Aktuelle Informationen der Ausstellungsleitung der 69. VDT Schau in Kassel

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6 Antworten

  1. Klaus Hoechsmann sagt:

    Ich mache mir Sorgen wegen der Meldegelder und ich werde damit nicht allein sein. Wenn für die VDT Schau z.B. 1.000 Aussteller melden und es zur Absage kommt, wären das schon 20.000 Euro, die dann an Bearbeitungsgebühr einbehalten werden. Um den Ausstellern diese Unsicherheit zu nehmen, sollte man angesichts der jetzigen Situation darauf verzichten diese Gelder einzubehalten und das auch so in die Ausstellungsbestimmungen aufnehmen. So würde man die Bedenken der Züchter zerstreuen und ihren Beschluss zur Meldung erleichtern
    Viele Grüße
    Klaus Höchsmann

  2. King-Club Deutschland Andreas Gehrmann sagt:

    Werter VDT-Vorstand,
    Werte Ausstellungsleitung,

    Schwanewede, 29.04.2020

    vielen Dank für die weiteren Informationen zur VDT-Schau 2021 in Kassel.
    Als SV-Vorsitzender des King-Club Deutschland, einer der größten Mitgliedsvereine im VDT, muss ich allerdings dann auch zum jetzigen Zeitpunkt mehr Hintergrundinformation erhalten. Wir sollen unsere Züchter animieren zu melden, ohne zu wissen, mit welchen finanziellen Risiken Züchter zu rechnen haben, wenn ihr Standgeld bereits mit der Meldung eingegangen ist und die Schau abgesagt werden muss. Wer trägt wann welche Kosten ( auch der VDT e.V. ? ), die Zweifels ohne schon in der Planung oder aus Verträgen entstehen. Als Ausstellungsleitung und Verantwortlicher kennt man jetzt schon die Fakten und sollte diese in einer AAB zu Kassel 2021 bereits jetzt veröffentlichen.
    Auch für diese Information muss man Verständnis haben.
    Auf der VDT-Jahreshauptversammlung in Leipzig 2019 lag für die vergangene VDT-Schau Kassel 2019 noch kein offizieller Abschlussbericht der VDT Schau GmbH vor. Es gab lediglich unvollständige Zahlen. Der Abschlussbericht sollte auf dem VDT-Meeting mit JHV im Juni 2020 folgen, die verständliche Weise der Situation geschuldet, abgesagt werden musste. Unter bestimmten Voraussetzungen, in Leipzig auf der Versammlung so suggeriert, hätte die VDT-Schau 2019 ( VDT-Schau GmbH ) mit einem Sponsor maximal plus minus null ausgehen können. Ankündigungen, über zu erwartenden Meldezahlen für Kassel 2021 ( 15.000 Tiere ) und Standgelderhöhungen ( 15,00 € ), gab es bereits in Leipzig. Dieser Abschlussbericht liegt unseres Wissens immer noch nicht vor und kann auch derzeit durch eine JHV nicht diskutiert werden.
    Wie wäre diese Diskussion ausgefallen? Spekulation!!!
    Und genau darin liegt das Problem! Spekuliert wird in allen möglichen Medien und jeder weiß mehr als der Andere. Warum werden die VDT-Mitgliedsvereine, als Träger der VDT-Schau GmbH, nicht mit Fakten bzw. Zahlen informiert? Was sollen wir unseren Züchtern sagen, wenn laufend um Zahlen spekuliert wird und jeder Züchter zum jetzigen Zeitpunkt um seine finanzielle Ausrichtung in der Zukunft nachdenkt oder sogar bangt. Wir finden es unverantwortlich in eine Planung zu gehen, ohne Vorstellung der finanziellen Risiken für alle Beteiligten.

    Wo bleibt die angekündigte ( JHV Leipzig 2019 ) Transparenz und Kooperation mit den Züchtern und den Mitgliedsvereinen?
    Unsere Mitglieder gehören, wie in fast allen Mitgliedsvereinen überwiegend der CORONA-Risikogruppe an, sind Rentner mit nur eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten. Jeder überlegt sich, wie er welchen Euro wann und wo ausgeben kann. Es ist dringend an der Zeit zu informieren, damit auch wir unseren Mitgliedern gegenüber eine korrekte Aussage geben können. Mit Spekulationen, die leider im Umlauf sind und ohne Fakten auch nicht enden, kann kein Verein der Welt Mitglieder motivieren.
    Ich wünsche allen Verantwortlichen einen weiterhin gesunden Jahresverlauf und vor allem korrekte Entscheidungen als Vorstand aller Mitgliedsvereine im VDT.

    Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Gehrmann
    1.Vorsitzender

  3. Otto Reichert sagt:

    Sehr geehrter VDT Vorstand,
    ich finde es sehr schade, dass man das Standgeld auf 15 Euro erhöht hat. Ich hätte mir eher gewünscht, dass man auf E und Z Preise verzichtet und für Deutsche Meisterschaften auf Urkunden verzichtet. So hätte man viel Geld einsparen können. Ob diese Einsparung ausreichend wäre, um das Preisgeld stabil zu halten, kann ich leider nicht genau einschätzen. Ich habe zwei Rassen in 6 Farbenschlägen. Wenn ich alle zur Deutschen Meisterschaft melde, wird mich das knapp 600,00 Euro kosten ohne die Übernachtungen, Essen und das Benzingeld mit einzurechnen. Deshalb überlege ich, meine Tiere zu Hause zu lassen.
    Es wäre schön, wenn darüber einmal nachgedacht werden könnte.
    Vielen Dank!
    Mit freundlichen Grüßen
    Otto Reichert

