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  • als Antwort auf: Fachzeitschriften oft Duplikate #10053
    Anonym
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    Vielen herzlichen Dank für Ihre ausführliche Darlegung der Gegebenheiten. Vieles sehe ich genau so. Ich mache mir oft Sorge vor allem um die Rassen, welche in geringeren Stückzahlen gestellt werden. Dort werden trotz guter züchterischer Fortschritte häufiger negativ besetzte Kritiken abgegeben, als dies bei Massenrassen der Fall ist. In diesen Rassenkreis sind die züchterischen Schwierigkeiten oft weitaus anspruchsvoller. Bei den vielzahligen Rassen stehen oft positivere Darstellungen, obwohl kein Fortschritt erkennbar ist. Ziel ist der Erhalt der Vielfalt unserer Rassen. Wer will denn hunderte Tiere einer Rasse oder einer Farbe über die Vielgestaltigkeit unserers Ausstellungswesens setzen. Bitte nicht falsch verstehen, ich selber habe viele Jahre selbst Kingtauben gezüchtet und war als Funktionär aktiv, bin dieser Rasse immer noch sehr gewogen und agiere aktiv als Unterstützer. Mir liegen aber die selteneren Rassen mehr am Herzen, da ist die genetische Basis oft so schwach.
    In der Schauberichterstattung at man dann oft den Eindruck, daß abgeschrieben wird, Bewertungskarten oder von anderen Berichterstattern (manchmal wortwörtlich), die Kollektion aber nicht genug gesichtet wurde. Kritik kann man auch sehr gut anbringen und Fehlentwicklungen aufdecken, die entsprechende Rasse aber trotzdem positiv darstellen. Die Züchter werden mit Wegwischberichten abgeschreckt, wenden sich dann lieber den Liebkindern zu. Eine Verarmung ist der Fall.
    Gut, es ist viel Neues auf dem Markt gekommen, doch setzt sich viel nicht durch. So ist das Leben. Dies sollte aber nicht durch Schauberichterstattungen vertieft werden, zumal bei zukunftsträchtigen Rassen. Die verschwinden dadurch zwar nicht, brauchen zu ihrer Entfaltung aber länger. Die Zwickmühlensituation verstehe ich gut, doch mit einer positiveren Wortwahl kann man sowohl fordern als auch fördern. Es stehen ja nur wenige Zeilen zur Verfügung, die Ausdrucksmöglichkeiten sollte man gerade bei selteneren Rassen auch ausnutzen.
    Maik

    als Antwort auf: Fachzeitschriften oft Duplikate #10052
    Anonym
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    Hallo Maik,

    ich glaube das Problem ist schlicht und ergreifend, dass wir zu wenige Leute haben, die sich freiwillig bereit dazu erklären, einmal einen Schaubericht oder einen Rasseartikel zu verfassen.

    Grade bei Schauberichten fällt auf, dass die meisten Autoren, die Ihre Sicht der Dinge anhand des Rassestandards wiedergeben, oft im Nahchhinein als “Nachrichter” o.ä. bezeichnet werden und sich teils heftige Sachen anhören können, die nicht mehr in den Definitionsbereich von Kritik gehören. Entweder hat man als PR sich dann schnell den Ruf des sprichwörtlichen “Kameradenschweins” erarbeitet, weil man das ein oder andere Fehlurteil, wie es bei einer menschlichen Bewertung immer wieder mal vorkommen kann und auch kein Drama ist (!), aufgedeckt hat und dieses anspricht oder als nicht PR wird man dann schnell als Nichtwisser und PR-Hasser hingestellt.
    So stellt man sich als Autor dann auch schnell die Frage, wozu macht man das überhaupt und wollen die Leser bzw. die Aussteller, SVs und alle anderen Interessierten, überhaupt einen Bericht von der Schau? Objektivität, das hat A. Freyaldenhoven in seinem Vorwort zum Hühnerbericht über die vergangene Nationale in Dortmund in der Geflügelzeitung sehr schön dargelegt, kann man an dieser Stelle nun einmal nicht zu 100% erwarten und vor allem ist der Berichterstatter in dem Moment Berichterstatter und nicht an irgendeine Organisation innerhalb des BDRG gebunden. Aber deswegen darf man auch das Schreiben über Fehlurteile und vor allem Fehler und Mängel der Tiere nicht verteufeln, sondern sollte sich selbst kritisch bei der Betrachtung der eigenen Rasse oder Farbe hinterfragen. Sind die Tiere wirklich so gut oder schlecht? Hat der PR oder der Berichterstatter gar den Nagel auf den Kopf getroffen und wie sehe ich als Züchter die Sache? Meistens ist doch eh der Züchter derjenige, der die Qualität seiner Tiere am besten einordnen kann – so sollte es zumindest nach ein paar Jahren sein!

