sehen, die Voraussetzungen müssen von vorn herein geprüft werden und passen!
Also, keine Eile! Besser einmal mehr miteinander gesprochen und gut überlegt, als bei einer JHV wieder jemanden vor die Nase gesetzt bekommen, von dem man noch nichts weiß, somit man sich noch keine Meinung bilden konnte. Vorher sollten Kandidaten für diesen oder jenen Posten ausführlich vorgestellt werden, erst dann wird in Kenntnis der Personen entschieden, wer was macht. Ein gewichtiges Wort hat dann bei der Auswahl der vermeintliche Vorsitzende mitzureden, der muß ja mit seinem Vorstand dann zurechtkommen. Ich könnte mir auch nicht eine ganze Woche die Zeit mit Menschen um die Ohren schlagen, die ich nicht ausstehen kann. In diesem Sinne mit Ruhe und Bedacht an die bevorstehenden Entscheidungen. Corona gibt uns diese Zeit, nutzen wir diese sinnvoll!
Euer Zuchtfreund
Maik Löffler, Mitwitz
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