    • Günter Stach sagt:

      Beim Lesen der nicht uninteressanten Wunschvorstellung von Otto Reichert erinnere ich mich an die Zeit meiner Vorstandstätigkeit im VDT. Am Schluss seines Statements bittet er, sich darüber Gedanken zu machen.
      Schon ausgangs der 70-er Jahre gab es bereits Diskussionen zur Abschaffung der Z- und E-Preise. Im Ergebnis jedoch mit der einschätzenden, gar warnenden Prognose, den Rückgang der Schaubeteiligungen befürchten zu müssen.
      Mit den in Nürnberg so großartig durchgeführten und in der Erinnerung haften gebliebenen Großschauen wurde ein Niveau vorgegeben, das sich mit Lob begleitet, an anderen Stellen, bis hin zu kleinen Lokalschauen durchsetzte. Großzügig einstöckiger Aufbau, Verkleiden der Rückwände und andere dienlichen Schmuckelemente wurden regelrecht zur Norm. Mit Einführung der Meisterschaften im gesamten Ausstellungswesen – erstmals 1995 ausgetragen – ergab sich dann im demonstrativen Alleingang des VDT schon eine luxuriöse Darstellung der einzelnen Champion. Schloss sich ähnlich einer glamourösen Oscar-Verleihung in Verbindung mit der Versteigerung von Zuchtpaaren zugunsten der Kinderkrebshilfe ein Aufsehen erregender und ansehenssteigernder Festakt an, der derartig präsentiert freilich gefällt. Unverkennbar, wie die darauf folgende, geradezu explosionsartige Schaubeteiligung zunahm. Die VDT-Schau wurde für die Züchterschaft alljährlich das Highlight des Jahres – sie fiebert, diese einstige Wanderschau, zu beschicken. Noch dazu jeder Ausrichter den Vorgänger an Ausgestaltung und Komfort übertreffen wollte – so soll es ja auch sein! Und das stets unter dem vertraglich reglementierten, vormals streng gehandhabten Vergabe-/Übernahme-Modus des VDT stehend, das Standgeld bei 10 € zu belassen! Für Stuttgart eine nicht erfüllbare Auflage, die mich und meine Zuchtfreunde des Stuttgarter Taubenvereins damals –weil bei den horrend gestiegenen Hallenkosten nicht mehr machbar – veranlasste, die nach bereits 5 herausragend durchgeführten, für 2003 übernommene 52. Deutsche Rassetaubenschau zurückzugeben.
      Nun, mit der Festlegung der beiden Ausstellungsorte Leipzig und Kassel wird sich an den üblichen Schau-Regularien nicht viel ändern können. Werden durch das Fehlen von Helfern/Idealisten aus den eigenen Reihen eher Kostensteigerungen hinzukommen – die Erfahrung lehrt es uns. So rosig sind die Aussichten bei allem Optimismus also nicht. Umso mehr müssen wir den im Ehrenamt stehenden Funktionären unser Vertrauen stärken.
      Im Laufe der Jahre haben wir aktuell nun ein ausgeprägtes, wie vernehmbar, Wohlgefühl- VDT-Schauniveau erreicht, auf das die Aussteller sicherlich keinesfalls verzichten möchten. Von Glanz und Gloria beeindruckt, sind sie durchaus animiert, eingeheimste Erfolge, sie in der Zucht umgesetzt, ausstellungsmäßig weiterhin fortzusetzen. Die Anreize bis hin zum Goldbarren für Best of Show als höchstes Ziel sind perspektivisch gegeben. Aber doch mit der einzugestehenden Konsequenz verbunden, sich mit den zu erwartenden Beteiligungskosten einverstanden zu erklären. Wer zur Elite gehören will muss Opfer bringen – bei erklärter Transparenz wird doch sichtbar, wie die kommerziellen Ergebnisse auf beiden Seiten mit Null enden. Beim fach-olympischen Gedanken, „dabei sein ist alles“, wird es im Endeffekt wohl bleiben. Hier sollte unsere Liebe zur Taube keine Einbußen erfahren; denn nur sie schenkt uns die Lebensfreude, die wir uns mit ihr schlechthin dann teilen dürfen.

      Mit freundlichen Grüßen
      Günter Stach

  4. Manfred Loick sagt:

    Kein Verein kann in diesem Sommer noch eine JHV abhalten, und keine Familie weiß heute, was aus dem Jahresurlaub 2020 wird. Umso mehr klammert man sich an die Hoffnung, dass das normale Leben irgendwann wieder einkehrt. Ob es eine Schausaison 2020/21 gibt, weiß auch kein Mensch zuverlässig zu beantworten. Ich gehe da ganz gelassen heran, denn ich entscheide nach den Bedingungen zum Termin des Meldeschlusses, ob ausgestellt werden kann. Vor diesem Hintergrund bitte ich um etwas mehr Gelassenheit, denn das Risiko verteilt sich auf viele Schultern, wenn wir die VDT-Schau in Kassel Januar 2021weiter besonnen planen und nicht zerreden. Fragen können jederzeit gestellt werden und sollten hier auch gesammelt beantwortet werden, aber Besonnenheit ist bis zum Meldeschluss gefordert, bei jedem Züchter, bei jedem Verein – und auch beim VDT. Bleibt gesund! Heute, 30. April 2020!

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