    Fazit der ganzen Sache aber, egal wie, man es bei einem Schaubericht angeht, man macht es als Berichterstatter meistens falsch, weil es immer jemanden gibt, der die Sache ganz anders sieht. Schön ist es, wenn aus diesem Spannungsfeld heraus die Energie für die züchterische Arbeit gezogen wird.
    Die Realität sieht leider zumeist ganz anders aus 😥
    Daher haben schon viele Autoren das Schreiben ganz sein gelassen. Diese Entwicklung sieht man schon in der Börse, die von den Großschauen soviel ich weiß, ich habe sie nicht abonniert, nur noch im Überblick berichtet.
    Auch muss man ganz klar gesagt werden, dass ein Schaubericht nie den eigenen Blick auf die Kollektionen ersetzt!!!
    Er ist eben immer ein Stück der Sicht desjenigen, der ihn verfasst. Und da wird es eben schwierig, denn was der eine eben bemängelt wird vom nächsten “nur” gewünscht und schon haben wir die Situation, dass sich Herr X von Herrn Y angegriffen fühlt, nur weil eben im Schaubericht darauf hingewiesen wird, dass etwas züchterisch getan werden muss oder ein Fehler vom PR übersehen wurde. Und schon geht die Zankerei los….

    Zu den Rasseberichten ist zu sagen, dass es teilweise recht schwierige Situationen für die Rassen selbst sind. Von manchen SVs bekommt man keine Rückmeldung, obwohl man guten Willens ist, den Verantwortlichen (Bsp. Zuchtwarten) das Schriftftück im Vorfeld zukommen zu lassen, damit eben keine Halbwahrheiten verbreitet werden.
    Gefühl: Diese Rassen sollen dann anscheinend nicht in die Öffentlichkeit…

    Wieder andere Rassen haben sehr gute “Betreuer”, die sie vortrefflich nach außen hin darstellen, und sie gedeihen in den Schlägen und brillieren auf den Schauen und mit guter Verbreitung.
    Vielleicht müsste sich der ein oder andere einfach nur den Mut zusammen nehmen, um aus seiner Erfahrung zu berichten, dann würden wir auch viel mehr Vielfalt beim Lesen genießen können.

    Für mich jedenfalls ist klar, dass sich auf Dauer (weniger Autoren, weniger Leser etc. mit eingedacht) auch nur noch ein Blatt durchsetzen kann.
    Übrigens haben wir bei den Kaninchen schon seit mehreren Jahren nur noch ein Fachblatt und leben auch sehr gut damit. Zumal da dann eben auch ganz gut ohne Kopien ausgekommen werden kann.

    Gruß aus Bonn
    Phillip Fritz

    als Antwort auf: Sonstiges #9139
    Anonym
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    👿 Hallo Zuchtfreunde, bitte um Eure Meinung. Ich abboniere beide großen Fachzeitschriften und ärgere mich jedes mal wieder, daß ich fast jeden Geflügelbeitrag in der einen Zeitschrift lese, dann das in der anderen nochmals vorgesetzt bekomme. Wozu haben wir denn dann zwei dieser Publikationen. Haben wir uns so wenig zu erzählen? Die offiziellen Berichterstattungen und SV Nachrichten sehe ich ja vielleicht noch ein wenig ein, aber die Rasseberichte und Darstellungen, das macht beim Lesen keinen Spaß mehr. Alles irgendwie eine Kopie.
    Dann schreiben einzelne Publizisten im eigenen finanziellen Interesse immer wieder mehrere Seiten lang, über immer dieselben Dinge, immer mit dem Fazit die eigenen Konzepte in Geld umzuwandeln. Es nervt mittlerweile einfach. Ob wir damit neue Zuchtfreunde für unser Hobby gewinnen können, wage ich zu bezweifeln. Bitte schreibt Eure Meinung auch ins Forum! Genauso die Schauberichterstattungen, oftmals Darstellungen von Zuchtfreunden, welche sich mit den Rassen kaum auseinandergesetzt haben. Schwache Leistungen werden übergebühr hochgelobt, andere bewundernswerte Aktivitäten abgeschwächt oder sogar ins Gegenteil verkehrt. Der Zuchtfreund, welcher die Tiere nicht gesehen hat, bekommt ein völlig falsches Bild von den gezeigten Rassestand, dies ein Problem seit vielen Jahren. Ich interessiere mich für viele Rassen, würde mir aber nie eine Wertung über so viele Rassen ohne Abstimmung mit den Zuchtwarten der SV´s wagen.
    Euer Maik 😆

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9990
    Anonym
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    Es ist richtig schön mit anzusehen wie es hier doch zu einer sehr interessanten Diskussion
    und zu einem Austausch von Informationen gekommen ist!
    Bis hierhin danke ich euch schonmal für eure Beiträge!

    @Sebastian Z.:
    Mit wievielen Zuchtpaaren arbeitest Du denn bei den Luzerner Weißschwänzen?
    Und wieviele ausstellungsfähige Jungtiere fallen daraus?

    Gruß, Marius Matz

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9988
    Anonym
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    moin phillip, mein täuber ist auch sehr hell von der grundfarbe. habe ihn dieses jahr an eine brieftaube dunkelgehämmert mit bronze mischerbig in rez.rot verpaart. erste nachzucht ein jungtier rez.rot und eines sollte eine kite sein. falls die kite eine 0,1 ist werde ich sie wieder an den vater verpaaren um die grundfarbe zu verbessern. bei meinen stippern oder auch sprenkler genannt, ist die grundfarbe des vielfarbigen brieftäubers egal. almondfaktor X reinerbig schwarz gibt immer weise mit schwarzen flecken. wichtig ist mir dabei nur das der almondfaktor immer wieder übertragen wird und der typ der racer immer näher kommt.also, ich brauche die sprenkler nur als träger für den almondfaktor. danach geht es dann an die vielfarbigen. ich muß allerdings ehrlich sein! mir gefallen die almondfarbigen, wie es sie bei den englischen shortface-tümmler gibt nicht so gut. ich mag eigentlich lieber die vielfarbigen wie es sie bei den chinesen- und pfautauben gibt. also viel heller in der grundfarbe. aber über geschmack lässt sich streiten. ich muß aber noch mal deutlich sagen, ich tue das nicht für irgentwelche anerkennungsverfahren oder sondervereine. ich tue das für mich. ist ja auch mein traum. gruß rubella

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9987
    Anonym
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    Hallo an alle Träumer,

    habt Ihr gelesen: Wir werden auf der Hauptseite erwähnt. Und das sehr positiv. Vielleicht könnte man dem noch hinzufügen, dass hier ein im Altersdurchschnitt sehr junge Diskussion läuft, ist es deswegen so fruchtbar und rege?

    Sag mal Rubella, wie war denn die braune (bzw. mandelfarbige)Grundfarbe der eingekreuzten Brieftaube? So hell wie die Weibchen von Herrn Krebs oder eher schon dunkler? Ich muss gestehen, dass mich das derzeit noch ein wenig davon abhält anzufangen. Da ich mir eine satte Grundfarbe wünsche und eben nicht dieses fast weiß, was dann im Weiblichen Geschlecht Stipper und Vielfarbig recht schwer unterscheidbar macht.
    Hast Du Fotos Deiner Kreuzungen?

    Liebe Grüße
    English Pearls – Phillip Fritz

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9986
    Anonym
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    moin phillip, fotos einstellen habe ich auch schon mal moniert. ich habe allerdings das glück das es show racer vielfarbig schon in den USA gibt und ich meinen traum sehen kann und nicht nur träumen muß. außerdem gibt es auch noch einen anderen weg seinen traum zu sehen. indem man ihn sich malen läßt. http://taubenzucht.de.tl/Tauben_Bilder3.htm allerdings hat werner nordmann, selbst schautaubenzüchter, geschrieben “show racer in der farbe Olmond”. das bild hängt in meinem wohnzimmer, damit ich meinen traum nicht aus dem auge verliere.
    das schöne an uns träumern ist ,das wir nie aussterben werden. das zeigen die vielen rassen und farbenschläge, die viele träumer vor uns erschaffen haben und es wird noch viele farben kommen von dennen wir jetzt noch garnicht zu träumen wagen.

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9985
    Anonym
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    Hallo zusammen!

    Endlich mal wieder ein Thema, zu dem ich auch etwas zu sagen habe.

    Sicher habe ich genug “Träume”, um hier die Aufnahmekapazität zu sprengen (Man ist ja noch jung, naiv und unverdorben 😉 ), doch eine Vision treibt mich schon eine ganze Weile um, so dass sie eines Tages (in langer, langer Zeit) zu meinem “Meisterstück” werden könnte.

    Eines Tages will ich einen Luzerner Weißschwanz in Braunweißgeschuppt im Stall haben. Dazu eine kurze Erklärung:

    Luzerner Weißschwänze sind sehr selten. In ganz Europa kann man die Züchter wohl an einer Hand abzählen, die sich mit dieser Rasse befassen. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass die meisten Züchter sie nur von Bildern kennen und sich kaum eine Gelegenheit bietet, sich in diese Tauben zu “verlieben”. Ein anderer Grund für ihre geringe Verbreitung ist jedoch sicherlich auch die große Schwierigkeit die ihre Zucht mitbringt. Weißschwänzige Tauben, bei denen der Keil farbig sein soll, sind züchterisch extrem fehleranfällig. Da entscheidet oft eine Feder über den Ausstellungswert eines Tieres. Deshalb ist die Trefferquote in jedem Jahr extrem gering und man bringt kaum Tiere auf die Schauen.

    Des Weiteren gibt es Luzerner Weißschwänze in seltener repräsentativer Qualität bisher nur im schwarzen Farbenschlag (von einigen mutigen Versuchen in manchen Züchterwerkstätten abgesehen). Das witzige ist nun, dass diese Tauben allerdings in allen möglichen Farbenschlägen anerkannt sind, darunter auch Braunweißgeschuppt mit Finkenzeichnung.
    Unter all den anerkannten Farbenschlägen ist Braunweißgeschuppt wohl sicherlich derjenige, der genetisch am anspruchsvollsten zu realisieren ist. Der Grund dafür liegt darin, dass – soweit ich weiß – die Braunreihe (trotz ihrer Anerkennung) in keiner der Luzerner Rassen exisitiert. Weiterhin existieren nur ganz wenige Tiere, die überhaupt Faktoren für Weißbindigkeit und damit auch für Weißschuppung tragen. Es sind also gleich eine Vielzahl (rezessiver) Faktoren, die übertragen werden müssten, um das Ziel zu erreichen. Schließlich hat man vielleicht einmal eine braunweißgeschuppte, weißschwänzige Taube, aber noch sicher keinen Luzerner. Auch von ihrer Gestalt weicht diese Taube nämlich von vielen Rassen ab, bei denen man sich genetisch bedienen könnte (darunter viele Farbentauben). Der einfachste Weg, hier die Rassemerkmale zu verbessern, ist weiterhin verstellt: Leider reicht meines Erachtens nach die Qualität der schwarzen Luzerner Weißschwänze (von denen man andernfalls leicht ausgehen könnte) und vor allem ihre Erbfestigkeit (man zieht immer wieder Tiere mit Jabot, mangelhafter Behosung von Problemen in der Scheckung ganz zu schweigen) noch nicht aus, um sie direkt als Ausgangstiere zu nehmen. Hier wäre also erstmal Aufbauarbeit zu leisten.

    … und das ist schließlich der Status Quo. Solang ich studiere und noch keine Tiere in solchen Ausmaßen halten kann, wie sie zur Verwirklichung meiner “Vision” nötig wären, kümmere ich mich also erstmal um die schwarzen Weißschwänze und versuche, hier Verbesserungen zu erzielen. Allein das ist ein hartes Brot, wie ich euch versichern kann. Dennoch ist es eine fantastische Taube, deren Anspruch und Seltenheit einen ganz besonderen Reiz verbreiten kann, wenn man sich erstmal mit einer gewissen dauerhaften Frustration beim Blick in die Nester (und auf viele schlechte Jungtiere) abgefunden hat 🙂 .

    Soweit also zu meiner “Vision”, die eines Tages (und ich gehe von mindestens 20 Jahren aus) zu meinem “Meisterstück” werden könnte. Vielleicht werde ich auch vorher verzweifeln, wenn ich meine Jugend, Naivität und Unverdorbenheit bezeiten verliere 🙂 .

    Beste Grüße
    Sebastian

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9984
    Anonym
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    Hallo Jürgen,

    sicherlich wäre es toll, wenn man die Themen mit Bildern unterlegen könnte. ABER wir sind Träumer: Wie sollen wir also etwas bildlich unterlegen, was noch gar nicht existiert, was uns nur Nachts heimsucht und nicht in der Realität?
    Gut, nun mag es bei Rubella vielleicht die ersten Schritte bei den Racern geben, aber das, was man sich vorstellt, haben wir Träumer auch “nur” im Kopf und nicht auf Papier oder schon gar im Stall.
    Schön wäre es, wenn man etwas unbekümmerter an die ganze Sache herangehen könnte und legte einfach los. So wie Rubella, kein Druck auf Schauen bestehen zu wollen oder zu müssen, sondern einfach ran ans Werk, einfach mal schauen, was passiert…
    Aber diese Einstellung ist leider nicht immer gegeben und daher auch nicht immer erste Schritte in Richtung dem Inhalt diverser Träume.

    Ich habe das Gefühl wir sind aber immernoch sehr wenige Taubenträumer… Gibt es nicht noch eine viel höhere Dunkelziffer?

    Viel Erfolg im Schlag und Inspiration durch Träume weiterhin

    English Pearls
    Phillip Fritz

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9983
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    Hallo zusammen,

    ich bin begeistert über diese Beiträge!

    Schön wäre es, wenn solche Beiträge mit vielen Fotos unterlegt werden würden. Dann wären sie für Anfänger wie mich besser verständlich.

    Danke auch für den Hinweis auf die Fachliteratur und die Website.

    Gut Zucht!

    Jürgen van Weyck

    als Antwort auf: Unterscheidungsmerkmale bei Tauben #10042
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    @Raikor wrote:

    Hallo zusammen,

    besten dank für Eure Hinweise.Das es nicht leicht ist habe ich gemerkt,
    als ich bei einem Züchter zwei Paar Altenburger Trommeltauben gekauft habe.Leider konnte ich in der Woche als sie sich gapaart hatten nicht beobachten, da ich gerade die Wohnung renovierte.Mußte aber dann zu meiner Überraschung sehen, wie der ” Täuber ” das erste Ei legte.
    Nun sind die Jungen 14 Tage alt.

    Ich wünsche Euch noch gute Zuchterfolge.Eure Webseiten sind prima.

    Gruß Rainer. 😉

    Wer die Eier legt ist doch egal wenn dann auch noch Junge schlüpfen !
    Lg

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9982
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    hallo matze, es ist die zweite generation im nest.ich habe eine 1,0 brieftaube vielfarbig mit einer 0,1 show racer reinerbig schwarz verpaart. hieraus fallen auch sprenkler ( auch als stipper bezeichnet). das ist der almondfaktor (vielfarbig) x schwarz. diese sprenkler mischlinge habe ich wieder an reinerbig schwarze racer verpaart. da fallen wieder sprenkler und auch schwarze raus. nur die sprenkler werden wieder an schwarze racer verpaart um den typ der show racer näher zu kommen. das geht mehrere generationen so.( rom wurde auch nicht an einem tag erbaut). nun muß man wissen das vielfarbige genetisch reinerbig dunkelgehämmerte mischerbig in rezessiv rot und dem schimmelfaktor und reinerbig für den bronzefaktor kite sind. deshalb arbeite ich gleichzeitig an rez.roten racern ( sind rote wo auch der schwanz und schwingen rot sind). das problem ist der bronzefaktor kite. gute dunkelgehämmerte racer gibt es wie sand am meer. schimmelfaktor ist auch kein problem. rez.rote kenne ich nur einen der da vorzügliche vorarbeit geleistet hat (günni nebl) .deshalb arbeite ich auch daran. auch an kite bin ich dran, wenn es auch bei einigen vielfarbigen rassen nicht berücksichtigt wurde. da sieht man auch den unterschied sehr deutlich.vergleiche mal eng. shortface tümmler almond und chinesentauben oder pfautauben vielfarbig.ich denke mal deshalb wird als farbbezeichnung auch einmal almond und einmal vielfarbig verwendet, auch wenn es sich beide male um den almondfaktor handelt. von almond spricht man, wenn es die komplimentärfarben kite und agate gibt und von vielfarbig spricht man ,wenn die komplimentärfarben fehlen. für mich ist es noch ein langer weg. eine neue idee habe ich auch schon, obwohl diese etwas langwieriger ist da diese färbung rezessiv vererbt.( almond wird dominant vererbt und rez.rot rezessiv und der bronzefaktor kite auch dominant). falls ich etwas vergessen haben sollte oder einen genetischen fehler eingebaut habe ,wäre ich froh wenn mich jemand berichtigt. gruß rubella ach ja! wenn ihr wissen wollt wer mich mit dem taubengenetikvirus infiziert hat schaut mal unter http://www.brieftaubenfarben.de

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9981
    Anonym
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    Wenn Du so direkt fragst Matze, dann oute ich mich nun einmal mit all meinen Träumen. (Für alle anderen, ich bin der, mit dem sich Matze über das Träumen unterhalten hatte, worauf er dieses Thema hier einstellte.)

    Ich denke öfters darüber nach, neben guten Roten, Gelben, Rotfahlen und Gelbfahlen Carriern – letztere am besten wie die schönsten Schautauben so hell im Fahl und mit einem rubinroten Auge – auch Andalusierfarbige und Almonds zu züchten. Allerdings muss dabei immer der Typ stimmen – ist ja schließlich keine Farbentaube!

    Allein ist es eben eine Frage der Priorität, wenn man gleich zwei neue Farben (und Nebenfarben) züchten will. Worauf legt man sich fest, bei schon so vielen Farben und noch drei weiteren Rassen? Etwas Neues, nur so für sich oder aber eben die Perfektion in den alten, anerkannten Farben? Zumal es beim Carrier eh noch viele Differenzen im Typ zwischen Bindigen und Einfarbigen gibt.

    Ich denke, man hat hier in Deutschland gut darangetan, dass man die Unterscheidung zwischen anerkannten und AOC Farben macht. In wenigen Fällen (Aschfahle Carrier beispielsweise) doof, da diese Tiere besser sind als manche in anerkannten Farben, aber vom Grundsatz her ist es, denke ich, gut so. Denn was nützen einem z.B. schlechte andalusierfarbige Carrier, wenn der Typ nicht stimmt? Da ist mir und der Rasse nicht mit geholfen.
    Wir haben in Deutschland einen Standard erreicht, der in manchen anderen Ländern selbst bei Heimatrassen nicht erreicht wird. Dafür aber mag es dort vielmehr Farben geben (Weißbindige, – geschuppte und Almond Show Racer mögen hier ein Beispiel sein). Und da glaube ich hat die Konzentration auf eben nicht alle Farben eine entscheidende Rolle mitgespielt.
    Jeder muss aber eben selbst sehen, wie er sich seinen eigenen Traum verwirklicht. Und ich denke, dass ich einfach mal sehen werde, welche Farbe gut zu bekommen ist und dann einfach mal probiere…

    Allen anderen Träumern und Visionären noch eine erfolgreiche Zuchtsaison!!!

    Phillip Fritz
    EnglishPearls

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9980
    Anonym
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    Hallo rubella! Wie würdest Du denn vorgehen,
    oder hast Du schon eine Paarung gemacht,
    um den Almond-Faktor auf die Show Racer zu übertragen??
    Gruß, Marius

    Ps.: Wer träumt denn noch von der Verbesserung seiner Rasse,
    eines Farbenschlages oder von der Erzüchtung einer neuen
    oder einer todgeglaubten Rasse? In unseren Köpfen sind doch
    soviele Ideen und Träume,
    und es wäre schade wenn sie (wenn überhaupt)
    nur heimlich in der heimischen Züchterwerkstatt
    ausgelebt würden. Lasst uns daran Teil haben!

    als Antwort auf: ZUCHTTRÄUME #9979
    Anonym
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    hallo matze, es gibt schon vielfarbige show racer. nur nicht in europa, meine ich zu wissen. gruß rubella

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